ORTE

Zurück zu den Wurzeln

...sind wir gestern gelangt. Ein wenig spontan und durch Zufall... und es hat erinnert an den Grund, aus dem die gesamte BlogIdee eigentlich entstanden ist.

Wir fanden, dass wir es doch unverschämt gut haben, hier zu leben... dass es tolle Orte und Angebote gibt, Menschen mit grossartigen Ideen und viel Einsatz für eine Herzensangelegenheit. Und wir fanden auch, dass diese "kleinen" Angebote es manchmal sehr schwer haben, wahrgenommenzu werden, weil es vielleicht nicht das Ding derer ist, laut zu klappern oder weil sie es einfach nicht schaffen zu klappern, weil die Zeit fehlt im Alltag.

Also sollte ein Ort her, an dem sich alles zusammenfügt... all das Romantische, etwas Abgelegene, Genussvolle, Besondere... mit von der Partie war damals bereits Britta Lautenschläger vom Berghof, die sich jedes Jahr, seit ich sie kenne, Tolles einfallen lässt, um ihre Gäste zu verwöhnen. Mittlerweile läuft die Website so gut,  dass sie wunderbar ausgebucht sind, aber es war harte Arbeit und Zeit nötig.  So geht es vielen. Vieles gibt sich durch gute Netzwerke weiter.. dass man sich unterstützt statt einander den Erfolg zu neiden und sich gut ergänzt.

Gut, dass irgendwann mit Doreen ein zweiter Startschuss für das Blogprojekt kam und wir mittlerweile wunderbar bunt unterwegs sind. Im Moment überlegen wir wirklich, ob es nicht an der Zeit ist (gerade jetzt, wo Reisen eher Heimat bedeutet), den schönen Orten und Angeboten zum Thema Reise etwas mehr ExtraRaum zu geben. Allerdings benötigt es dazu die Infos, wo sich die tollen Angebote verstecken... wir werden die Ohren offen halten, für das, was uns zugetragen wird und in den kommenden Tagen entscheiden.

Gestern allerdings fiel mir einer dieser Ort praktisch vor die Füße und ich war spontan zu Gast in Zeulenroda auf dem Kastanienhof. Als Einstellgelegenheit für Pferde war mir der Hof bereits ein Begriff, aber ich hatte keine Vorstellung davon, wieviel Idylle in Zeulenroda zu finden ist:)

Mandy Kirchner führt den Kastanienhof und ergänzt damit das Angebot der Übernachtungsmöglichkeiten um eine Version zwischen Ferienwohnung und Hotel. Ein- bis Dreibettzimmer, eine Küche, Aufenthaltsmöglichkeiten und ein Frühstücksraum machen eigentlich jede Art von Urlaub möglich. Und wer feiern will, ist auch gleich wunderbar aufgehoben... im Frühstücksraum ist mehr als genug Platz, draussen  gibt es genug Möglichkeiten, sich die Füße zu vertreten und wer es abends nicht nach Hause schafft, bleibt einfach und verlängert das Ganze bis zum Frühstück.

Im Moment ist das alles zwar nicht ganz so einfach, aber da nicht alle Gastronomie wieder geöffnet hat, kann man sich den Kastanienhof gut auch als Möglichkeit für eine kleine Hochzeitsfeier (ob grün, silber oder gold...egal) im engsten Kreis oder die Konfirmation mit Eltern, Oma und Opa zusammen vorstellen... und wer weiss... die Dinge ändern sich ja täglich... vielleicht ist bald ja  auch wieder mehr möglich, als wir gerade zu hoffen wagen...

Urlaub in jedem Fall... und wer keine Lust auf langes Studieren von Reiseempfehlungen hat, bleibt einfach im Lande. Ich kann mich an immer wiederkehrende Reiturlaube erinnern, mehr hat es eine Zeitlang bei uns nicht gebraucht. Und genau das hat der Kastanienhof zu bieten: Pferde in jeder Größe mit der Gelegenheit, am Abend reiten zu können.
Sogar das eigene Pferd kann mit auf die Reise gehen und findet einen Platz auf einer der Weiden.

Mich hat besonders die romantische Lage verzaubert... natürlich ist es jetzt gerade auch besonders schön draussen... ihr seht es in der Galerie. Also unbedingt rauf auf den Zettel mit dem Kastanienhof, sofern ihr auf Urlaub pur mit ein klein wenig Hotelfeeling steht... die perfekte Mischung zwischen den großen Häusern der Region und den vielen Ferienwohnungen.

Kontakt:
Mandy Kirchner
www.pension-kastanienhof.info
036628-83280

Und wer noch mehr solcher Orte kennt, die es wert sind, für ein paar sponate Tage gebucht zu werden, auch wenn gerade viele Entscheidungen noch mit Fragezeichen versehen werden, kann uns natürlich einen Tipp geben...

in Chursdorf Nr.20

Es ist Montag...
Eigentlich ist es ja wie immer, nur ein Tag nach dem letzten und ebenso gut, wie ich ihn mir mache.
Aber da ist das Wort muss... (ein weiteres Thema für einen Beitrag), denn aus dem heutigen freiwilligen MUSS (weil ich einenTermin vereinbart hatte...freiwillig wie gesagt) wurde ein DARF...

Ich durfte ein wirklich schönen Ort kennenlernen (danke liebe Doreen, für den wunderbaren Tipp... aber du wusstest ja vorher, dass es schön werden würde:))), jemanden treffen, den ich zwar um einige Ecken schon hätte kennenlernen können, weil es viele gemeinsame Menschen in unseren Leben gibt (die Welt ist immer wieder unheimlich klein...), aber manchmal muss es eben erst an der Zeit sein.

Und das war es heute. Chursdorf Nr.20 war das Ziel, das Haus mit den roten Fenstern und Petra, eine Frau mit einer schönen Idee und einem Geheimtipp für die richtigen Menschen. Und es war vom ersten Moment an schön, warm und herzlich. Wer wie ich dem Charme alter Bauernhäuser verfallen ist, der möchte sich einfach hinsetzen und schauen, sich satt sehen. Gut, dass die Kamera dabei ist und ich schauen darf, ohne erklären zu müssen. 🙂 Wo man auch hinschaut, gibt es etwas zu entdecken... nette Sprüche, Blumen, alte Möbel (liebevoll zusammengestellt, sodass man glauben mag, sie wären füreinander gemacht) Omas alter Herd, die Räume in dem Zustand liebevoll erhalten, in dem sie gebaut wurden... also tiefe Decken (über 1.70m muss mal wohl ab und an den Kopf einziehen, aber dafür nicht unsinnig heizen...), eine alte Garderobe, Gardinen, die aus der Truhe meiner Großeltern stammen könnten...und das alles gepaart mit hochmodernen Geräten, einem glitzernden Kronleuchter (mein Gott,wie schön:)), allerlei Dekokrimskrams, gemütlichen Sitzecken, alten und neuen Öfen und im Obergeschoss ein Schlafparadies.

Schön wie aus der Style-Zeitschrift und doch nicht nachzumachen persönlicher. Ich habe es so genossen, zu schauen und da zu sein.
Weniger ist mehr, was eigentlich der Grundgedanke in Petras Leben und bei den Entscheidungen über Dinge, die ins Haus einziehen durften ist, wird hier zu purer Fülle, obwohl es nichts gibt, was es nicht wirklich braucht, kein überflüssiger technischer Schnickschnack, stattdessen Dinge, die Wohlfühlen garantieren und nicht nur Eindruck machen, keine auf Shabby getrimmte Küchenzeile, dafür viele kleine geniale Ideen ... Was da ist, hatte oft bereits ein Leben oder macht wirklich Sinn.

Und warum wir euch heute hier den Mund wässrig machen (hatte ich den Kuchen erwähnt, den Petra extra gebacken hatte??): dieser schöne Ort kann genutzt werden für Genusserlebnisse: für Firmenfeiern, einen Abend mit Freunden,  einen wunderbaren Kaffeeklatsch unter Mädels... oder für ein Whisky Tasting... der Herr des Hauses verwahrt Schätze..::)
Und da nach einem solchen Tasting keiner mehr fahren will, wird das Obergeschoss interessant... Duschen, eine große (neu-alte) Badewanne mit Füßen, eine Sauna, kuschlige Betten wie aus einer anderen Zeit garantieren, dass ihr euch morgens beim Aufwachen weiterhin wie im Himmel fühlt.

Ob man bereits mittags beginnen mag zu genießen, über Nacht bleiben will, mit oder ohne Whisky, es Kuchen und Torte geben wird oder besser eine Suppe, die Terasse zum Grillen vorbereitet wird, kann vereinbart werden. Einzige Bedingung: gute Laune spätestens ab der Haustür  und ein umsichtiger Umgang mit einem liebevoll hergerichteten Ort (was eigentlich selbstverständlich sein sollte).

Danke, liebe Petra für den Vormittag, das dicke Kuchenpaket (schon allein der ist ein Grund, ein regelmäßiges Kaffeekränzchen in Haus Nr.20 einzuführen, liebe Mädels...), die schönen Gespräche und all die Herzlichkeit. Ich bin mir sicher, dass die richtigen Menschen zu euch finden werden und sich ebenso verlieben werden wie wir (Doreen ist es ja schon).
Das Organisatorische zum Schluss:
Location buchbar bis max. 16 Personen
Ihr erreicht Petra Rocktäschel hier:
Chursdorf Nr.20| 0151 - 614 364 33
rocktaeschelpetra@gmail.com

Eine Kurze Lange Reise

...hat Nelly aus Freiberg unternommen. Als ich erfuhr, dass sie das tun wird, war klar, dass hier etwas dazu stehen muss. Nicht nur, weil es wie eine der spannendsten Varianten klang, seine Ferien zu verbringen, sondern weil ich ungemein gespannt war, was diese Reise so bringen wird.

Und... genaugenommen hatte ich noch nie davon gehört, bin mir aber spätestens seit Nellys Text in meinem Mailpostfach lag sicher, dass der eine oder andere sich auch schlau machen wird, zumal das Gute in dem Fall recht nah liegt, nämlich in Sachsen...
Deshalb... seid verzaubert und dir Nelly danke für den wunderbaren Text.

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Heyy,

ich heiße Nelly und bin 15 Jahre alt.

Ich hatte nie so richtig Lust am Jugendweiheprogramm oder der Konfirmation teilzunehmen. Das hat irgendwie nicht zu mir gepasst.

Durch Zufall bin ich dann auf die ,,Drachinzeit“ gestoßen. Dies ist eine andere Möglichkeit den Eintritt ins Erwachsenleben mit verschiedenen Ritualen zu gestalten. Als ich das Wort ,,Drachinzeit“ gehört habe, wusste ich erst einmal nichts damit anzufangen. Deshalb war ich bei einem Vortrag, in dem alles erklärt wurde. Ich war von Anfang an begeistert- Richtig Feuer und Flamme. Also haben meine Eltern mich dort ganz schnell angemeldet, denn die Gruppe der Mädchen ist relativ klein und ich wollte unbedingt dabei sein. Ungefähr 3 Monate vor dem Beginn der Drachinzeit gab es ein Vortreffen. Das heißt, alle Mädchen die dort mitmachen, treffen sich, bringen ihre Familie mit und lernen sich kennen. Das war sehr schön und auch sehr emotional. In einer wunderbaren Runde haben alle von sich erzählt, die Eltern konnten sagen was sich in Ihrem Leben durch uns Kinder verändert hat, was sie sich für uns wünschen- auch in Bezug auf das Abenteuer Drachinzeit. Es war von Anfang an wunderbares, vertrautes und offenes Verhältnis zwischen allen- Irgendwie eine total sichere und geschützte Atmosphäre. Wir 8 Mädchen haben uns schon auf den  ersten Blick mega gut verstanden und hatten auch an diesem Tag schon richtig viel Spaß zusammen.

Dann rückte der Tag immer näher an dem wir in unser Abenteuer starten konnten. Vorab gab es Informationen was wir alles benötigen. Verbracht haben wir diese Zeit in  Klewado- einer wunderbaren Idylle in der Nähe von Freiberg. 

Als wir in unsere Drachinzeit gestartet sind, waren alle mega aufgeregt und gespannt, was uns erwartet. 

Wir haben in Zelten geschlafen, jeden Tag zusammen gekocht, bastelten Traumfänger, bemalten uns mit Henna Farben, haben ein Schwitzhüttenritual gemacht und noch vieles mehr. 

Es gab aber auch etwas, wozu man viel Mut braucht… Das ist die Solozeit!  Das bedeutet  24 Stunden alleine in der Natur, ausgestattet mit reichlich Wasser, 1 Apfel, 1 Banane und 2 Zwiebäckchen. Das ist nicht viel, aber ich habe bis auf die Getränke alles wieder mit zurück gebracht. Irgendwie brauchte mein Körper in dieser Zeit keine Nahrung…

Zwei Tage vorher sucht man sich einen Platz im Wald aus, der einem gut gefällt, wo für einen die Energie stimmt und man sich sicher fühlt...Mein Platz war in einem kleinen Wäldchen, gut entfernt von unserem Lager.

Beim Start in die Solozeit, wurden uns am Morgen Ängste  genommen ,Tipps gegeben und darüber gesprochen, für was wir diese Zeit nutzen wollen ,vieles erklärt –zum Beispiel wie man seine Plane aufbaut… Denn ein Zelt gibt’s nicht. Am Abend macht man ein paar wunderbare Rituale und dann geht`s auch schon los. 

Wir wurden einzeln los geschickt, ich bin an meinen ausgewählten Platz gegangen und habe in Ruhe meinen Schlafplatz eingerichtet und es mir gemütlich gemacht. Und dann war ich auch müde und habe mich schlafen gelegt. Es ist am Anfang schon komisch, denn man hört jedes kleinste Geräusch, aber daran gewöhnt man sich. Ich wusste schnell wann es einfach nur die Äste waren die knackten, die Blätter die raschelten, oder ob es einfach nur der Wind war.

In der Solozeit hat man auch einfach mal Zeit für sich, ist weg von dem ganzen Alltagsstress und macht sich auch mal Gedanken, worüber man sonst nie nachdenkt. Ich war ganz bei mir…Also es ist eine mega geile Erfahrung und wenn man das alles geschafft hat ist man sooo stolz auf sich. In der ganzen Woche haben wir auch unseren Lebenslauf mit einem Faden in der Natur hingelegt, wichtige Ereignisse mit Naturmaterialien markiert, jeder wie er wollte und was für ihn wichtig war.  Darüber haben wir dann auch gesprochen und uns damit immer mal wieder  beschäftigt. 

Es ging auch um das Thema Liebe, um Frau sein, Frau werden,… Wir konnten alles fragen was uns interessiert. 

Der Abschluss war ein gemeinsamer Grillabend mit den Eltern, auf die wir und natürlich auch wieder sehr gefreut hatten. Meine Eltern waren schon erstaunt, was in der Woche mit mir passiert ist.

Irgendwie habe ich stärker, reifer und selbstbewusster gewirkt.

Und das bin ich auch…..

Ich fand die Zeit, die wir dort hatten, richtig cool. Es war spannend, wir hatten viel Zeit für uns, und wir haben viele neue Freundschaften geknüpft.

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Übrigens:
www.natur-zeit-raum.de

 


...in Thüringen

Eigentlich kann er ja die großen Abenteuer...der Micha... jahrelang unterwegs in Patagonien, Schweden, Korsika....., hat er sich nun niedergelassen, um Thüringern ein wenig Horizonterweiterung zu bieten. Gefühlt ist das mit dem Niederlassen auch nur eine Phase, weil bereits jetzt die ganze Familie mit Emma (gerade mal knapp 2,5) wieder sehr mobile Gedanken hat...

(Und genaugenommen kann man sich auch längere Zeit mal in einem Wohnmobil niederlassen...)

Manche kennen Abenteuer in Thüringen ganz gewiss schon, kürzlich waren sie als Hauptgestalter des Outdoorbereiches auf dem Weltsichten in Bad Blankenburg mit einer Seilrutsche vor Ort...
Michas Niederlassen nach vielem Abenteuer fand zuerst in der Linkenmühle statt, der eine oder andere wird sich erinnern.
Gemeinsam mit Uwe von outside aktiv gab's damals mehrere Dreamteamchallenges (im Team mussten Orientierungs- und sportliche Herausforderungen bewältigt werden...eine sehr coole Aktion, eigentlich dringend fortsetzungswürdig) und die ersten Ferienlager und Klassenfahrten etablierten sich.

Das Bootshaus
Und irgendwann wurde Orlamünde aktuell.
Heute gibt es dort das Bootshaus, das neue Zuhause von Abenteuer in Thüringen, das heute vorrangig von Micha, Andrea und Tom geführt wird. Klassenfahrten, Ferienlager, Teamaktionen, Firmenausflüge, Familienabenteuer und Schlauchbootverleih laufen von Frühling bis Spätherbst.
Mancher kam vielleicht schon in den Genuss der Räuberspiele, gern gebucht im Winter als Weihnachtsfeier mit Armbrustschießen, Hufeisenwerfen, Leitergolf.

Natürlich draussen
Wichtig bei allen Angeboten: es geht ums Draussensein. Übernachtet wird im Zelt, gekocht gemeinsam. Und nebenbei hat man jede Menge Option auf Abenteuer: klettern, Schlauchboot, Bogenschießen...
Allein das Schlafen im Zelt ist für viele eine Erfahrung der anderen Art in den Zeiten von urban outdoor und Glamping, in der die Wohnmobile luxuriöser ausgestattet sind als die Gartenlaube meines Opas, die uns fast wie Hotel vorkam...

Für mich spannend ist der Gedanke dahinter:
mal wieder runterkommen, das, wovon jeder immer nur so schön redet, es oft aber nicht einmal mehr aushält. Genaugenommen hat dann das Handy nix am Mann (oder der Frau) zu suchen, reicht es einem, in Leerlaufzeiten einfach mal da zu sitzen und ins"nix" zu schauen und man fühlt sich auch noch wohl dabei.
Miteinander reden wird durchaus geschätzt und wer dann noch nicht entspannt sein kann, der tut halt was, denn mitmachen ist angesagt, egal wobei.

Wenn man nicht allein (also vom Team begleitet) unterwegs ist mit dem Schlauchboot, gibts allerlei zu erfahren... übers Wasser, Biber, die Natur ansich. Und vielleicht verliebt man sich ja ins Draussensein abseits vom Sonntagsspaziergang.

Schlafen im Zelt?
Ein zentrales Thema beim Aufenthalt im Zelt ist, dass Kinder den Aufenthalt dort ganz anders wahrnehmen... sie diesen Raum ganz anders interpretieren, sich wundern, dass man trotz "Wänden" den anderen hört, sich dementsprechend auch ein anderes Miteinander ergibt.
Da sind die Ängste von Erwachsenen, was man so alles "aushalten"kann, obwohl wir heute so gut ausgerüstet sind, dass es gar nichts auszuhalten gibt, außer dem Verlassen der Komfortzone und sich selbst...  mit viel Zeit für Miteinander ohne Ablenkunsgmechanismen.

Was bleibt...
Wenn man aber einmal da ist, gibts unendlich viel zu Erleben, ist Raum für alle möglichen Geschichten und will man eigentlich auch nicht mehr weg in das Zuviel des Alltags.
Und selbst wenn alles etwas ungewohnt war, dann nimmt man mit nach Hause, dass es mehr zu holen gibt im Leben als nur die nächste App...

Und es gibt schöne Pläne für die nächste Zeit...
Vielleicht solltet ihr sie im Auge behalten, die Abenteurer in Orlamünde... oder ihr bucht ein kleines Abenteuer und tut eurem Körper und der Seele etwas Gutes...
(anbei das übliche Stück Werbung für wunderbare Lebensverschönerer:
www.abenteuer-in-thueringen.de)


(Patagonien | Machu Picchu | Algerien | Bootshaus Orlamünde |  Klassenfahrt | Ferienlager | Orlamünde mit Tom | Abende auf Klassenfahrten)


Naturerlebnis Pur

Als Kind hätte vermutlich genauso mein Traumurlaub ausgesehen... ein wenig Pippi Langstrumpf gemischt mit den Urlauben im Grünen in einer kleinen Hütte auf einem Berg inmitten von Bäumen, blühenden Löwenzahnwiesen, Besuchen bei einem Gärtner, der den Salat noch direkt frisch vom Beet holte, den Stunden im Baum mit einem Buch...

Nun kann man einen solchen Urlaub, den ich als Kind so genossen habe, dass ich noch heute weiß, wie es damals immer roch, hier ganz in der Nähe machen: in Weckersdorf auf dem Berghof bei Familie Lautenschläger... ein ganz klein wenig am Ende der Welt.
Der Kneipp-Ferienhof ist bekannt für wunderbare Familienurlaube mitten im Grünen mit Gelegenheit für Aktives, Kulinarisches oder auch einfach nur mal Nichts. Im Garten wachsen Kräuter, die frisch geerntet ihren Weg auf Pizzen finden, die von Anfang bis Ende handmade und vorrangig mit Vollkornprodukten hergestellt sind... Nach Lust und Laune belegt wandern sie dann direkt in den Steinbackofen und machen einem dann auf großen Kuchendeckeln die Qual der Wahl ziemlich groß.

Aber auch Kräuterwanderungen, Fastenwochen, Eseltouren, Kletterkurse, Fahrradtouren und Ausflüge in der Kutsche sind organisierbar... eigentlich alles, was das Herz begehrt, wenn man gern draussen ist. Aber dazu an einer anderen Stelle einmal mehr, denn es gibt in der Gegend einige Ferienhöfe, die zusammenarbeiten und interessante Konzepte bereithalten, was vor allem den Urlaub in der Familie sehr erlebnisreich und erholsam macht.

Im Moment bereitet sich der Berghof auf die neue Saison vor und bietet dann neben einer Sommerküche, auch zwei Schäferwagen als Übernachtungsmöglichkeit an. Und genau hier wird es spannend, denn wenn man will kann man wirklich schönen Urlaub ganz nah an der Natur machen. Der Komfort ist hoch, aber auf das minimal Nötige beschränkt.
Wenn man jetzt im Schäferwagen schlafen würde, was durchaus möglich ist, hieße das, mehrmals am Tag den Weg zum Holzstapel finden, um Futter für den Ofen zu holen, sich abends dick eingekuschelt wie zu Omas Zeiten vermutlich mit dicken Socken ins Bett zu legen, um dann morgens direkt mit dem Blick ins Grüne aufzuwachen... Wer das Glück hat, jemanden dabei zu haben, der bereits geheizt und den Kessel auf den Ofen gesetzt hat, kann den ersten Tee des Tages auf den Stufen des Schäferwagens oder auch im Bett genießen... nix ringsrum, einfach nur man selbst und Natur...
Man sollte so schlau sein, das Handy zu schonen und maximal für das eine oder andere Foto zu nutzen, stattdessen sich einen Frühstückskorb mit frischen Produkten aus der Region gönnen: frisch gekochte Marmeladen, Käse aus Langenwolschendorf, Honig direkt von nebenan von den Bienenvölkern der Imkerei Kern, Eier von den Hühnern, die man nebenan gackern hört... Und wer es ganz ursprünglich wagt, der schaut im Stall vorbei und begrüßt das gerade erst geborene erste Lamm des Jahres oder dreht eine morgendliche Runde mit Hofhund Fanny...

Es ist viel möglich, wenn man sich darauf einlässt, ein klein wenig den Komplettluxus einer Ferienwohnung im Haus zu verlassen und man gewinnt viel. Wem das alles doch etwas zu viel Naturnähe ist, hat mit den Schäferwagen aber auch die Möglichkeit, seine halbwüchsigen Kinder doch noch einmal zum Urlaub in der Familie zu überreden, wenn die dann dort übernachten dürfen... vielleicht ja kombiniert mit einer Wanderung in der Nacht zum kleinen Teich in der Nähe oder einem Tag für die innere Balance mit Slackline, Kletterkurs ganz in der Nähe oder Bogenschießen?

Die Wagen sind, wie man sieht, fertig eingerichtet, stehen in unmittelbarer Nähe zum Berghof direkt am kleinen Wäldchen bzw.unter Apfelbäumen... der Blick immer frei auf Felder, kleine Teiche und viel Grün. Alles in allem tatsächlich auf jeden Fall ein Besuch wert...Was noch so geht in Sachen Landurlaub, dazu etwas später im Jahr, wenns grüner wird... seid gespannt...