Monat: November 2020

Und plötzlich ist es wieder soweit

Es hätte einen in diesem wahnwitzigen Jahr nicht gewundert, wenn selbst das anders gewesen wäre, aber manches bleibt dann doch gleich. Die erste Kerze brennt.
Den leeren Regalen nach zu urteilen, habt ihr alle wie wild gebacken... gab es in diesem Jahr eher Traditionelles, weil irgendwas ja gleich bleiben muss oder habt ihr euch dem Durcheinander gefügt und Neues probiert?

Das mit den Traditionen ist ja eh nicht ganz so einfach... so wie als Kind kann es nicht werden, weil bekanntlich damals die Eltern für die Überraschungen gesorgt haben, auch wenn man die eine oder andere Deko mit aufstellen durfte. Erst der Adventskalender (damals war die Schokitafel im Kalender schon Grund genug für Vorfreude an jedem Morgen, jetzt gibt es vermutlich eine dreistellige Zahl Food-Adventskalender... und irgendwie schafft es keiner, das Sehnsuchtsgefühl von damals zu toppen... ich weiss, wovon ich spreche, weil morgen hier ein Adventskalender stehen muss, der bisher nur im Kopf ist.), dann schon bald Nikolaus und irgendwann stand der Tannenbaum im Keller, jeden Tag gab es ein gemeinsames Kaffeetrinken am Nachmittag mit leckeren Keksen aus Uromas Dose, die meine deutlich besser organisierte Oma und Mama irgendwann gebacken hatten und allein das Kerzen anzünden dauerte eine Ewigkeit. Aber bevor die nicht alle brannten und jedes andere Licht aus war, durfte nichts beginnen.

Die kleinen Geheimnisse, Gerüche und immer wiederkehrenden Kleinigkeiten, die unsere kleine Wohnung füllten, sind noch heute genug Grund für Sehnsucht... Heute sind die Plätzchen gerade mal in Planung, der Adventskranz muss seine Kerzen noch bekommen und süße Teller sind tabu, seitdem diese unglaublich verfressene (und äußerst klug beim Klauen) Hundedame bei uns lebt, die vor nichts halt macht, schon gar nicht dem Tisch mit Schokolade. Die Alternative... Schokoladenteller im Schrank... macht nur halb soviel Spaß und meistens isst nie irgendwer etwas davon. Aus den Augen aus dem Sinn eben...

Also wird Advent einfach anders, aber sobald die Playlist läuft und die Räucherkerzen Tränen in die Augen treiben, ist alles gut:)
Und vielleicht fallen ja bald auch ein paar besinnliche Flocken und bleibt Zeit für ein Pfefferkuchenhaus mit Lebkuchen, die man wirklich gern isst, die nicht bis zum Frühjahr herumliegen und dann den Hühnern geschenkt werden. Zuerst einmal haben wir noch einen Geburtstag (Weihnachten, Advent und Nikolaus in einem Momat reichen einfach nicht, um es spannend genug zu halten) zu feiern, der in diesem Jahr nicht das wird, was er gern wäre...  Aber auf dem Plan (Hurra, es bleiben noch 36h, wie mir heute aufgefallen ist) steht für rosa Zeiten eine rosa Torte... Ihr werdet sehen, was wird. Mal sehen, wie Rosa, Weihnachten und Geburtstag zusammengehen und ob es die Torte auf den Blog schafft.

Bis dahin Nr.1 der Adventsköstlichkeiten... Doreen hat heute den ganzen Tag Plätzchen gebacken... ihr werdet ganz sicher auch davon einiges zu sehen bekommen. Wer sich nicht auf den Blog verlassen will, nutzt Mittwoch bis Samstag. die Gelegenheit, um nachmittags in Stelzendorf die Vorräte zu plündern:)

Hier das Rezept für Gewürzberge, die eigentlich ein Gewürzkuchen waren und dann Bäume werden sollten... aber von den Vorkostern als Gipfel identifiziert wurden... also Berge sind. Man hat sie sich mit Zartbitterschoki verziert gewünscht... aber irgendwie war ein bisschen mädchenhaftes Rosa die bessere Wahl. Wer keine Rubyschokolade auftreiben kann, greift gern zur Zartbitterversion... vielleicht ja weiße Schokolade und Zartbitter?

Habt viel Spaß!

PS 1 Tag später....der Adventskalender steht... 3 Tafeln Schokolade und Schokocrossies satt im Haus sollten für 24 Tage reichen🙃

Nachtrag 2.12.:
Und...die Torte wird es auf den Blog oder in unser nächstes Backbuch schaffen... viel Schokolade, Nussbiskuit und Crunchboden, Joghurtschoki, Himbeerpüree, Himbeer-Sahne-Creme und Zartbittercreme. 🙃 Und das alles in rosa mit zarten Blüten aus Esspapier...




Küchengeflüster

27.November
(der Backkalender ist seit Tagen final im Druck)

Ohne rechten Plan sind im Verlauf dieses Jahres dieses Backbuch und ein Kalender entstanden. Corona Nr.1 hat uns denken lassen, wir hätten unendlich Zeit. Leider nicht auf dem Plan hatten wir all die täglich wechselnden Gegebenheiten und die damit einhergehenden kräftezehrenden Versuche, Beständigkeit in den Alltag zu bringen, die das Machen eines Buches gut hätte brauchen können.

Und auch nicht richtig auf dem Plan hatten wir, dass das ganze Vorhaben so kleinteilig würde. Gut so, denn vermutlich hätten wir uns sonst etwas anderes vorgenommen.
Die Rezepte mussten irgendwie erdacht, probiert (gut, dass man die Quote der Sachen verdrängt, die irgendwer gegessen hat, die es aber nie als Rezept in die engere Wahl schafften) und möglichst aufgeschrieben werden, bevor man vergessen hat, was die spontane Eingabe so hervorgebracht hat... Noch heute liegen Zettel herum, die keiner so recht einem Backwerk zuordnen kann... Das mit der Kreativität und dem Chaos scheint sich wirklich irgendwie zu bedingen.

Dann zerrt man VOR dem Anschneiden jedem, der eigentlich Appetit hat, den frischen Kuchen unter der Nase weg, weil ja das Foto noch her muss... die Geduld der Vorkoster war zum Teil unendlich. Dann Foto vom Anschnitt und dann ab in die Untiefen der Speicherkarte damit. Zwischenzeitlich wird klar, dass das nix wird, wenn sie nicht sofort sortiert und beschriftet werden, möglichst in Kombi mit dem passenden Rezept... das dann auch ins eigene Backheft geschrieben werden muss. Der Durchlauf der Rezepte und Gedanken zu neuen ist einfach zu groß.

Man selbst hat zu diesem Zeitpunkt das neue Rezept meist nur in einzelnen Komponenten gekostet und versucht nun, vom Gesicht der Vorkoster abzulesen, ob's so gut war, wie es aussah, gerochen hat... oder geplant war. So manches Rezept war alle, bevor man recht dazu kam, alles in Ruhe setzen zu lassen.

Und manche entstanden irgendwie mitten in der Nacht am Küchentisch, begleitet von Gesprächen über Gott und die Welt... eigentlich fast zufällig und gar nicht richtig zuende gedacht... der Schokomuffin mit Birnen ist ein solches Nachtgebäck, das ungläubiges Staunen bei mir verursacht hat, weil eigentlich nur übriggebliebener Schokoteig weg musste... alles andere ergab sich so...

Dem "sich ergeben" folgen Bildauswahl, Layout und gefühlt unendliche Korrekturen (danke an die, die sich das mit antaten)... fehlender Gesamtüberblick, nächtliche Nachrichten zwischen uns, gespickt mit Rezeptfragmenten, Bildern, die man am nächsten Tag nicht mehr richtig zuordnen konnte und dem Gefühl, dem anderen vollends auf die Nerven zu gehen mit sich ständig wiederholenden Fragen. Doreen fasste das Gefühl mal ganz gut zusammen mit dem Satz... wenn wir danach noch befreundet sind, passiert uns nie was... So wird es sein.

Es war also wunderbar, ergreifend, schwierig, voller Fragen, ohne Plan, köstlich... alles auf einmal. Und nun hoffen wir, dass andere ebenso verliebt sind, es sie ebenso packt und ihr inmitten von wunderbaren Gerüchen einfach ergriffen seid von dem, was ihr da tut. Wir haben versucht, die Rezepte so aufzuarbeiten, wie wir backen und so, wie wir es aushalten, zu planen. Eigentlich war das der schwierigste Part... wie soll ein Backbuch aussehen, mit dem es sich so backen lässt, dass man vom Rezept nicht allzusehr genervt ist.
Am Ende entstand die Zuordnung Arbeitsschritte-Zutat, bei der man selbst entscheiden kann, was man wie nacheinander oder vielleicht auch parallel oder ganz andersrum tut. Vom Machen her sind alle für jeden geeignet, der Lust aufs Backen hat... nur muss für manche Rezepte etwas mehr Geduld her als für andere.

Wir haben nie mit Zutaten gespart, denn mit Verzicht backen macht einfach wenig Sinn... Ottlenghi hat es mal auf den Punkt gebracht:
"DIESES BUCH ENTHÄLT SO VIEL ZUCKER, DASS WIR ES -JA, GENAU- FAST "ZUCKER" GENANNT HÄTTEN."
Hat er nicht... aber wir... fast...
So ist es nunmal... viel hilft viel beim Backen. Natürlich gibt es gute Rezepte ohne (beispielsweise) Zucker, aber wenn ich diesen der Süße wegen durch Datteln ersetzen möchte, dann nur an einer Stelle, an dem der Dattelgeschmack gut zu allem anderen passt und nicht, weil Zucker verboten ist... ebenso ist es mit Butter... nur deshalb immer einen Biskuit als Boden/Teig zu nutzen, weil da keine Butter drin ist, ist einfach nicht für jedes Gebäck sinnvoll. Und sich in der Vielfalt der Möglichkeiten einschränken zu lassen, ist einfach nicht unser Ding.
Für uns gibt es nur eins... voller Genuss mit allem, was uns in die Hände fällt. Deshalb sehen unsere Küchen wohl auch so aus, wie sie aussehen:))

Während der Backbuchzeit haben sich ganz nebenbei auch ein paar Sachen ergeben, die uns verändert haben... wir haben saisonal gebacken, wunderbares Papier entdeckt, mit dem man backen, verpacken und Essbares einfrosten kann (und das noch dazu gut aussieht), haben begonnen, Mehrwegmilchflaschen zu kaufen, weil die so gut zum Aufbewahren von Backzutaten taugen... Vieles ist achtsamer geworden, nicht nur der Blick auf das, WAS wir gebacken haben. Zu unschätzbaren Erfahrungen kommen also auch ganz praktische Aha-Effekte hinzu. Im Übrigen ist es ratsam, bei diesem Buch das Vorwort nicht zu überlesen... Alles, was nicht in den Rezepten steht, weil dann nur die Hälfte der Rezepte ins Buch gepasst hätte, steht im Vorwort. Es hat also wirklich praktischen Charakter und wäre es nicht nötig gewesen, hätten wir diese Seiten noch für Rezepte genutzt.

Und wenn man sich fragt, wieso das Ganze genau dieses Äußere bekam, dann ist es die wieder die Nutzbarkeit, die zur Entscheidung führte... Wer braucht schon Backbücher, auf die man volle Mehltüten stellt, damit sich die richtige Seite nicht verblättert und die man dann folglich nach dem 5, Backen nicht mehr richtig lesen kann.... Deshalb Papier, dass ein bisschen was aushält (der eine oder andere Teigklecks macht es nur besonders:)) und eine Ringbindung...

Der Kalender, der als erstes zu kaufen sein wird, war eigentlich nur als Versuch gedacht, weil genaugenommen dieses aufstellbare Format das perfekte Backbuch ist, aber eben kein Buch, was nicht jeder mag und darüber hinaus ein Querformat, auf das die aufwändigeren Rezepte nicht passen (und umblättern mit teigverklebten Fingern ist wiederum keine perfekte Idee). Als wir ihn dann in den Händen hielten, war es Liebe auf den ersten Blick und der Entschluss, dass es neben dem Backbuch einen Kalender geben wird, der aber statt 12 sogar 24 Rezepte haben wird, schnell gefasst.

Damit ihr bei all unserer Begeisterung und Erleichterung, dass es gelungen ist, die Wartezeit, bis das Buch zu haben ist, überbrücken könnt, hier einerseits ein paar Seiten aus dem Kalender zum schon einmal Hineinschauen.

Den Kalender gibt es ab 1.12. zu kaufen, ihr könnt aber bereits ab sofort bestellen. Wo und wie, gibt es ab morgen als Info hier auf dem Blog.
Das Backbuch braucht noch knapp 2 Wochen länger, schafft es aber rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit. Auch das könnt ihr aber bereits bestellen, dann abholen, euch zusenden oder gleich als Geschenk versenden lassen... dazu morgen mehr. Die ersten kleinen Firmen haben Buch oder Kalender  als Weihnachtsgeschenk für ihre Mitarbeiter geordert... wir freuen uns riesig.

Und... für all die, die ein wenig frischen Input brauchen, hier ein Lieblingsrezept, das NACH Fertigstellung des Backbuches entstanden ist... also taufrisch und wirklich lecker ist... die wunderbare Mischung aus frisch-sauren Physalis und süßer frisch-fluffiger Creme ist ein Traum zwischen all den Adventsplätzchen, die sicher schon in euren Öfen vor sich hin backen.
Lasst es euch schmecken und seid neugierig auf das, was uns das letzte halbe Jahr etwas abgehalten hat, hier öfter zu bloggen. Für die Adventszeit haben wir schon etwas vorgearbeitet und werden euch wieder öfter mir der einen oder anderen Idee verwöhnen... gerade so, dass der Advent trotzdem noch besinnlich bleibt.:)

Warum man vielleicht doch nicht nichts sagen darf

Ziemlich spontan wurden gestern Lucia (7), Paul (8), Cara (16) und Celine (18) in Stelzendorf zu Interviewpartnern... vielleicht, weil immer wieder Artikel auftauchen, in denen es um Kinder geht und darum, wie sie ihr Leben gerade empfinden...
Die OTZ schließt sich an und befragt die, deren Eltern das Thema schon lange nicht mehr unter den Tisch gekehrt sehen wollen.

Nie zu wissen, wie die nächste Woche aussehen wird, ist eine zeitlang sicher spannend und war im Frühjahr mit viel Sonne und der Möglichleit, den ganzen Tag draussen zu sein, auch etwas anderes... aber die Neuauflage entwickelt sich durch ständig in neuen Konstellationen auftauchenden Quarantänen zum Problem... auch für Kinder und Jugendliche.

Die  ersten Prüfungstermine in Caras Jahrgang beginnen zu wackeln und wenn man dann Celines Geschichte hört, die jetzt bäckt, statt vor dem Studium, das vorerst auch ins Wasser fällt (kein Auslandsstudium mehr... mehr Studenten in Deutschland... härtere  Zugangsbedingungen trotz prima Abi), ist das der erste, einfach zu frühe Vorgeschmack auf ein Leben voller Beschränkungen. Dass das verunsichert und alles andere als neugierig und weltoffen macht, ist verständlich.

Wir wollten Corona hier eigentlich rauslassen, weil es einfach massiv ungesund ist, den Tag damit zu beginnen und zu beenden, weil Unsicherheit, Frust, Angst oder Fassungslosigkeit nicht viel gesünder für den täglichen Gebrauch sind, als Zigaretten, Alkohol oder FastFood.
Aber nachdem wir einen halben Tag darüber nachgedacht haben, wie man nun formuliert, dass die Patisserie zu ist und die Lage gleichzeitig demotiviert, zumal keine Eckdaten (Unterstützung für die Gastro, Dauer des Lockdowns) klar sind, aber trotzdem immer irgendwas gebacken wird und die Tür offen steht.. aber eben nicht einforderbar, weil es auch keinen Sinn macht, einen Kühltheke mit verderblicher Ware zu füllen, wenn keiner weiß, ob wer kommt.

Allein das zu lesen erschöpft und eigentlich trifft es dieses Wort ganz gut. Das Hin-und her erschöpft... man ist es leid, sich täglich mehrere  Corona-Updates reinzuziehen, die am Ende mehr Fragezeichen hinterlassen als endlich verlässliche Antworten, weil irgendwie auch keiner so recht interessiert erscheint, sinnvolle Wege zu gehen.

Was Lockdown 1 von Nr.2 deutlich unterscheidet ist die Kälte... nicht die draussen... eher die im täglichen Umgang. Man fragt sich, wie in aller Welt man in diese Realität geraten konnte. Da müssen Menschen allein sterben, weil Corona bekommen schlimmer gemacht wird als der tatsächliche greifbare Tod (tatsächlich Realität und zutiefst unethisch)... da vereinsamen Menschen, zerbröseln Familien, weil jeder seine eigene Meinung zu den Dingen hat und man sich mit dem nahe Sein so ganz und gar uneins ist... Kinder werden plötzlich isoliert, weil sie mit den "falschen" Menschen zu einer Freizeit zusammengetroffen sind und ein Coronafall sie selbst zum Quarantänefall macht, der streng isoliert aus der Schule entfernt wird... und wir beginnen, Gefallen an Kontrolle zu finden. Zivilcourage scheint mehr denn je ein Fremdwort zu werden... selbst da, wo sie mehr als nur nötig wäre... und aus dem kreativen Miteinander des ersten Lockdowns ist ein selbstbeschützendes, resigniertes Ignorieren geworden.

Und plötzlich haben wir zur selbstgewählten Isolation, die wir unserem Umgang mit  Smartphones zuzuschreiben haben auch noch diese angeordnete, mit abschreckenden Strafen belegte. Corona ist die Ausrede für alles... vor allem, für Menschlichkeit und sinnvolles Tun.
Da passiert es dann auch, dass ein ignorant beantworteter Post auf Facebook das Thema Kinder auf den Plan ruft, deren (emotionale) Not wir ebenso schön übersehen wollen wie die vieler, die es nicht mehr ertragen, im Halbtagestakt zu googeln, was man überhaupt darf.

Es ist keine Option, so zu leben und ich finde es zutiefst verstörend, in einer Welt zu leben, in der ich meine Eltern fragen muss, was die Alternative sei, wenn sie mich nun nicht besuchen wollen, weil ja alles so gefährlich ist. Uns nie wieder zu besuchen??
Auch Paul darf seine Freunde nachmittags nicht treffen, weil irgendwer das formale Risiko, an einem Virus (beim Treffen mit denen, die vormittags neben ihm in der Klasse sitzen) zu erkranken , gegenüber dem höher bewertet, was es bedeutet, keine sozialen Kontakte mehr zu haben.

Aufwand und Nutzen... eigentlich ist es das, an dem wir bisher die Dinge gemessen haben... irgendwie sind die Proportionen verrutscht, ist der Maßstab verloren gegangen.
Gut, dass ich heute Glück hatte und mit einem Glückskeks von Lucia die Patisserie verlassen habe. Ein wenig Weihnachtsduft schon (das allein war bereits sehr seelenstreichelnd) und dann die Möglichkeit, immer wenn's mal so richtig blöd läuft, eine (Glücks)Ecke abbeißen zu können... so als Trost... Ich habe 2 Kekse... 12 Ecken... dann hoffen wir mal, dass das reicht.

 

Einmal die fluffigsten Brötchen, die man sich vorstellen kann und die sogar morgens last minute vor dem Frühstück noch gelingen... man muss halt Milchbrötchen lieben, kann sie aber in Scheiben geschnitten auch toasten... dann sind sie mindestens ebenso lecker.