sind Glücksherzen...

Besonders in diesen Tagen ist mal eine Nachricht gut... es werden viele Menschen über liebevolle Gesten nachdenken in dieser Woche. Damit dürfte sie zumindest in dieser Kategorie mal steil nach oben schnellen, auch wenn der Termin der vorgeschrieben Günstige ist.
(Hier wäre doch mal ein Virus gut... in  der Form würde sich sogar eine Pandemie ertragen lassen.... das ist allerdings keine Aufforderung an die Wirtschaft, vielmehr an uns alle:))

Unser Valentinsvorschlag stammt natürlich  aus der Kategorie SÜSS und ist abgeguckt...
Es kursiert da gerade eine Werbung, in der ähnliche Plätzchen nette Nachrichten enthalten, allerdings habe ich mir trotz gefühlt hundertfachem Ansehen nicht vorstellen können, dass man (egal ab mitgebacken oder nicht) aus derartigen Plätzchen völlig saubere Zettelchen zaubert. Aber es ist ja auch Werbung und ein bisschen Taschenspielertrick ist erlaubt.

Da wir alle das Ganze aber ohne Trick durchziehen müssen, gab‘s eine Versuchsreihe zum Thema Glücksherz und eine klare Regel: es ist egal, wie der Zettel am Ende aussieht, er muss nur lesbar sein.
Und so hat es am Ende funktioniert:
*sucht das Plätzchenrezept heraus, das schon an Weihnachten richtig gut funktioniert hat (es muss ein Teig sein, bei dem ihr Herzen ausstechen könnt... unsere sind anders entstanden, weil der Teig dafür nicht taugte, aber das strapaziert die Geduld unnötig)
*Vorbereitung: druckt ein paar nette Worte aus... wir haben Hashtags genutzt...(die Idee war das Ergebnis einer Diskussion zum letzten Beitrag auf Facebook... danke Jens:))... schneidet sie in Streifen, wer will, faltet die Zettelchen mit der Schrift nach innen
*stellt den Teig her, stecht Herzen aus und backt sie
*denkt parallel über die Füllung nach und stellt sie her... Zuckerguss könnte passen, funktioniert aber nur, wenn schon die Plätzchen nicht zu süß sind. Dann Puderzucker mit etwas rotem Saft anrühren und fertig... Kuvertüre funktioniert nur mit einem Klecks Sahne, dann aber möglichst weiße, weil sonst die Lesbarkeit in Gefahr ist. Kuvertüre nur geschmolzen wird zu fest und möglicherweise reißt der Zettel beim Durchbrechen des Kekses.


Wir haben uns  für Frosting entschieden... weiße Schokolade geschmolzen und mit Erdbeermarmelade sowie Frischkäse aufgerührt.
*die Hälfte der abgekühlten Plätzchen mit Füllung bestreichen, Zettelchen platzieren... ob der rausgucken darf, entscheidet ihr selbst... und Deckel drauf:)
*unsere Deko: aufglöste (erwärmte) Himbeermarmelade... damit sind sie zwar etwas transportgefährdet, aber vermutlich wandern sie eh gleich in den Mund. Wer transportieren oder verpacken mag, entscheidet sich hier besser für Zuckerguss.

Nun heißt es nur noch warten, dass die Kekse an den/die Richtige/n geraten. Je größer die Kekse sind, desto größer übrigens auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht auf einmal in den Mund wandern (und die Botschaft weg ist), sondern abgebrochen oder abgebissen werden.
(Die kleinen rosa Herzen sind übrigens aus Schokolade... weiße Schokolade einfärben, in Pralinenförmchen füllen und fest werden lassen. Gefrostet rutschen sie am besten aus der Form.)

Das Salz in der Suppe

Für die, die Backen für zuviel Aufwand halten, eh viel lieber kochen oder ihre kleine Aufmerksamkeit transportieren müssen, macht die kleine Liebessalzmischung Sinn... Kauft ein gutes Salz, dazu ein paar Kräuter und Rosenblüten... lasst euch ruhig auch von Farben leiten. In unserem Salz sind es Rosmarin, Kornblumen, Rosenblüten... alles mit dem Mörser oder einem Ersatz fein zerkleinert und mit dem Salz gemischt... achtet nur darauf, dass genug Salz bei der Mischung ist, aber dafür sorgt eigentlich schon die Optik.


Das Ganze dann in ein schönes Glas gefüllt und schon ist eure Liebeserklärung fertig...

Habt einen wundervollen Start in die neue Woche...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

fünf × eins =