AUSZEITEN

...mal nicht myself

Ich bin ja eigentlich der Selbermacher und würde manchmal eher etwas lassen, als dass ich machen lasse... Manchmal ist das aber völlig unangemessen, wie mir gestern bewusst geworden ist.

Ich hatte das Glück, die neueste Idee der Patisserie fotografieren zu dürfen. Anke hat mit viel Mühe das erste Mal Picknickkörbe gefüllt... gottseidank kam ich erst, als die meiste Mühe vorbei war.
Aber beim Zusammenstellen der Dinge für die Fotos wurde mir klar, weshalb ich bereits beim Machen eines nur annähernd vergleichbaren Picknicks keine Lust mehr auf dasselbe hätte... ich würde einfach genervt von mir und diesen kleinteiligen Aufgaben, von tausend Weckgläsern, Bindfäden, Abdeckpapieren, Grünzeug, Erdbeerblüten, Ananasstrünken, die zu Deko werden, Limonaden, die auch zum Picknick noch frisch sein müssen, Dessertgläsern mit Dessert, das nicht davonläuft und nicht zuletzt Torte...alles tun wollen, nur nicht mehr entspannt picknicken.

Und da hätte ich noch nichtmal  so liebevoll Geschirr zusammengestellt (meins ist eh "nur" rosa, also so schön wäre es nichtmal...schön, aber nicht schön bunt), den Wein gekühlt, die Strohhalme gefunden... und ganz zu schweigen vom Schlachtfeld Küche...

Also egal wie... schaut euch die Fotos an und seid ebenso begeistert wie ich, was Doreen und Anke da gezaubert haben... und... macht euch auf zu einem Picknick... wer ebenso wenig hart im Nehmen ist wie ich, weiss ja jetzt, wo es das zu haben gibt:)))
Es ist Frühling... schöner wird‘s nicht mehr. Ab an den Teich mit Froschgequake und dem Duft reifer Rapsfelder oder in frisch gemähte, duftende Wiesen, in denen auch die Kinder genug Abwechslung finden, während ihr ein Gläschen Wein genießt:)

Gesundes von Draussen

Spätestens jetzt lohnt es sich, den ersten Bärlauch zu suchen... wer diese geheimen Stellen nicht kennt oder wie ich immer wieder staunt, was so alles Essbares überall um uns herum wächst, der ist gut aufgehoben bei einer der Kräuterwanderungen, die Britta Lautenschläger vom Berghof Weckersdorf anbietet.

Während der ca. 3km langen Wanderung vermittelt Britta Lautenschläger, die als erfahrene Naturführerin bereits seit Langem die Gäste des familiengeführten Ferienhofes begleitet (meist mit von der Partie: Manuela Riehn, ebenfalls Naturführerin), nicht nur Wissen darüber, was da in den Korb wandert, sondern auch, wonach es schmeckt, wofür man es am besten verwendet (manchmal gibt es da ja mehr Möglichkeiten als nur den Topf) und womit es sich wunderbar kombinieren lässt. Was im Korb landet, gelangt nach der Wanderung unweigerlich auch auf den Tisch.

In der Sommerküche des Berghofs gibt es im Anschluss an die Wanderung hausgemachte Köstlichkeiten aus regionalen und Bio- Zutaten, wie Kräuteraufstriche,  hausgebackenes Vollkornbrot und Dinkelsemmeln,  Smoothies, Salats und Desserts (und wenn man spät genug im Jahr kommt, köstlichen Apfelsaft von den Streuobstwiesen.)

Lohnenswert ist das Ganze für Kenner und Anfänger, denn am Ende gibt es immer wieder etwas Neues zu finden, weiß jemand, wofür etwas auch noch gut ist und man stößt auf das eine oder andere tolle Rezept aus Wildkräutern. Termine für die Wanderungen haben wir in unseren Veranstaltungskalender (rechts in der Sidebar) aufgenommen (ebenso den Link zur Website des Berghofs), weil die Wanderungen eine Wohltat für Körper und Seele sind und mit so viel Herzlichkeit und Wissen geführt werden, dass man sie jedem, den das Thema interessiert, an's Herz legen muss. Und wer die Lautenschlägers kennt, der weiß, das auch Sonderwünsche dort recht gut aufgehoben sind und eure Ideen rund um das Thema offene Ohren finden werden.

Schlechtes Wetter gibt es übrigens für Kräuterwanderer nicht... die Zutaten für euer Essen wachsen bei jedem Wetter, die Sommerküche hat ein Dach. Es wird also immer kräutergewandert...

Damit ihr euch ein wenig einstimmen könnt, findet ihr hier gleich das Rezept für die erste Bärlauchsuppe diesen Jahres, die auch ohne weitere Anleitung gelingen sollte...
Lasst es euch schmecken!

 

Bärlauch-Wildkräutersuppe

je 2 Handvoll frischer Bärlauch und Wildkräuter | 2 mehlig kochende Kartoffeln | 1 Knoblauchzehe |
2 Zwiebeln |etwas Suppengemüse | ca.600ml Wasser

Zubereitung:
Zwiebeln, Knoblauch und Suppengemüse fein schneiden und in Butter anschwitzen,
mit Kräutersalz würzen, 20min köcheln,
Bärlauch, Wildkräuter und Sahne zufügen und fein pürieren,
mit Salz und Pfeffer abschmecken
auf Teller anrichten sowie mit Kräutern dekorieren

in Chursdorf Nr.20

Es ist Montag...
Eigentlich ist es ja wie immer, nur ein Tag nach dem letzten und ebenso gut, wie ich ihn mir mache.
Aber da ist das Wort muss... (ein weiteres Thema für einen Beitrag), denn aus dem heutigen freiwilligen MUSS (weil ich einenTermin vereinbart hatte...freiwillig wie gesagt) wurde ein DARF...

Ich durfte ein wirklich schönen Ort kennenlernen (danke liebe Doreen, für den wunderbaren Tipp... aber du wusstest ja vorher, dass es schön werden würde:))), jemanden treffen, den ich zwar um einige Ecken schon hätte kennenlernen können, weil es viele gemeinsame Menschen in unseren Leben gibt (die Welt ist immer wieder unheimlich klein...), aber manchmal muss es eben erst an der Zeit sein.

Und das war es heute. Chursdorf Nr.20 war das Ziel, das Haus mit den roten Fenstern und Petra, eine Frau mit einer schönen Idee und einem Geheimtipp für die richtigen Menschen. Und es war vom ersten Moment an schön, warm und herzlich. Wer wie ich dem Charme alter Bauernhäuser verfallen ist, der möchte sich einfach hinsetzen und schauen, sich satt sehen. Gut, dass die Kamera dabei ist und ich schauen darf, ohne erklären zu müssen. 🙂 Wo man auch hinschaut, gibt es etwas zu entdecken... nette Sprüche, Blumen, alte Möbel (liebevoll zusammengestellt, sodass man glauben mag, sie wären füreinander gemacht) Omas alter Herd, die Räume in dem Zustand liebevoll erhalten, in dem sie gebaut wurden... also tiefe Decken (über 1.70m muss mal wohl ab und an den Kopf einziehen, aber dafür nicht unsinnig heizen...), eine alte Garderobe, Gardinen, die aus der Truhe meiner Großeltern stammen könnten...und das alles gepaart mit hochmodernen Geräten, einem glitzernden Kronleuchter (mein Gott,wie schön:)), allerlei Dekokrimskrams, gemütlichen Sitzecken, alten und neuen Öfen und im Obergeschoss ein Schlafparadies.

Schön wie aus der Style-Zeitschrift und doch nicht nachzumachen persönlicher. Ich habe es so genossen, zu schauen und da zu sein.
Weniger ist mehr, was eigentlich der Grundgedanke in Petras Leben und bei den Entscheidungen über Dinge, die ins Haus einziehen durften ist, wird hier zu purer Fülle, obwohl es nichts gibt, was es nicht wirklich braucht, kein überflüssiger technischer Schnickschnack, stattdessen Dinge, die Wohlfühlen garantieren und nicht nur Eindruck machen, keine auf Shabby getrimmte Küchenzeile, dafür viele kleine geniale Ideen ... Was da ist, hatte oft bereits ein Leben oder macht wirklich Sinn.

Und warum wir euch heute hier den Mund wässrig machen (hatte ich den Kuchen erwähnt, den Petra extra gebacken hatte??): dieser schöne Ort kann genutzt werden für Genusserlebnisse: für Firmenfeiern, einen Abend mit Freunden,  einen wunderbaren Kaffeeklatsch unter Mädels... oder für ein Whisky Tasting... der Herr des Hauses verwahrt Schätze..::)
Und da nach einem solchen Tasting keiner mehr fahren will, wird das Obergeschoss interessant... Duschen, eine große (neu-alte) Badewanne mit Füßen, eine Sauna, kuschlige Betten wie aus einer anderen Zeit garantieren, dass ihr euch morgens beim Aufwachen weiterhin wie im Himmel fühlt.

Ob man bereits mittags beginnen mag zu genießen, über Nacht bleiben will, mit oder ohne Whisky, es Kuchen und Torte geben wird oder besser eine Suppe, die Terasse zum Grillen vorbereitet wird, kann vereinbart werden. Einzige Bedingung: gute Laune spätestens ab der Haustür  und ein umsichtiger Umgang mit einem liebevoll hergerichteten Ort (was eigentlich selbstverständlich sein sollte).

Danke, liebe Petra für den Vormittag, das dicke Kuchenpaket (schon allein der ist ein Grund, ein regelmäßiges Kaffeekränzchen in Haus Nr.20 einzuführen, liebe Mädels...), die schönen Gespräche und all die Herzlichkeit. Ich bin mir sicher, dass die richtigen Menschen zu euch finden werden und sich ebenso verlieben werden wie wir (Doreen ist es ja schon).
Das Organisatorische zum Schluss:
Location buchbar bis max. 16 Personen
Ihr erreicht Petra Rocktäschel hier:
Chursdorf Nr.20| 0151 - 614 364 33
rocktaeschelpetra@gmail.com

Alles bunt

Auch das gibts im Herbst: bunter geht fast nicht.
Zwar scheint schon alles auf Advent eingestellt und der Weihnachtstaumel hat so viele bereits voll im Griff, aber noch gibt es viel zu holen da draussen. Ohne viel Kommentar deshalb hier einfach nur die Bilder von einem Spaziergang mit den Vierbeinern... ja, das ist alles direkt hier und erst 2 Tage her... So schön ist's eben und man tut gut daran, sich jeden Tag ein winziges Stück Zeit zu nehmen.

Und damit der Herbst auch auf dem Tisch so richtig Lust macht, hier noch ein Griff ins Regal mit den Herbstfrüchten...
Ich habe Granatäpfel erst in diesem Jahr so richtig entdeckt, aber es war eine der tollen Entdeckungen... zu doch recht süßen Zutaten aind sie der perfekte Gegenspieler. Ich bin nicht so der Fan von Mürbeteig, aberhier ist er einfach wunderbar... zur Creme schön knusprig und leicht karamellig... Erstaunlicherweise machen die Granatapfelkerne die Creme nicht matschig, selbst ein paar Stunden nach dem Backen sieht noch alles perfekt aus. Allerdings ist man selbst dran schuld, wenn man nicht sofort alles auffuttert:))

Also genießt so kurz vor der Adventszeit noch ein bisschen intensiven Herbst, optisch wie geschmacklich und habt ein schönes Wochenende!

Arten zu Reisen Nr.1

Wie versprochen zum ersten Ferientag die erste Art zu Reisen: Ihr erinnert euch an das Schwedentagebuch?

Das Tagebuch sollte mittlerweile in Schweden angekommen sein... und zwar an Bord des Waumobils.
Die Familie ist mit Sack und Pack und Vierbeiner Ennie (französische Bulldogge) unterwegs quer durch Schweden. Für Hundehalter zu dritt im Auto sonst schon ein mächtiges Problem.

Das dachten sich wohl auch die Ideengeber für das Wau-Mobil, die jetzt Stück für Stück Wohnmobile zur Vermietung als Waumobil umauen.
Alle haben genug Platz, der Vierbeiner reist in der eigenen Box, hat aber durch das eingebaute Hundegitter auch in Pausen eine Ruhemöglicheit mit Ausblick und Luft, kann durch extra Türen in den Wohnbereich seiner Menschen gelassen werden und auf der Fahrt zeigt eine extra Kamera, wie es dem vierbeinigen Freund so geht.
Also alles in allem fast wie zu Hause und ich bin gespannt, was man so aus Schweden hören wird.... sollte es Bilder geben, werden wir sie hier in der Galerie ergänzen. Es gibt im Netz ein paar Videos zu den WauMobilen, inklusive Mietstationen: www.waumobil.de