DEKORATIV

Das Haus vom Nikolaus
Wie war doch der Kinderspruch... "Das ist das Haus vom Nikolaus....und nebendran das vom Weihnachtsmann."

In dem Sinne habt ihr Zeit, bis Weihnachten eure eigenen Häuser zu erdenken:
Lieblingskekse, dicke Glasur (Puderzucker + Wasser), innen drin ein Dominostein, ein Lebkuchen in Würfelform oder eine andere Nascherei (als Hauskörper) und dazu viel Lieblingsdeko.

Hauptsache genau die, die euch schmeckt.
Auch schön als Überraschung mal für das Frühstück zur Arbeit (...dann muss es halt eine Dose mehr sein morgens.)
Ihr habt die Schuhe hoffentlich auch genug geputzt, damit was drin sein konnte...


Und die Sache mit dem Herzen Und der Eile
Eigentlich ist es bei uns beiden gleich... wir machen am liebsten Dinge mit dem Herzen. Alles, was am Ende beim Empfänger kein Herzhüpfer verursacht, geht so grade noch durch.
Schwierige Angelegenheit, mag man meinen und es ist auch so.

In Zeiten des "alles geht" und einem süßen Brei von Versuchungen ist es schwer, dieses Herzhüpfen hinzubekommen, weil sich irgendwie die tausend gesehenen Bilder von weiteren Möglichkeiten in den Fokus drängen. Wie will man also noch richtig glücklich machen, so, dass es einem Jahre später noch einfällt, wenn man am Küchentisch sitzt und gemütlich von "damals" erzählt?

Wir haben Adventszeit, Nikolaus, Weihnachten naht... ich hab da sogar noch einen Geburtstag aufzuweisen. Also der volle Geschenkeregen und so ziemlich jeder Anlass findet sich gerade in der Werbung wieder. Für alles so speziell und besonders zu sein, dass es all das toppt, macht dann schon wieder den Stress, den man eigentlich in der Vorweihnachtszeit ja so gar nicht braucht. Aber egal... man wirft sich rein ins Entscheidungsgetümmel... backt den allerbesten, außergwöhnlichsten Stollen, schmückt wie ein Dekoprofi und ich denke mir seit Jahren Adventskalender aus, die eigentlich viel zu aufwändig sind, um Sinn zu machen.

Und trotzdem tun sie es irgendwie. Allein der Gedanke, dass man morgens sein Zettelchen liest und mindestens einmal am Tag noch richtig Spaß hat, wenn man es richtig anstellt, ist es wert. Immerhin gibt es mittlerweile Wiederholungstäter, die die Teilchen lieben. Statt Süßem gibt es Aufgaben, die selbst in der hektischen Adventszeit (leider habe ich wirklich den Eindruck, dass "besinnlich"für die meisten maßlos übertrieben ist) schaffbar sind... man beginnt, sich eine Weihnachtskiste anzuschaffen, in die man jedes Jahr ein Teilchen tut, das als Erinnerung an dieses Jahr taugt, bemalt Christbaumkugeln und beginnt eine Sammlung, kocht leckere heisse Schokolade oder entdeckt gar eine neue Lieblingsschokolade, packt Lieblingsplaylists auf die passenden Geräte oder... tut mal gar nix.
In jedem Fall wird man sich nach spätestens einer Woche auf jeden Tag freuen und das, was wieder zu tun ist und irgendwen garantiert zum Lächeln bringt. Und allein das ist der Grund, weshalb es sie gibt... die Adventskalender für Abenteurer, für Familien, für Fitte (die dürfen natürlich Sport machen) oder einfach nur mit Zitaten für die, denen das alles auf die Nerven geht:)

Hmmm... und wer keinen Kalender mag, zündet jeden Tag die schöne Adventskerze an, die wir jetzt schon wochenlang auf Funktionstüchtigkeit getestet haben (bestanden!!) oder tauscht täglich das Zitat im Adventslicht. Soviel dann zu meinem Versuch, die Herzen hüpfen zu lassen...

Und vielleicht gelingt das ja dann auch noch beim Nikolaus oder an Weihnachten.
Im Keller steht bei uns schon die alte Kloßpresse von Oma... es wird Omas Klöße geben... natürlich alle handmade... und irgendwas aus dem alten Backbuch, das wir auf dem Boden gefunden haben. Eigentlich dachte ich ja, wir wären so aufgeräumt, dass es nix zu finden gäbe, aber anscheinend ist das anders... Gottseidank. Und da wären wir auch wieder beim Thema erinnern, Dinge bewahren...
(Da habe ich übrigens Glück gehabt... bei uns bekommt die ganze Familie jedes Jahr Adventskalender von Oma... selbergemacht... dieses Jahr die roten Prachtstücke unten in der Galerie:) Man ist doch nie zu alt für Schokolade... danke an meine Mama an der Stelle:)))

Vermutlich ist die Weihnachtszeit die, bei der wir am meisten von Erinnerungen leben, dem, was wir als Kinder schon getan und unsere Großeltern gebacken oder gekocht haben, was geschmückt, gesungen oder anderweitig ins Leben geholt wurde. Also machen wir uns auf uns sorgen für die schönsten Weihnachterinnerungen:))

(Die Kerzen gibts übrigens in kleiner Stückzahl noch in der Pâtisserie Bergmann, Kalender können jeden Tag bis zum 1. noch auf Wunsch entstehen... mehr Erklärungen gibts >>hier)

Und lasst die Zeit nicht zu eilig werden. Sonst haben es die schönen Gefühle schwer, sich an eure Sohlen zu heften.:)


Ein bisschen Feenstaub

Hier findet man ihn gleich zweifach...den Feenstaub. Regentin ist die Backfee, aber ohne Blumenfee wäre halt alles nur halb so schön.

Und dass wir es mit Blumen haben, sollte schon lange kein Geheimnis mehr sein. Fast jede unserer Leckereien bekommt ihren letzten Schliff durch etwas, was entweder bei uns im Garten wächst oder zumindest saisonal typisch ist.
[Übrigens wurde gerade unsere Quitte von ihrer üppigen Last befreit und man kann sich auf Leckeres mit Quitten freuen.. in der Pâtisserie und hier auf dem Blog.]

Jeder, der zu uns kommt, begegnet lange vor den herrlichen Torten den Zauberwerken von Simone, unserer Blumenfee. Mindestens viermal im Jahr hat sie eine wunderschöne Idee für die Außendeko.
Was sie für diesen Herbst so alles gezaubert hat, seht ihr hier.
Und wer keine Blumenfee hat, freut sich an den Bildern...
Und... danke Simone!


Oktoberfest...

mitten im Oktober und Grund genug zu probieren, ob Oktoberfest mehr als nur blau-weiß sein kann:)

Oktoberfest außerhalb Bayerns ist natürlich bunt. An Bier ist gedacht und da das Auge mitisst, gibts dazu etwas Deko.
Guinesskuchen mit Apfelschmand trifft heute also auf Marzipan-Kürbis-Kugeln und dekoriert wird mit Heidekraut und herbstlich-edlen Kerzen.

Letztere erhalten ihren edlen Look durch transparente, mit herbstlichen Klebedekoren beklebte Banderolen. Diese bleibt beim Abbrennen einfach dran und ist geschützt durch die dünne Wachsschicht, die beim Abbrennen an der Innenseite der Banderole entsteht. Einzige Voraussetzung: die Kerzen müssen aussreichend dick sein, mit schmalen Kerzen funktioniert das Ganze nicht.  Dem Ergebnis geht langes Herumprobieren voraus, zu haben sind die Banderolen in einigen Ausführungen im Set, aber auch auf Anfrage als spezielle Anfertigung für ein besonderes Fest oder als Geschenk in der PaperPatisserie.

Kleine Kränze aus Heide (gerade überall in allen möglichen Versionen zu kaufen) sehen auch bei einfachen Kerzen toll aus. Dafür einfach einen Ring aus einem dünnen Ast biegen und immer 2-3 einzelne Stängel Heide mit dünnem Blumendraht am Ast befestigen... die einzelnen Stängel überlappend anordnen, je nachdem, wie dick der Kranz werden soll, in mehreren Runden binden oder mehr Stängel auf einmal zusammen nutzen. Die Kränze können trocknen und begleiten euch den ganzen Herbst über.

Und jetzt wirds süß... damit auch Männer gern zugreifen, ist Bier im Spiel.
Während in den Marzipankugeln Amaretto, Marzipan und Mandeln auf Kürbismus treffen, glänzt der Guinnesskuchen unglaublich schokoladigem Geschmack und ist durch Bier, Buttermilch und Apfelschmand ein schön feuchter Kuchen, der auch noch Tage nach dem Anschnitt (falls er das überlebt) toll schmeckt.
Hier das Rezept...(Guinnesskuchengesehen bei #herzelieb)