Ankommen

Dem glück ein Stück näher...

Die to do's in meinem Leben...
ich sitze wieder einmal zwischen Stapeln von Zetteln, rede mit Freunden, ob auch bei ihnen die Stapel unbeherrschbar in die Höhe schießen und höre am Ende immer dasselbe... ob Zettel oder nicht... wenn nicht auf Papier, im Smartphone oder Kalender, sind die tausend to-do-Listen im Kopf. Auch nicht entspannter.

Und just in diesem Zusammenhang begegnet mir ein Blogartikel darüber, was mich statt dem Versuch, meine to-do-Listen zu beherrschen, auch zufrieden machen könnte, weil ich endlich einmal wieder ich wäre, anstatt der Sklave meiner Papierberge und Ideen im Kopf.

6 Ziele, die mich ankommen lassen sollen...

Völlig glückseelig tue ich allerdings gleich nach dem Lesen was?
Ich finde ein Ziel wirklich super und produziere was? Noch mehr Papier...

Es ging darum, sich zu erinnern.... an die Dinge, die man geschafft hat, die toll waren, die einen weitergebracht haben.
Dazu ein Link zu einem Tagebuch "one line a day" ... abgesehen davon, dass alle  Tagebücher, die ich dort finden konnte, wirklich nicht zur täglichen liebevollen Nutzung einladen, ist die Idee schön... Platz für 5 Jahre, jeder Tage wird mit einer einzigen Zeile hinterlassen.
Geht schnell, man kommt auf den Punkt und wird beim Lesen den einen oder anderen Aha-Moment haben.

MEIN persönlicher  Aha-Moment zu Ziel Nr.1 kommt natürlich prompt:
ich verbringe einen Tag mit einer Paper-Patisserie-Version von "one line a day", produziere Papier, das auf meinem Schmierpapierstapel landet und neue Unzufriedenheit samt einem Vermerk auf den to-do-Listen, die eh schon voll sind: → one line a day, weil geht nicht gibts nicht.

Gottseidank wird mir am nächsten Tag klar, dass es vermutlich keine Lieblingsversion von "one line a day" geben wird und ich vernichte Druckdatei und alle misslungenen Versuche samt Löschung aus dem Kopf, denn das ist es ganz sicher nicht, was der Blogbeitrag wollte.
(Aber vielleicht bleibt es ja das, was es sein kann... also an alle Kalendernutzer  und Tagebuchschreiber da draußen... die Idee ist toll und vielleicht in dieser schnellen Zeit mit kaum Freiraum genau das, was man brauchen kann. Vielleicht gibts ja dann bei euch dann diese tägliche Zeile.)

Mir ist vor Jahren übrigens ein altes Ehepaar begegnet, die ein wunderbares Ritual hatten.
Sie frühstücken jeden Morgen zusammen und schreiben auf, was der letzte Tag Bemerkenswertes hatte. Sie hatten 365 Karteikarten, für jeden Tag eine und auf jeder Karte standen Erinnerungen der vergangenen Jahre... also Dinge, die genau zu diesem Datum passiert sind. Eine wunderbare Idee zum Erinnern, im Gespräch miteinander zu bleiben und nicht zu vergessen, wie viel einem das Leben schon gegeben hat.

Die 6 Ziele...

BEZIEHUNGEN PFLEGEN
war neben, Erinnerungen schaffen, harte Urteile loslassen, kleine Dinge schätzen und mehr lachen übrigens ein Punkt der Möglichkeiten, die auf der Suche nach innerer Ruhe von Vorteil sind. Und irgendwann an diesem Tag mit einer dampfenden Tasse Kaffee in der Hand kommt mir inmitten meiner Zettelberge ein to do in den Blick... "Kaffeeklatsch".
Und wie aus dem Nichts ist sie da, die Idee (vielleicht hat das Loslassen von one line a day ja doch geholfen?), wie das lange dümpelnde Projekt doch noch ein gutes Ende finden kann. Das Ergebnis seht ihr in der Galerie... 48 Fragen, die einen Kaffeeklatsch ganz schön in Fahrt bringen können und euch den Menschen in eurer nächsten Umgebung, vielleicht ungeahnt ein ganzes Stück näher... Das kleine Kästchen wandert natürlich unbedingt dorthin, wo am ehesten Raum für Kaffeeklatsch ist... zu Doreen in die Patisserie.

Wer den ganzen Artikel und Stein des Anstoßes lesen mag: mymonk.de (Diese 6 Ziele lassen dich ankommen)

Habt einen schönen Sonntag.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.