ADVENT (Page 2)

...jauchzet, frohlocket 2020

Es ist geschafft und nach einer vermutlich überall ziemlich verqueren Adventszeit stecken wir mitten im versucht normalsten Weihnachten.

Das Weihnachtsoratorium läuft, es duftet nach Räucherkerzen und alles könnte sein wie immer. Ist es aber nicht... die Geschenke kamen per Paket, ausgepackt wird, ohne (es sei denn, ich werfe die Videokonferenz an) den Schenkenden und das Weihnachtsoratorium sende ich als Link an mein Kind, die mit einer vorgeschriebenen Zahl Haushalt feiert.

Man mag das werten wie man will, die richtigen Weihnachtsgefühle mögen nicht aufkommen, was nicht zuletzt daran liegen mag (selbst der Schnee kommt gerade, wenn auch nur ganz sanft), dass ausser dem Gefühl, schnell noch nett zu irgendwem sein zu wollen und Nettigkeiten auf einem der möglichen Wege rechtzeitig verteilt zu bekommen, dieses richtige Weihnachtsgefühl mit all der Herzlichkeit und Empathie nicht vorhanden war, weil jeder damit beschäftigt war, auf Dinge vorbereitet zu sein, die noch gar nicht fassbar waren.

Ich denke, dass das nicht allein an einer Anzahl Personen unter dem Weihnachtsbaum liegt, sondern daran, dass wir vergessen haben, dass keine Videokonferenz der Welt eine wirkliche Umarmung ersetzt... sicher ist es auch toll, mal wieder ein voller Überraschungen steckendes Paket Stück für Stück auszupacken, nachdem es ein paar Tage bereits unter dem Weihnachtsbaum darauf gewartet hat, geöffnet zu werden und irgendwie spannend, in die Wohnzimmer (warum zeigen wir die eigentlich so freizügig aller Welt) von Fremden zu schauen, wenn die per Video zugeschalten werden und gemeinsam singen oder was auch immer... aber was das alles eben nicht  ist, ist wirklich weihnachtlich.

Was mir geblieben ist von Weihnachten, sind Gerüche, Wohnzimmerkonzerte (ja, die gabs auch schon vor Jahrzehnten... da saß ich mit meinen Eltern gut angezogen im Sessel vor dem Plattenspieler und wir haben das Weihnachtsoratorium gehört... warum das Ganze, weiss ich nicht mehr, aber es war toll... Sessel statt harter Kirchenbank, warm und einschlafen durfte man zwischendrin auch mal, immer wieder geweckt von wunderbarer Musik), Heimlichkeit, wirklich 4 Wochen Plätzchenbacken, ein Spaziergang durch dunkle Straßen, bei dem man in die Wohnzimmer schauen konnte und Weihnachtsbäume zählen und vor allem wenig Nebenschauplätze während der ganzen Adventszeit. Es wurde gebacken, gekocht, gebastelt, Millionen Kerzen runtergebrannt, Chöre haben sich auf Auftritte vorbereitet, Weihnachtsmärchen kamen zur Aufführung und nicht wenige gingen an Weihnachten nachts um 0 Uhr in die Christmette.

Dass sich jetzt das Gefühl von damals nicht einstellen will, liegt nicht allein daran, keine 5 Jahre mehr zu sein und auf das Puppenhaus hoffen zu können, sondern daran, dass vieles erst schleichend, dann recht schnell, rauher geworden ist und uns selbst und das Miteinander nicht unbedingt aushaltbarer macht.
Vermutlich ist das kein Text für einen 1. Weihnachtsfeiertag, aber als ich heute das Weihnachtsbild des letzten Jahres heraussuchen wollte, kam mir die diesjährige Entsprechung in die Hände, die genau das zeigt...wie sich die Zeit in Kürze verändert hat. Wir werden euch das alte Bild an diese Stelle setzen, einen Weihnachtsmann voller Nostalgie und Erinnerung (danke Silvio, dass wir das wieder dürfen).

Neben all dem Mahnenden, nicht zu vergessen, was wir da täglich tun, wenn wir uns verändern (lassen) und wie schnell Veränderung um sich greift und zu Normalität werden kann, gibt es natürlich auch die herzergreifenden Momente. Da trudelt zum Beispiel neben den Geschenken auch ab und an wirklich nette, mühevoll verfasste Weihnachtspost in den Postkasten von Familie Bergmann, die im Handumdrehen dieses schöne Glücksgefühl zaubert, jemanden erreicht zu haben, der einen jetzt wiederum an diesem Glück teilhaben lässt.

Wir sollten nicht vergessen, dass es Dinge gibt, die man hergibt, ohne sie jemals wieder zurückholen zu können und dafür ist die Weihnachtszeit wie geschaffen, denn jeder von uns erinnert sich an solche Momente, die einfach nicht mehr zurückholbar sind. Nutzen wir diese Zeit der Erinnerungen, um uns darauf zu besinnen, was uns selbst wirklich etwas wert ist und machen aus diesen Tagen eine Zeit voller guter Erinnerungen und all das, was kommt, zu einer, die dem Gedanken der Weihnacht entspricht mit Menschlichkeit, Füreinander und Wertschätzung, was auch immer das für den Einzelnen bedeuten mag.

Es  ist eine Zeit des Gebens, die hoffentlich nicht mit Ablauf des 27.12. endet, zumal wir uns in diesem Jahr nur wenig mit dem nächsten Highlight  beschäftigen müssen.

In diesem Sinne... eine wundervolle, wundersame und besinnliche Zeit für alle, die unsere Zeilen lesen... Macht es euch und euren Lieben so schön wie möglich und denkt an die da neben euch, denn Glück ist wirklich das einzige, dass sich gegen alle Gesetzte der Naturwissenschaft verdoppelt, wenn man es teilt... 🙂

Hier ganz weihnachtlich der >>Link zu einer wunderbaren Aufführung des Weihnachtsoratoriums, das in so vielen Kirchen in diesem Jahr nicht aufgeführt wurde. Genießt es... morgen haben wir für euch dann noch einen wunderbar weihnachtlichen Link samt (hoffentlich) dem Rezept einer durchaus weihnachtlich-festlichen Baumkuchentorte.
Frohe Weihnachten!!

 

Noch 2 Tage...

und schon ist das, was eigentlich ewig hätte dauern sollen (wie jedes Jahr?:) wieder vorbei.

Und... es kommen die 3 Tage des Jahres, die einen einzigartigen Zauber auf uns ausüben. Wir haben bis zum letzten Moment die Backbücher und Kalender versendet... und sind komplett ausverkauft. Es ist wunderbar zu sehen, dass sich all die Mühe nun wirklich gelohnt hat und wir sind wirklich gespannt auf eure Backerlebnisse mit dem Buch.

Und was machen Menschen, denen nicht viele Dinge mehr Entspannung bringen, als backen? Sie packen die Korrekturausdrucke und Speicherkarten bis zum Anfang des Jahres (ja... es wird eine neue Auflage des Backbuches geben für die, die in Runde 1 keines ergattern konnten... wir drucken im Januar nach) in die Ecke und backen... was sonst.

Und weil Weihnachten naht, gibt es hier eine zwar etwas divenhafte, aber beliebte Torte in leicht abgewandelter Form... die Baisertorte. Eigentlich ist sie die perfekte Weihnachtstorte... weiss wie Schnee, oberaus lecker und irgendwie für jeden etwas. Unsere Version (also auch die auf dem Foto) hatte als Füllung ein Orangenmarzipan mit Amarettinicrunch und weißer Schokolade, aber da die Vorbereitung des Orangenmarzipans etwas zeitaufwändig ist und man Weihnachten nicht in der Küche verbringen möchte, reduzieren wir hier für euch das Rezept auf Amarettinicrunch, mit dem die Baisertorte auch einen kleinen Pfiff bekommt und auch die Thüringer Oma, die diese Torte vermutlich schon lange kennt, noch überraschen kann.
(Wer Lust auf Orangenmarzipan hat: zum Amarettinicrunch Orangenmarzipan unterrühren, bevor der Crunch auf den Baiserboden gelangt...die Vorgehensweise bleibt also dieselbe, es dauert nur länger.)

Wir haben auf der Baisertorte mit Orangenmarzipan auf Deko ganz verzichtet und als letzte Schicht nur Baiser gewählt, das mit dem Brenner kurz gebräunt wurde. Da in dem Rezept, das wir hier für euch notieren, das Orangenmarzipan fehlt, kann ruhig etwas Säure AUF die Torte und wir würden empfehlen, für die Deko (nicht nur aus optischen Gründen) auf Granatapfelkerne zurückzugreifen... Wir vermerken das als Hinweis im Rezept.

Da man Baiser und Amarettinicrunch gut am Vortag vorbereiten kann, dauert die Torte nicht sehr lange und blockiert euren Tiefkühler nur minimal. Reste dürften nicht entstehen, sodass nach dem Kaffee dann wieder Platz im Tiefkühler sein sollte... Im Prinzip stapelt ihr am Tag des Essens nur die Böden und geschlagene Sahne... am besten gleich nach dem Aufstehen... und habt am Nachmittag eine schön gefrorene Baisertorte. Nach dem Schneiden der Stücke (Messer... heißes Wasser) noch ein paar Minütchen warten und schon hat die Torte die perfekte Konsistenz zwischen tiefgefroren und leicht angetaut, die sie unwiderstehlich macht. Habt Mut, auch, wenn es vorher vermutlich zu knapp für einen Test wird. Es kann eigentlich nix schieflaufen und ihr könnt die Torte auch servieren, wenn ihr sie noch niemals vorher gemacht habt.

Und hier ist sie, die Baisertorte, die bei uns genau 1 Tag (ohne Gäste) überlebt hat...:)

 

nett zueinander

Wenn ich eine Sache nennen sollte, die das Virus mit uns macht, dann scheint es uns mit Distanzlosigkeit anzustecken.

Es wird gepöbelt, gefordert, beleidigt, gejammert und unter Druck gesetzt, was das Zeug hält. Nix mit #wirschaffendas.
Und eigentlich ist ja noch dazu fast Weihnachten... da haben wir doch glatt vergessen, dass wir da eigentlich regelmässig unsere Gefühle füreinander auspacken und vorübergehend lieb zueinander sind.

Ja, man hört es, ich bin sauer. Eigentlich wollten wir das hier auf dem Blog nicht sein, aber diese Zeit jetzt scheint nicht unbedingt die netten Seiten der Menschen herauszukitzeln. Wenn man sehen will, mit wem wir da zusammenleben, dann ist jetzt eine gute Zeit dafür. Die sozialen Medien meidet man mittlerweile am besten, zumindest die, auf denen mehr als Bilder und Videos ausgetauscht werden, weil dort, egal in welche Richtung man fragt oder äußert, sofort der Beschuss aus der jeweilig gegenläufigen Richtung losgeht.

Die eigentliche Frage wird zur Nebensache und völlige Distanzlosigkeit bringt das Benehmen und die Ausdrucksweise Halbwüchsiger hervor. Meiden soweit möglich scheint die adäquate Lösung.

Aber wie kann ich ignorieren, dass Menschen, die ich für wirklich taff halte, zusammenbrechen, weil sie dieses Miteinander nicht mehr aushalten. Ich frage mich immer wieder, ob es wirklich gut ist, dass Gemeinsames nun tatsächlich auch räumlich nicht mehr stattfindet. Verlernen wir, miteinander zu sein... und zwar nicht nur die Generation TikTok, sondern auch die, die es besser wissen sollten. Jeder kann nur auf seine Weise mit dem umgehen, was gerade auf ihn einstürmt und selten waren wir eher verschiedener Meinung als jetzt. Aber zur Not gibt es da die Sache mit dem Abstand und es bleibt jedem überlassen, den zu nutzen statt Grenzen zu überschreiten. Und da bliebe ja auch noch eins:

einfach mal nett sein.

Einfach so, vielleicht ohne Grund...
Ohne Grund der Postfrau dein schweres Päckchen abnehmen, von denen sie noch massig zu schleppen hat diese Tage... auch, wenn sie vielleicht grummelig ist. Man mag es ihr nachsehen.
Einfach mal jemandem zur Hand gehen, bei dem der Tag nicht ausreicht, weil der gewohnte Alltag nicht mehr funktioniert und der Berg Arbeit nicht abnimmt? Ja... sicher hat jeder zu tun... aber vielleicht kann das eigene ja eine Stunde warten.
Einfach mal zuhören, wenn bei jemandem das Fass überläuft und das eigene gut ein paar Tropfen vertragen kann, ohne dass was passiert?
Einfach mal dieses unbändige Anspruchsdenken beiseite legen, dass wir uns mit unserer scheinbaren Servicegesellschaft angeeignet haben und das nach sich zieht, dass wir immer glauben, alles sofort und so wie gewollt bekommen ohne nachzudenken, ob ein anderer das leisten kann?
Sich einfach mal nicht zu ernst nehmen, nur weil der Alltag gerade ein bissel durchgerüttelt wird und sich nicht unbedingt eine Woche vor Weihnachten wahnsinnig unter Druck fühlen, weil man seinen Kindern zuhause all das lernen muss, was es bis zur Prüfung mal wissen muss?

Vielleicht geht es ja damit... einfach EINMAL TÄGLICH ausser der Reihe nett sein und vielleicht merken, wie cool sich das anfühlt... wenn ich mir vorstelle, dass ich nett zu drei Leuten bin (ja, ich weiss, das sprengt die Quote, aber ich schaffe das) und die dann voller Glück im Bauch auch gleich weiter zu jemandem anders nett sind, dann wird das eine phantastische Zeit demnächst.
So und nicht anders funktioniert Glück... naja... ein Stück vom Glück. Wäre doch toll, wenn wir alle was davon abbekommen würden und uns die Zeit nicht noch zäher machen würden, als sie es eh ist. Und da wir ja alle ein bisschen mehr Zeit haben als sonst vor dem Fest, ist das Ganze nichtmal mehr ein Kapazitätsproblem.

Also... vielleicht immer dann, wenn sich das eigene Anspruchsdenken startklar macht, vielleicht doch erst einmal den Rückwärtsgang einschalten und vielleicht ja auch wenigstens NIX tun. Immer noch besser, als über jeden drüberzutrampeln, der einem die Gelegenheit dazu bietet. Oder eben... nett sein... das beginnt ganz schlicht mit einem Lächeln.

Und damit der Blog dann doch ein Ort bleibt, der ein paar gute Gefühle hinterlässt, packen wir euch ein paar Lieblingsplätzchen rein... Während Doreen das Plätzchenbacken liebt (haben alle diese wunderbare Sendung vom MDR gesehen?...Link ganz unten...unbedingt ansehen...dann versteht ihr u.a. auch das mit den Plätzchen), ist das nicht so sehr meins... zu wenig Fläche für volle Pulle Geschmack. Vielleicht ist ja auch nicht die Zeit dafür. Aber unter all den Versuchen, die jetzt im Ofen darauf warten, doch die Vögel zu beglücken (die freuen sich sicher auch an Weihnachten), gab es eine Sorte, die dort nicht mehr liegt, also scheinbar geglückt ist... wunderbar saftige Kokosmakronen mit Zitronenmarzipanfüllung.

Vor dem Rezept noch schnell der Link zum wunderbaren Film >hier... am besten Kerze anmachen, Glühwein und Schoki, einkuscheln, geniessen... und... danke, Tom Lemke!!! Ich war berührt.

Es könnte sein...

...dass es die Form ist, die macht, ob es Liebe wird.

Das Thema Lebkuchenhaus stand im Raum... eines, das schmeckt und bei dem nicht nur die Deko abgefuttert wird und sonst nix.
Also muss der Lebkuchen stabil, lecker und nicht trocken sein. Ihn erst tagelang weich werden zu lassen, geht natürlich bei einem Haus auch nicht... so große Dosen hat kaum jemand oder sie sind bereits mit Plätzchen belegt:)

Also entstand in einer Mischung aus vielen findbaren Rezepturen am Ende die, die zu einem Haus führte, das von jemandem, der nur die Fotos sah, als Backunfall beschrieben wurde (das Wort war noch etwas anders:)), weil es durch die komplette Mandelschicht und fehlende Gummibärchen und Co. nicht wie ein typisches "ordentlich gebautes" Lebkuchenhaus aussieht.

ABER... es hält, was es verspricht und tut das, was der Plan war...SCHMECKEN... super lecker. Und es sieht in natura nur halb so wild aus.
Das Haus ist auch nach mehrfachem Umsetzen noch nicht zerfallen, weil gut mit dunkler Schokolade zusammengeklebt... Überhaupt gab es nur Schokolade am Haus, keinen Zuckerguss. Die Mandelschicht musste einfach sein, weil blanker Lebkuchen irgendwie doch nur halb so lecker ist. Deshalb haben wir das Lebkuchengrundrezept auf das Blech gestrichen (ein wenig zäh aber möglich), Butter in einem Topf geschmolzen, Mandelblättchen und Zucker dazugegeben und alles etwas bräunen lassen. Die Masse VOR dem Backen auf den Lebkuchenteig streichen und beim Essen später immer etwas süssen Knusper im Mund haben:)), auch wenn die Optik dadurch etwas unruhig wird. Hier geht Geschmack eindeutig VOR Optik.

Den Bauplan hatte das Internet parat... unsere Teigplatte war etwa 26x26cm groß und das Haus hat damit eine Grundfläche von etwa 10x15cm. Die Teigplatten mussten nach dem Backen noch etwas dünner geschnitten werden, aber so waren sie wenigstens nicht zu trocken. Zum Bauen hatten sie in etwa eine Stärke von 1cm. Zusammengeklebt wurde mit geschmolzener dunkler Schoki und als Deko kamen geschmolzene weiße Schokolade, Popcorn mit Karamell (die Kugeln) und ein paar Zuckerplätzchen zum Einsatz. Die Bäume bestehen aus Teigresten mit übrigem Zitronenmarzipan vom letzten Backen... es kann aber auch gut eine Marmelade, ein Gelee und/oder Frischkäse zum Einsatz kommen, um die Teigreste wie CakePops formbar zu machen. Und drüber wieder reichlich Schokolade.

Soviel zum Haus... das Rezept zum Teig findet ihr gleich unter diesem Text, es kann natürlich auch einfach als Lebkuchen gebacken werden... Teigkleckse mit oder ohne Backoblaten aufs Blech... den frisch gebackenen Lebkuchen mit Zuckerguss (Puderzucker + Zitronensaft) bestreichen und alles trocknen lassen. Auch hier kann natürlich die Mandelschicht des Hauses zum Einsatz kommen. Wer das Haus nachbacken will und nicht mit dem Rezept des Teiges und den Tipps zurechtkommt, schickt uns einfach eine Mail, denn als Rezept wandert hier und heute das "Abfallprodukt"  LebKuchen unter den Post.

Denn... es gab mehr als genug Abfall beim Bau des Hauses, der so lecker war, dass man ihn weiterverwenden musste. So entstand aus den Resten des Lebkuchenhausteiges und weißer Schokolade ein LebKuchen. Lebkuchen mit Käsekuchenteig und Mandarinen... eine himmlische Kombi.
Wer NUR den Kuchen machen will, reicht mit den im Rezept angegebenen Mengen. (Wer Haus + Kuchen als Ziel hat, verdoppelt die Menge Teig. Der "Abfall" vom Hausbau sollte dann als Teig für den Kuchen reichen.) Welche der Ideen für euch Liebe wird, müsst ihr nun selbst entscheiden... der Lebkuchen ist derselbe und schmecken tut's allemal...

Der Versuch Lebkuchenhaus endet hier mit der Erkenntnis... man muss es unbedingt selber backen, aber wie das beim Hausbau so ist... das Ganze hat Tücken. Bestenfalls hat der geneigte Bäcker einen ambitionierten Bauherren an der Hand... dann lassen beide nur halb soviel Nerven:) Aber es lohnt sich, zumal ja das wunderbare Kuchenrezept mit passiert ist. Es eignet sich auch gut für die Feiertage, kann ruhig einen oder zwei Tage vorher gebacken werden und ganz sicher auch eingefroren oder eben kalt gestellt.