Ein Erklärungsversuch
Es gibt eine Unmenge Gründe für diesen Beitrag... der Alltag beschert dem Team der Patisserie immer wiederkehrende Fragen.
Aktuell betreffen sie DIESE KARTE, die, so klein sie ist, um so mehr Fragen aufwirft.



In der Hoffnung, dass alle Fragen hinsichtlich geöffnet... geschlossen... Frühstück ja oder nein... somit geklärt wären, ist es umso verwirrender, dass bei SELBERBACKTAG... wir haben geschlossen, die Frage entsteht, ob man an diesem Tag in die Patisserie kommen könne, um selber zu backen. Was um Himmels willen alles in einen Satz hineindeutbar ist...

Deshalb an dieser Stelle der Übersetzungsversuch für einen Kalender mit Punkten.

DIE WOCHE
Die Woche hat 7 Tage, auch die Bergmannsche.
2 Tage davon hat diese Familie seit Langem prinzipiell Wochenende: Montag und Dienstag und das, weil Samstag und Sonntag oft Arbeitstage sind.

Da diese Karte die der Patisserie Bergmann ist, sollte der hellgraue Punkt mit dem Zusatz WOCHENENDE FÜR UNS recht einfach zu verstehen sein..., also freie Tage inklusive frei haben, ggf. ausschlafen (wenn da nicht 4 Kinder wären und ein Mann, der kein Wochenende hat... womit er eine Extraportion Hochachtung verdient), neue Rezepte probieren, dem Garten, aus dem nicht wenige der Produkte kommen, Pflege zukommen lassen, den Kopf mal in den Wind halten können, Wäscheberge bewältigen (eine Schürze/Mitarbeiter/Tag, Tischtücher,Wischtücher, Sitzkissen...), Schafe und Hühnern guten Tag sagen, eine kleine Auszeit mit der Familie planen und mit etwas Glück 2 Tage lang niemandem erklären müssen,weshalb man auch mal Ruhe braucht. Das Ganze betrifft übrigens immer den Montag und Dienstag. Recht einfach.

DIE WOCHENENDEN
Samstags und Sonntag sind im kommenden Jahr SCHLIESSTAGE. Das heißt, die Patisserie hat geschlossen und endlich dürfen die Bergmänner  auch wieder gemeinsam Wochenende haben. Alle zur selben Zeit, was bei 4 Kindern und stark beschäftigten Eltern durchaus viel Sinn macht.
Für diese Tage gab's den dunkelgrauen Punkt. Der Zusatz SELBERBACKTAG (natürlich zuhause) ist als Anregung zu verstehen... Rezepte aus der Patisserie findet ihr reichlich auf diesem Blog.

Naja... und im Juli, Oktober und zwischen den Jahren gönnen wir uns und dem Team ein wenig Extrazeit... für kreativen Input, zum Luft holen und für das eine oder andere Projekt über die Patisserie selbst hinaus. Alles auch in dunkelgrau... natürlich.

ROSA ZEITEN
Weil Doreen aber schockverliebt ins Frühstücken ist, gibt es Ausnahmen an den Wochenenden, die eigentlich Schließtage sind: das sind die Tage mit dem netten Namen Sonntagsfrühstück.

Das gibt es fast immer einmal im Monat. Da das Tage sind, auf die sich alle freuen... das Team, Doreen und auch die Gäste, die immer für ausgebuchte Plätze sorgen, haben die einen rosa Punkt bekommen. Rosa Tage eben.
Der Samstag VOR einem Sonntagsfrühstück ist normal geöffnet. Sonder-Samstags-Frühstücke landen im Terminkalender auf der Website der Patisserie. Wenn dieser Samstag vor dem Sonntagsfrühstück nicht im Veranstaltungskalender als Samstagsfrühstück gekennzeichnet ist, gibt es an diesen Tagen alles, was es an einem normalen Wochentag gibt (also diese verrückte leckere Vielfalt wie eigentlich immer).
Wichtig: zu Sonntagsfrühstücken bitte anmelden, die verfügbaren Plätze sind begrenzt. Ab mittags kann dann immer ganz normal tortengeschlemmt werden.

Vielmehr gibt es nicht zu sagen...
An allen Tage mit nix drunter oder einem rosa Punkt könnt ihr euch auf viele wunderbare süße, fruchtige und manchmal deftige Überraschungen freuen.

🙂

 

2 Kommentare

  1. Hallo Ihr Lieben,
    Ihr macht das genau richtig. Das Leben ist so kurz. Der Beitrag ist super geschrieben. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass die Karte so unverständlich ist. Ich denke eher, dass manche nicht verstehen wollen, dass Ihr auch mal wieder Zeit für Euch haben wollt. Vielleicht schaffen wir es nächstes Jahr mal, Essen zu gehen. So nun versucht bissel die Vorweihnachtszeit zu genießen. Ich drücke euch ganz lieb.

    Eure Freundin Ina Mansel

    1. Author

      Liebe Ina Mansel,
      wohltuende Worte nach den vielen Fragezeichen, die diese kleine Karte aufwirft.
      (Vielleicht verstehen wir die Fragen zur Karte auch nur falsch und sie sind der Versuch nachzufragen, ob wir das wirklich ernst meinen😊)
      Das Problem ist, dass man eine wunderbare Atmosphäre und leckere Dinge erlebt, sich vermutlich aber nie Gedanken macht, wieviel Aufwand das Ganze bedeutet, denkt man auch daran, dass das Team gar nicht groß ist. Jeder leistet wirklich Tolles und ohne die Hilfe der ganzen Familie wäre das alles nicht machbar.
      Und da ist schlicht und ergreifend noch die Komponente Glück, das jedem zusteht und wenn dafür die Ruhe und Zeit fehlt, muss man neu denken.
      Für die, die jetzt meinen, man hätte das alles früher wissen können… viele Dinge von denen, die jetzt zu etwas moderateren Öffnungszeiten geführt haben, sind dadurch entstanden, dass allein die Existenz dieses schönen Ortes zu Erwartungen bei den Menschen geführt haben, die uns so sehr daran hindern, so glücklich zu sein, wie es der Plan ist, dass wir den wieder mehr im Auge behalten müssen. Nur, wenn es uns auch gut geht, wird das hier weiter ein solch schöner Ort sein… und mal ehrlich… wer kann Interesse daran haben, dass keine Luft mehr ist, neue Leckereien zu erdenken, mal einen Kurs zu belegen, zu schauen, wie Menschen anderswo backen…
      Darüber hinaus schauen wir auch über den Tellerrand und tun Dinge, die nichts mit der Patisserie zu tun haben, aber eben auch Zeit brauchen. Wer diesen Blog regelmäßig verfolgt, bekommt einen Ahnung davon. All das aber ist uns wichtig, um gut miteinander zu leben.
      In dem Sinne sind wir wahnsinnig glücklich, dass es diese Karte gibt und wir im nächsten Jahr immer noch wunderbar viele Tage das ganz große Verwöhnprogramm für unsere Gäste starten können😊
      In dem Sinne… Lieben Dank dir!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

4 + achtzehn =