Die Kraft der Rauhnächte

Noch bis 5.1. sind wir mittendrin... in den Rauhnächten. Einer Zeit für Besinnung, der Ruhe, des Loslassen, neu Anfangens...

Es gibt zahlreiche Versionen, wie man diese besondere Zeit für sich nutzen kann. Eine Sache, die fast immer auftaucht, ist das Ritual der 13 Wünsche.
13 Wünsche für das neue Jahr werden auf Zettel geschrieben, die zusammengefaltet oder -gerollt darauf warten, in den einzelnen Rauhnächten verbrannt zu werden. Nr.13, der Zettel, der übrig bleibt, wird nicht ans Universum übergeben, sondern muss selbst in Angriff genommen werden.
Das Ganze ist ein unkompliziertes Ritual, das ich mir selbst für Kinder oder als Familie vorstellen kann. Sich gemeinsam hinsetzen, schauen, was im nächsten Jahr eine Rolle spielen könnte und was man vielleicht auch  so großartig fand, dass man eine Liste der Dinge hinzufügen könnte, für die man dankbar ist, ist nicht nur ein verbindendes Ritual sondern auch gut, um sich dessen bewusst zu werden, was man wirklich braucht, worauf man nicht verzichten oder hinarbeiten will oder was unerwarteterweise vielleicht doch weg kann?

Ein bisschen Klarheit und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ist keine ganz unkluge Sache in Zeiten, in denen uns so viel entgleitet, wenig planbar scheint und vielleicht das Gute einem durchrutscht und zu wenig gesehen wird.

Ein bisschen Zeit ist ja noch... auch, wenn es nicht mehr ein Wunsch pro Rauhnacht wird.... allein, sich auf den Weg zu machen, sich selbst zu fragen, was war toll, was will ich im Leben haben, was kann weg oder wovon brauche ich mehr....kann sehr heilsam sein. Die ersten Tage des neuen Jahres sind sicher nicht geeignet, sofort nach der Besinnlichkeit der Weihnachtszeit wieder voll in den Alltag einzutauchen und einfach da weiterzumachen, wo man aufgehört hat.
Wer nicht ein wenig innehält, verpasst vielleicht die Chance seines Lebens, man es zu mühsam findet, für kurze Zeit das Hamsterrad an- und innezuhalten.

Was ich übrigens sehr mag, sind Zettelchen für gute Wünsche, die man aufhängen kann, wo immer man mag. Kein ausgesprochenes Rauhnachtsritual, aber die Möglichkeit, auch nach den Rauhnächten noch den einen oder anderen Wunsch loszuwerden und zumindest das eine oder andere Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Aufhängen? Überall... an Lichtmasten, der eigenen Haustür, am Supermarkt... ?
🙃

Ich wünsche euch den Raum für einen kurzen Moment Klarheit... vielleicht reicht die Zeit für die 13 magischen kleinen Zettelchen, die das Glück bedeuten könnten... wenn man nicht an Magie glaubt, dann wenigstens an die Kraft der eigenen Klarheit, des Loslassens von Dingen, die nicht mehr zu dir gehören und möglicherweise des Mut Zusammennehmens, um ein Weg einzuschlagen, den kein anderer geht.

Ich wünsche euch eine kraftvolle Zeit zu Beginn dieses neuen Jahres... und ein klein wenig wunderbarer Magie🙃

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