NACHHALTIG

Lebenssternschnuppen

Ich meine die positiven... die, die nicht zwangsläufig blankes Kribbeln im Bauch hinterlassen müssen, aber trotzdem schön besonders waren... und manchmal ewig schön sind, manchmal aber auch einfach schön GEWESEN und trotzdem ewig besonders.
Und manche sind schön gewesen, ewig besonders UND immer noch schön, aber haben eine Menge Drama in sich, weil sie so eine Art Schnittstelle von Lebenssternschnuppen sind und immer alle miteinander im XXL-Pack auftauchen, wenn eine es tut.

Ich frage mich, was diese Sternschnuppenmomente wirklich mit uns machen... geben sie dem Leben Struktur und Halt, um sich erinnern zu können, die Dinge wie in eine Art Baukasten packen, um sie ab und an herausholen und sich erinnern zu können? Oder prägen sie uns in dem, was wir sind und tauchen mitten im Leben ab und an auf, um uns in Melancholie zu tauchen, einen Anlass zu haben, jemanden zu treffen, ein Fest zu feiern, ein Geschenk zu verpacken, etwas zu wiederholen...

Und... sind Sternschnuppenmomente die ganz großen... die, die man im Kalender dick vermerkt und die sich allein dadurch immer wiederholen lassen, also diese Meilensteine, für die sogar soziale Netzwerke Buttons erfinden.
Oder sind es die leisen, von denen man vielleicht sogar erst lange Zeit später merkt, dass sie ein solcher waren?
Dass man jemanden getroffen hat, der dem eigenen Leben einen Schwung in eine ganz andere Richtung gegeben hat, dass man Dinge getan hat, die alles veränderten, aber so langsam, dass erst im Nachhinein klar wird, dass sie das taten...
Oder sind es die eigenen Träume, die wie bei Hänsel und Gretel Steinchen werfen, die den Weg markieren, um zum Ziel zu gelangen und die man Stück für Stück einpackt?

Sind Sternschnuppenmomente wie Bojen im Leben? Riechen sie wie der frisch gekochte Milchreis von Oma, tun sie weh wie die erste Liebe oder lassen dich aufatmen, weil du an ihnen nicht gedankenlos vorbeigerannt bist? Brauchen wir sie, um zu werden, wer wir sind und... müssen wir uns erinnern, sie pflegen... oder genügt es, sie gehabt zu haben und weitergegangen zu sein, wohin auch immer?
Manches ist ja irgendwann einfach vorbei, verliert den Zauber, obwohl man es nicht missen mag. Also loslassen, ohne traurig zu sein, dass diese Rolle aus dem Lebensplan gestrichen wird wie die eines Schauspielers, der die Daily Soap wechselt?

Am Ende ist vermutlich nur wichtig, sie zu finden... diese Momente und irgendwie vielleicht doch aufzubewahren. Ich weiss nicht, ob da die Erinnerung reicht, vor allem in Zeiten wie diesen, in denen die Dinge schneller anders sind, als sie geschehen können. Vielleicht verliert man sich selbst, wenn man sich nicht ab und an erinnert, dankbar ist für diese Momente und Gelegenheiten und sich klarmacht, was für ein Glück man doch irgendwie hat.
Bei uns ist heute Tauftag... so ein Sternschnuppenmoment, der mittlerweile eine Menge Jahre zurückliegt und doch alles ist, was wir heute haben.
Wir haben ihn unendliche Male vergessen, so wie viele dieser Momente. Heute habe ich die Kerze von damals hervorgekramt und wahrscheinlich wird aus irgendeinem Grund der damalige Sternschnuppenmoment zu einem weiteren, ganz anderen. Zumindest gerät er nicht in Vergessenheit und es ist Zeit, etwas zu finden, um sie zu sammeln... diese Momente.

PS:
Erstaunlich übrigens, dass man Dinge in seinem Leben hat, von denen man dann sogar sofort weiss, wo sie sind, obwohl sie jahrelang unter dem Radar waren, die jeden Umzug, jeden neuen Lebensabschnitt und jedes Ausmisten überleben. Kürzlich brauchte jemand eine Erinnerung daran, dass er Jahre nach dem Kindergarten doch tatsächlich der Bestimmer sein kann:)) Und noch besser... die dazu passende Karte fand sich in einer immer kleiner werdenden (weil halt Dinge manchmal verloren gehen) Sammlung an Sternschnuppenmomenten, nur, weil viele Jahre zuvor ein Puppentheater einen besonderen Spielplan hatte... die Karte anbei... sie ist so großartig, dass diese Lebenssternschnuppe dann umgehend wieder in der Erinnerungskiste landet... allerdings ohne rosa Zensur.

Wie misst man Kartoffeln in CO2

Ich bin kein Freund von CO2 als Maßeinheit, auch wenn das gerade IN ist und inflationär benutzt wird. Es ist, als würden wir ohne ökologischen Fußabdruck nicht begreifen können, dass es Dinge gibt, die unnötig sind. Es geht wie immer ums dabei sein...
Genaugenommen geht es aber um viel mehr und schon gar nicht Fussabdrücke, sondern schon allein darum, dass wir uns breiter machen auf dieser Erde, als man eigentlich sollte. Es ist, als würden wir permanent quer im Bett liegen, nur dass wir den nicht sehen, dem wir da dank Platzmangel den Schlaf rauben. Den Schlaf rauben, weil unser Übermaß Hunger verursacht... unsere Landwirtschaft sich so verändert, dass wir die Welt kaputt machen, Menschen hungern, obwohl ihre Länder Lebensmittel produzieren...halt nur nicht für sie und ihnen noch dazu die Gelegenheit genommen wird, selbst für sich zu sorgen... und über Tiere, die leiden und wiederum die Welt leiden lassen, ist da noch gar nicht geredet...

Egal in welcher Richtung man das Ganze betrachtet... auch ohne CO2-Fussabdrücke dürfte dem Letzten klar sein, dass wir das, was wir wirklich brauchen, etwas großräumiger betrachten müssen und Entscheidungen vielschichtiger sind, als wir es wirklich wahrnehmen. Vielleicht wäre genau das auch die Aufgabe der Schule... eine Generation zu erziehen,  die ihre Entscheidungen daran misst, was global und in vielerlei Zusammenhängen gesehen sinnvoll ist... Kinder also dazu zu befähigen zu entscheiden,  was sie konsumieren und was es bedeutet, wenn sie es tun. Nur so können wir das richtige Maß finden.

Vielleicht würde man dann an den Punkt kommen, zu überlegen, ob man sich für die Tomate aus Spanien entscheidet oder einfach wartet, bis sie hier auch wächst... ob man Avocados isst, nur weil es gerade in ist oder sie einfach auf die Liste der Dinge setzt, die man nur ab und an mal isst, weil sie unabhäng vom weiten Weg bis hierher unglaubliche Probleme verursachen... da, wo sie wachsen, also dort beispielsweise das Wasser knapp wird und alle Böden in Mitleidenschaft gezogen werden... Ist es das wirklich in jedem Fall wert?

In diesem Zusammenhang hat arte kürzlich ein interessantes Experiment ausgestrahlt... es ging darum, wie ich meinen Bedarf an landwirtschaftlicher Nutzfläche verringern kann, ohne mich riesig einschränken zu müssen und in zweiter Linie... wie kann es gelingen, ganzheitlicher zu denken und die Essgewohnheiten so umzustellen, dass Umwelt, Tiere und Erzeuger wieder eine faire Chance bekommen. Also das, was uns gerade jeden Tag entgegenschreit, aber irgendwie nur eine Worthülse zu sein scheint: für einander da sein. Für die Welt, in der wir nun einmal alle leben.

Einfach wieder klüger werden, Zusammenhänge begreifen, hinterfragen, neugieriger und kritischer werden... Und ganz nebenbei kommen auch Familien wieder ins Gespräch, denkt man quer und füreinander, Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen. Dafür braucht's kein Friday für Future.

Ich kann sie sehr empfehlen...die 91min Gedankenanstoß: Anders Essen: das Experiment.
(hier auf arte.tv)

Und richtig gut wegkommen beim Experiment, das wird niemanden wundern, Obst und Gemüse direkt vor der Tür. In unseren Backofen kommt deshalb heute eines der Lieblingsgemüse der Deutschen: Kartoffeln... eigentlich der Alleskönner in Suppen, als Beilage, in Kuchen, Salaten,Waffeln...

Schaut in die Rezepte (Aus dem Ofen...) und probiert das wunderbare Kartoffelbrot oder verwandelt den gewohnten Guglhupf mit ein paar Kartoffeln in eine wunderbar saftige Angelegenheit. Toll, wenn die Kids kochen... Kartoffeln in den Waffelteig geben... so wird der hungrigste Teenie satt und mit Salat, einem coolen Dressing und nach Lust auch Käse ist ein Abendessen perfekt.

Wir sollten uns einfach öfter fragen, woher die Dinge kommen, die wir da auf unserem Einkaufszettel haben und ggf. einmal mehr einen Umweg einplanen zu Hofläden oder Feldverkäufen. Das ist nicht nur klug, sondern auch noch lecker und manchmal näher als der nächste Supermarkt.

...Bücher

Mit den ersten E-Readern kamen auch die ersten Zweifel auf, wie lange das Buch wohl noch durchhalten würde...

Keiner hätte damals wohl unterschrieben, dass es die E-Reader waren, die viel eher fraglich werden würden, denn das Buch hält sich und statt e-Reader haben Podcast und Hörbuch den nicht-papiernen Markt  belegt.
Vielleicht ticken wir ja bei Büchern noch ebenso, wie wir verträumte Augen bekommen, wenn wir eine Backstube betreten und es nach wirklich frisch Gebackenem riecht oder an Weihnachten wichtig ist, dass die Dinge unser Zuhause schmücken, die es immer schon taten oder immer mehr Menschen sich nach Ursprünglichem sehnen und deshalb wieder gärtnern, nähen, stricken...?

Sollte das alles auf Kindheitserfahrungen beruhen, werden viele dieser Dinge es in den kommenden Jahren verschwinden, weil sie weder gepflegt (oftmals ist hier die Zeit eine Ausrede, was nur begrenzt stimmt, wenn man ehrlich zu sich selbst ist... da kommt eher  das Ausgelaugtsein durch die Fülle der Dinge um uns herum als Grund infrage) noch als Lebensweise weitergegeben werden.
Die, die Traditionen weitergeben könnten, ziehen ins  Pflegeheim, sobald sie alt genug sind, manche Dinge nicht mehr allein zu können, anstatt wir nachdenken, dass es für die ganze Familie vielleicht sogar einfacher würde, dieses Konzept zu überdenken... Geschichten gehen verloren, weil sie keiner mehr erzählen oder hören kann...

Und vieles ist einfach nicht mehr IN. Absurderweise bezahlen Menschen für Coachings, in denen grundlegende Dinge getan werden, die den Kopf frei machen sollen... die  allerdings ganz schlicht zum Alltag gehören könnten, wenn sie nur nicht so gnadenlos unmodern wären, sodass nur das Siegel Gesundheit, Burn Out Prävention oder ein Influencer sie noch alltagstauglich machen.
Holz hacken, eine Wiese sensen (die vom alten Nachbarn, der die Sense im Schuppen hat, aber nicht mehr sensen kann?), Kräuter selber anbauen, anstatt sie im Kräutertopf zu kaufen, der eh nach 4 Wochen dahin ist, im Wald spazieren gehen, ohne dass das WALDBADEN heisst und wir sogar kapieren, dass wir auch ohne Coach riechen könnten, über Moos laufen oder einen Baum umarmen... Die Ratgeber sind voll davon, die Hilfsmittel vielfältig und gut  im Angebot... aber da bleiben viele ABER.

Wir sind wie wir sind und vielleicht ist dieses leichte Verwirrtsein ja gut für Dinge wie die Bücher, die uns dann doch immer wieder ohne großesTamtam erden und deshalb bleiben dürfen, was sie sind.

Denn wer wird nicht spätestens dann schwach, wenn er in einem Bücherladen sitzt, einen Stapel Bücher um sich, aus dem er entscheiden darf/muss, welche mit nach Hause wandern... Man nimmt immer eine kleine andere Welt mit nach Hause, egal, ob es ein technischer Ratgeber ist, ein Kochbuch, etwas Lebensweises, ein erholsamer Kitschroman oder ein Kinderbuch, mit dem man sich zusammen mit den Kindern am Abend oder an verregneten Tagen zusammenkuscheln und vorlesen kann. Wenn ich es schaffe, nicht schon vor dem Bett halb  eingeschlafen zu sein und rechtzeitig das Bett mit Buch erreiche, dann fühlt sich das immer wie eine kleine Auszeit an und Schäfchenzählen erübrigt sich komplett... Gibt es das eigentlich als Einschlaftipp? (Nein... ich habe eben gegoogelt...gibt es nicht oder zu wenig...)

Wie Bücher sogar nachhaltig werden...
Von einer wunderbaren Idee, sich Bücher immer wieder zulegen zu können, aber nicht das Problem zu haben, die, bei denen einmalige Nutzung genügt, nicht wegwerfen zu können, habe ich gestern gehört.
(Ein Gedanke anbei: ich habe noch nie jemanden getroffen, der ohne weiteres Bücher wegwerfen kann... wie sich das als Wert erhält, sollte man erforschen und auf vielen anderen Gebieten einsetzen!!)

In Mülsen (bei Zwickau) wandern Bücher in einen Bücherwagen... sozusagen eine Bibliothek ohne Verleihregeln. Die einzige Regel ist  die Freude am Buch. Man kann sie dort lesen, mitnehmen, weiterverschenken, wieder zurückbringen, weitere dazulegen... und mit Menschen einen Schwatz halten, die eben auch da sind...
Das wird nicht zuletzt an der gnadenlos romantische Lage des Bücherwagens liegen, wie man auf den Fotos sieht... Und trotzdem braucht es jemanden, der sich die Mühe macht, für andere Bücherregale zu bauen, sich um einen Standort zu kümmern  und ab und an auch die Zeit nimmt, mit denen, die den Wagen nutzen, ein Gespräch zuführen... für nichts außer der Freude an der Idee.

Vereinzelt gibt es auch Bushäusschen mit Buchangebot, das Wartende nutzen können und viele Geschäfte haben Büchertruhen, in die Bücher wandern, die ein neues Zuhause suchen. Ein bisschen weniger Wegwerfmentalität, die uns allen gut tut.

PS:
Noch mehr Nachhaltiges...

Kürzlich habe ich von Supermärkten gelesen, in denen Beutel zur Verfügung stehen, in die man seine Einkäufe packen kann, wenn man seinen vergessen hat. Also Stoffbeutel, die weniger den Anspruch haben, stylisch zu sein, als die Einkäufe gut nach Hause zu bringen und an Ständern am Eingang der Märkte stehen.  An diesen hängt man dann beim nächsten Einkauf den Beutel zurück oder vielleicht auch einen, der eh übrig ist und allen ist geholfen:))...

 

...und wenn möglich tun

Vielleicht ein Appell an mehr Einsicht, Nachsicht und Nachdenken...

Es geht um diese PushUpCakepops... aber eigentlich mehr um Prinzipielles.
Heute morgen hochgekocht... natürlich in den sozialen Medien, die davon leben, dass jeder alles zügig kommentiert. Genau diese Foto stieß auf Instgram auf Empörung "ih, Plastik". Ohne Nachfrage, ohne Klick auf den Blog (in dem auf die Alternative verwiesen wird und auch darauf, dass die Teilchen zu einem Kindergeburtstag gehörten und die Alternativen wie z.B. Glas nicht unbedingt geeigent sind, wenn man sie Kindern in der Schule in die Hand gibt) wird (ab)gewertet.

Und das ist Teil unseres Problems, das allerdings ein Problem in unserer Gesprächskultur wird. Wir haben es mit einer eigentlich guten Idee, Greta, geschafft, ein soziales schlechtes Gewissen zu schaffen (das kennen wir erfolgreich beim Thema Nationalsozialismus in Deutschland, obwohl keinen der heutigen jungen Generation nur irgendeine alte Schuld trifft).

Ehrlich gesagt kann ich es nicht mehr hören, wenn ich aus Testgründen nur ein Backteilchen (weil ich nicht weiß, wie es wird und nicht 20 Teilchen zu den Mäusen auf den Kompost bringen will, die wirklich auch denen nicht schmecken können) in den Ofen schiebe und jemand sofort kontert... Klimabilanz... Wir sind völlig eindimensional wertend  geworden...kaum einer greift sich an die eigene Nase oder fragt sich nach dem Sinn seiner Wertung im speziellen Kontext. Bis vor ein paar Monaten gab es dieses Wort im Alltagsgebrauch noch gar nicht und dank seiner einfach pauschalen Verwendung würde ich es gern zum Unwort des Jahres nominieren.

Wir sollten aufpassen, was wir tun, aber unser Leben ist, was es ist. Wir haben Dinge um uns herum, die ggf. nicht die absolut klügste Entscheidung sind, aber sie erfüllen einen Zweck in einer Kette von anderen  Dingen, sind zum Teil nicht mit einer Grundsatzentscheidung rückgängig zu machen und spielen oftmals im Großen und Ganzen keine schwierige Rolle. Wann haben wir damit begonnen, so pauschal zu denken... weil es einfacher ist, weil jeder dann etwas zu sagen hat, weil man gut angreifen kann, weil man IN ist oder als sozial verantwortungsvoll gelten will?

Wir kultivieren das Nicht-Nachfragen, stempeln ab, urteilen, nur einfach so. Da wird eine Generation von Eltern öffentlich angeriffen als Generation, die das Leben ihrer Kinder (die, die jedenTag selbst das Leben ihrer künftigen Kinder ruinieren, indem alles um uns herum zwar mit einem nachhaltigen Stempel versehen wird, das Leben selbst aber immer mehr technisiert wird, unpersönlicher wird, was nicht nur Folgen fürs Klima hat, sondern auch fürs Menschsein, für's Miteinander, für die geistige Gesundheit, den Lebenssinn...) ruiniert hat mit ihrer Art zu leben...

Was soll das? Jede Generation lebt mit dem Wissen ihrer Zeit und ebenso wie Klimawarnungen jahrelang nicht gehört wurden, werden jetzt täglich Millionen neuer Handys verkauft,  werden von jungen Leuten hochtechnisierte Vorgänge entwickelt, die ständig neuer Geräte bedürfen, werden Autos produziert, von denen keiner weiß, wie sie jemals wieder verschwinden werden   und noch schlimmer... die ganz offiziell keine wirkliche Alternative sind, pushen wir 5G ohne nachzudenken....

Die Liste ist endlos.
Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann das sofortige Abstellen von pauschalen Wertungen, Abstrafungen, Einordnungen, die nicht hinterfragt sind. Wenn jeder für sich versucht, nur ein kleines, nicht ganz durchdachtes Stück seines Lebens etwas sinnvoller zu gestalten, wird die Welt im Handumdrehen zu einem viel besseren Ort. Und schon wird es nicht mehr zum Grundsatzproblem, wenn man nicht stylisch in Unverpackt-Läden einkauft (und dafür eine Stunde fahren muss), Einmal-Brot-Bags näht, bei denen man nicht weiß, woher das Wachstuch dafür stammt uns so weiter... Ihr wisst, was ich meine...

Hoffentlich.