LECKER (Page 11)

Dominoherzen
Ein schwieriges Thema zwischen "Lust drauf" und "nein, danke"...
Sie sind pures Weihnachten und entweder haben sie mir als Kind einfach wirklich besser geschmeckt oder waren tatsächlich besser: Dominosteine.
Heute fehlt mir oft der Geschmack, es bleibt nur süß übrig und ich wünsche mir seit Jahren eine Idee. Nun ist mir ein wunderbarer weihnachtlicher Teig begegnet, der einen potentiellen Dominostein 2.0 in sich trägt:)

Und geworden sind aus dem Versuch Dominherzen, ein Zwischending aus CakePops und Dominosteinen.
Zuerst den leckeren Teig backen, den krümeln und auf Frischkäse treffen lassen...
(...UND SCHLIMMSTENFALLS WERDEN AN DIESER STELLE AUS UNGEDULD WIRKLICH CAKEPOPS DRAUS, DENN MAN BRAUCHT NUR NOCH TEIGKUGELN, CAKEPOPSTIELE UND GUSS)
...und für die Geduldigen werden aus diesem Teig die wunderbaren Dominoherzen.

Das Rezept anbei... die Mengen der Zutaten hängen etwas von der Stärke der Herzen und der Füllungen ab... wer will, gönnt sich auch die eine oder andere Schicht doppelt...
Und bis zum 1. Advent bleibt genug Zeit, die beste Version probezubacken.
(Anmerkung: bei den Gewürzen ist persönliches Feintuning nötig... probiert, was euch am besten schmeckt... besonders Zimt und Muskat sind Geschmackssache...schön weihnachtlich ist aber am besten)

Haltbar ist das Ganze sicher nicht so lange wie gekaufte Dominosteine...da sie bei uns nach 2h alle weg waren, kann ich leider nicht genau sagen, wie lange sie wirklich haltbar sind... der Frischkäse im Teig spricht für kühle Lagerung und eher zügigem Verbrauch, was ganz sicher wenig problematisch werden dürfte.

 

ZUSATZ: kurz nach der Veröffentlichung des Rezeptes landete eine Kostprobe von selbstgebackenen Dominoherzen in der Pâtisserie (der nette Bäcker war ein Mann!) und Doreen durfte kosten. Sie müssen wunderbar gewesen sein und wir sind natürlich glücklich, dass sie gelungen sind:)


Das kleine Zwischendurch
Das Thema Riegel steht schon lange auf der Liste und spätestens  mit der Katagorie Frühstück wird es nun wirklich mal Zeit...

Akuten Bedarf haben uns Kletterer signalisiert, die auf alpinen Bergtouren leichte Verpflegung brauchten, weil es mit einem 16kg-Rucksack wahrlich manchmal zäh vorwärts geht und man den Schinken, Bananen und auch die 300g-Tafel Schoki einfach (zumindest teilweise) einsparen muss.

Wahrscheinlich am ehesten für die lange Vorlaufzeit verantwortlich war der Gedanke, vor dem Regal mit Nüssen und Trockenfrüchten zu stehen und einfach keine Ahnung zu haben, wie man sich entscheiden soll. Dann die Frage... backen, kühlen, mit oder ohne Oblate... am Ende war es einfach ein Versuch, den heute alle, die gekostet haben, gern gegessen haben. Deshalb hier dann auch das Rezept.

Und... es gibt noch ein paar mehr Riegel, die probiert werden wollen, zumal noch nicht ganz klar ist, wie sich der Riegel beim Sättigungstest verhält. Im Moment ist er schnell und recht leicht zu machen, wird gebacken, klebt nur leicht, ist schön kompakt und krümelt kaum. Er lässt sich gut abknicken und Reste können wieder eingepackt und später gegessen werden.  Wir haben in Muffin-Tulpenförmchen-Papier verpackt... funktionieren würde aber jedes Papier, in dem auch eure Frühstücksbrote überleben, einfaches Backpapier, Kraftpapier... eigentlich je einfacher, desto besser, denn besonders für unterwegs und prinzipiell sollte nicht viel Verpackungsmüll anfallen.

Ob ihr den Riegel optisch und geschmacklich mit einem Überzug aufpeppt oder nicht, ist Geschmackssache. Für überall, wo es warm werden könnte, sollte man es sich ersparen.

[Wir haben im Übrigen das Thema Nüsse/Trockenfrüchte über Mixe-Packs geklärt, also Caribic-Mix bei den Früchten und einen Kürbis-Mix bei den Nüssen...die beste Lösung für die Qual der Wahl.)

Und was der Sättigungstest bringt, werden wir hier noch anmerken...:)


Herbst-Gugl mit Kürbis
Fast Halloween und die ganzen ausgehöhlten Kürbisköpfe müssen nicht alle in der Suppe landen.

Hier eine wunderbar saftige Variante Kürbiskuchen, die einen bereits frisch aus dem Ofen komplett um den Verstand bringt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Kuchen eine lange Lebensdauer hat (MHD wird hier zu Maxihaltbarkeitsdatum)...

Wenn ihr backt, dann in kleinen Gugl-Formen (ca. 10cm) oder als Alternative in der Springform.
Die Menge reicht für 4-5 Gugl in der angegebenen Größe oder alternativ eine große Springform.

Den Teig nicht höher als ca. 3cm einfüllen, der Schmandguss muss den Kuchen völlig bedecken.
Zuckerguss oder nicht ist eine ganz persönliche Entscheidung... bestäuben mit Puderzucker genügt auch.

Der Kuchen ist besonders etwas für die, die feuchte Kuchen lieben. Lasst es euch schmecken, solange die Kürbiszeit anhält.

 

 


Kürbiskekse für Vierbeiner

Nein, sie sind nicht für Menschen gemacht... eigentlich. Aber es ist nur drin, was auch Menschen mögen und nicht wenige unserer Freunde haben sie, frisch aus dem Ofen, schon gekostet... sogar als Nahrung für Bergtouren waren sie schon in der Auswahl, nur kam es bisher noch nie zum Test bezüglich lang anhaltender sättigender Wirkung.

ABER..
Im Alltag sind sie, was sie sind... Hundeleckerli. Nicht jeder mag diese Version, einer unserer Hunde nimmt sie nur mit sehr verächtlichem Blick, frei nach dem Motto: wenns sein muss... Nr. 2 liebt sie, auch wenn im Rezept die Leberwurst fehlt, aber wenn es eurem Hund genauso geht, dann ergänzt sie einfach...

Wichtig ist, sie bei moderaten Temperaturen richtig schon im Ofen zu trocknen, die Schnellversion bei 150° geht auch (sie werden damit schön kross), aber wenn sie danach nicht luftig gelagert werden, haben sie nicht das ewige Leben, weil sie innen nicht ganz trocken sind. Also auch hier experimentieren zwischen Bedarf (also wie lange überleben sie grundsätzlich bei der Lust eurer Hunde auf Leckerlis und natürlich der Version, die der Hund mag... ). Wir machen kleine Mengen und lagern in einer Pappbox mit Loch... backen deshalb bei ca. 150° ca. 20 min.

Am aufwändigsten ist tatsächlich das Formen... kleine Kugeln zwischen 1-1,5cm oder diese auf dem Blech plattgedrückt zu  runden Keksen... Backpapier drunter kann, muss aber nicht...sie backen kaum an.

Dann viel Spaß beim Experimentieren... habt einen schönen Herbst!

Oktoberfest...

mitten im Oktober und Grund genug zu probieren, ob Oktoberfest mehr als nur blau-weiß sein kann:)

Oktoberfest außerhalb Bayerns ist natürlich bunt. An Bier ist gedacht und da das Auge mitisst, gibts dazu etwas Deko.
Guinesskuchen mit Apfelschmand trifft heute also auf Marzipan-Kürbis-Kugeln und dekoriert wird mit Heidekraut und herbstlich-edlen Kerzen.

Letztere erhalten ihren edlen Look durch transparente, mit herbstlichen Klebedekoren beklebte Banderolen. Diese bleibt beim Abbrennen einfach dran und ist geschützt durch die dünne Wachsschicht, die beim Abbrennen an der Innenseite der Banderole entsteht. Einzige Voraussetzung: die Kerzen müssen aussreichend dick sein, mit schmalen Kerzen funktioniert das Ganze nicht.  Dem Ergebnis geht langes Herumprobieren voraus, zu haben sind die Banderolen in einigen Ausführungen im Set, aber auch auf Anfrage als spezielle Anfertigung für ein besonderes Fest oder als Geschenk in der PaperPatisserie.

Kleine Kränze aus Heide (gerade überall in allen möglichen Versionen zu kaufen) sehen auch bei einfachen Kerzen toll aus. Dafür einfach einen Ring aus einem dünnen Ast biegen und immer 2-3 einzelne Stängel Heide mit dünnem Blumendraht am Ast befestigen... die einzelnen Stängel überlappend anordnen, je nachdem, wie dick der Kranz werden soll, in mehreren Runden binden oder mehr Stängel auf einmal zusammen nutzen. Die Kränze können trocknen und begleiten euch den ganzen Herbst über.

Und jetzt wirds süß... damit auch Männer gern zugreifen, ist Bier im Spiel.
Während in den Marzipankugeln Amaretto, Marzipan und Mandeln auf Kürbismus treffen, glänzt der Guinnesskuchen unglaublich schokoladigem Geschmack und ist durch Bier, Buttermilch und Apfelschmand ein schön feuchter Kuchen, der auch noch Tage nach dem Anschnitt (falls er das überlebt) toll schmeckt.
Hier das Rezept...(Guinnesskuchengesehen bei #herzelieb)