Von Äpfeln, Familie und dem alten Land
Eigentlich wollten wir unterwegs sein in diesem sonnigen Herbst... unterwegs in meine und die Vergangenheit meiner Großeltern, die nicht unbeträchtlich ein Grund dafür ist, dass Ihr jetzt so lecker genießen könnt in Stelzendorf.

Opa erntet noch mit 88 Äpfel, egal wie hoch der Baum ist, Oma hat mir eine nicht totzukriegende Liebe zu allem, was lecker ist, vererbt, beigebracht, sie schätzen gelehrt... wer weiß. Wichtig nur, sie dauert an und ist der Grund für Backbücher im Bett, nur ein freies Wochenende im Monat, immer ein wenig zu wenig Zeit für die Kinder und vor allem aber unbändiges Glück an jedem Tag in meiner Backstube.

Zurück zu den Äpfeln... denn die werden hier noch eine große Rolle spielen. Apfelzeit und Altes Land gehören für mich zusammen und wenn Oma sich nicht just in diesem perfekten Herbst auf ein Kräftemessen mit einem LKW eingelassen hätte, hätten wir den perfektesten Apfelstrudel eingepackt und wären mit der ganzen Familie dorthin gefahren. Apfelstrudel unter Apfelbäumen, den Wind um die Nase wehen lassen, Bäckereien besuchen (man lernt ja nie aus), in Hofläden regionale Produkte finden...

Da das nun alles verschoben werden muss, bleibt der Apfelstrudel, den es natürlich gab und dessen Rezept ich gern mit euch teilen werde.
Nix mit Strudel- oder gar Blätterteig, sondern Mürbeteig muss es bei dieser Variante sein. Opa kommt aus dem Sudetenland, da macht man das so und natürlich habe ich von Oma genau das gelernt. Probiert es aus, in der Pâtisserie war der Strudel in Windeseile ausverkauft... aber ab sofort gibt es ja den eigenen:)

Viel Spaß beim Backen... und wenn euch mal das Fernweh packt... ab ins Alte Land!

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