Weihnachtlich

Die Adventszeit beginnt mit Frühstück

Das hat sie auch... und mit was für einem.
Es war genau so, wie ein erster Adventstag für die sein muss, die sich noch nicht mit Lebkuchen eingedeckt haben, auch wenn es die bereits seit August gibt und man sie mittlerweile für eine Standartware im Supermarkt hält... Adventsmusik, ein Bericht übers Backen auf der Landeswelle Weihnachtswelle... natürlich mit Doreen🙃, der ersten glitzernden Weihnachtsdeko und einem wunderbaren Buffet.
Jeder, der kam, war einfach sofort verzaubert.

Leider hielt der Zauber nicht den ganzen Tag. gerade eben von süßer Pawlowa überzeugt (Wusstet ihr, dass man den Gästen in der Patisserie ansehen kann, was sie essen werden? So in etwa wie bei den Hunden und ihren Herrchen??) und riesig gespannt auf die Fotos, die wirklich toll waren, wie die Vorschau der Kamera bewies, war da plötzlich einfach nur nichts. Alles weg, warum auch immer.

Ich bin ja ein Verfechter der Theorie, dass alles seinen Sinn haben mag, aber dieser Sinn erschien mir nur wie grober Unsinn, Wunderbares Brot mit Backofenkäse, verrückte Salate, mit Lachscreme gefüllte Tannenäumchen auf einer wunderbaren Etagere wie aus Tausend und einer Nacht, Salate, Cremes, kandierte Äpfel, dekoriert mit Ästen, für die die ganze Familie eingespannt worden war... und besagte Pavlova. der Berg Zucker verwandelte sich vor meinen Augen in einen Berg Zucker mit einem Berg Sahne und dann mit einer Haube Himbeermus und Früchten in einen Traum. ich bin ja wirklich ein Freund süßer Sachen, aber eine Pavlova ist dann oft doch zuviel des Guten. Wer diese aber gesehen hat, musste einfach süchtig danach werden. Und wisst ihr, wer bei einer schneeweißen, üppigen, mit tiefroten Himbeeren dekorierten Pavlova zuerst zugegriffen hat... eine sehr schick gekleidete Frau mit tiefrot lackierten Fingernägeln. Soviel zur Theorie von eben.

Und eben diese Fotos waren und sind einfach weg, Verzweiflung und Frust inklusive.

Aber da scheinbar wirklich alles seinen Sinn hat, gibts am Donnerstag dann hoffentlich doch noch Bilder... dann muss der Donnerstag zum Sonntag werden, um euchzeigen zu können, was so ein Bergmannsches Frühstück alles kann.

Damit ihr aber nicht leer ausgeht, anbei wenigstens ein bisschen Weihnachtliches... natürlich immer ein wenig Patisserie inklusive. Auch wenn ich die eigentlich geplanten CupCakeFörmchen liegen lassen habe ( ein Vorbote des Bilder-Dramas?), ist aus denen, die ich nicht vergessen habe und die ich eigentlich für die falschen hielt, eine wirklich wunderbare Lichterkette geworden. So ist das manchmal mit Dingen, die man für komplett daneben gegangen hält oder denen, die perfekt gelaufen schienen... Nichts ist, wie es scheint.

Zum Nachmachen: CupCakeFörmchen nach Lust kaufen... es müssen die festeren sein, die mit festem Rand, aus fester Pappe oder innen beschichtetem Material... auch angeschnittene Trinkbecher oder Eisbecher funktionieren.
Am Boden mit einem Cutter oder Skalpell ein kleines Kreuz einschneiden, Lichterkette durchstecken und fertig. In Nullkommanichts habt ihr eine wundervolle Deko.

Die Idee kam übrigens, als ich Fotos von der Lichterkette der Mädels aus dem Kerzencafe Erfurt gesehen habe. Diese Lichterkette ist ein Unikat und will ständig gekauft werden, ist aber nicht zu haben. Naja... dann muss man eben selber ran.

Hier einige Fotos... wir wünschen euch viel Spaß beim basteln... die nächsten CupCakeFörmchen werden wieder mit Teig gefüllt. Und Bilder vom Frühstück gibt es dann Ende der Woche für euch alle...

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