QUERBEET (Page 24)

Über unbegrenzte Verfügbareit
Nein, es geht einmal nicht ums Backen... aber um Leben... schönes Leben (oder auch manchmal nicht).

Mitten in der schönsten Adventsfotochallenge wurde ich mal wieder aufgeschreckt aus dem rosa Adventsgedanken und mitten in die Realität befördert...
die Realität der schnellen Klicks, der flinken Daumen auf dem Smartfone, der Unabkömmlichkeit schneller, immer abrufbarer Infos und der (genaugenommen) Belanglossigkeit... und das mitten auf diesem schöne Blog.

Und es hat mich, obwohl nicht neu, fassungslos gemacht, zumindest so, dass es mich noch heute, 24h später beschäftigt.
Begonnen hat es mit Inkonsequenz... denn eigentlich ist am Küchentisch bei uns Handyverbot.
Aber genau da ist mir klar geworden, wie sehr uns die Sucht nach schnellen, immer abrufbaren Infos im Griff hat. Funktioniert der Abruf einer solchen nicht wie erwartet (das muss nicht heissen, dass die Info nicht vorhanden ist) ist er da... der Klick zum nächsten Angebot.

Und genau an diesem Tag passiert dann abends just das Unmögliche...
der Server macht Probleme und wir hier sind trotz der laufenden Fotochallenge nicht erreichbar. Nicht erreichbar bedeutet... wer das erste Mal versucht, die Seite zu erreichen, wird es vermutlich nie wieder, obwohl wir 10 Minuten später wieder online sind. Ist diese unbegrenzte Verfügbarkeit mit ihrem Anschein an Mehrwert wirklich ein Plus für unser Leben oder setzt sie die einen unter einen nicht erfüllbaren Druck, macht Angebote zu belanglosen Nummern in der Masse  und macht die Nutzer zu zappenden Irgendwas-Nutzern? Hauptsache, es läuft...sofort...?

Was alle Kopfschüttler jetzt vergessen ist, dass dieses Nutzerverhalten unseren Alltag verändert und entspanntes Leben ganz gewaltig erschwert, wenn nicht sogar in manchen Bereichen unmöglich macht.
Wer fühlt sich nicht belästigt und bedrängt, wenn er am Wochenende aus der Firmen-Whats-App-Gruppe Nachrichten bekommt, die er lieber erst später lesen würde (aber nicht kann, weil es erwartet wird, dass er verfügbar ist) oder weiss nicht, wie er dem Chef erklären soll, dass die beste Stau- oder Wetter-App nicht verhindern kann, dass man doch in einen solchen fährt und nicht voraussehen kann, wann das passiert und damit schlicht TROTZDEM zu spät kommt? WEIL ES NUNMAL IM LEBEN SO IST... Aber nein, man schickt schnell ein Beweisfoto in eine der Gruppen und ist mal wieder sofort verfügbar, hat alles richtig gemacht und wird trotzdem abgemahnt... Zeit ist schließlich Geld .

Was wäre, wenn man Technik als das behandelt, was sie sein sollte... ein Hilfsmittel.
Daneben bleiben uns Denken, Empathie und soziales Verhalten?
Also wie im wahren Leben, zurückkehren, wenn man klingelt und niemand macht auf, eine Nachricht hinterlassen, verbindlich sein in den Dingen, die uns interessieren und nicht zum am leichtesten Erreichbaren zu wechseln, wenn ein Bedürfnis für kurze Zeit unerfüllt zu bleiben scheint.
Wir würden mehr Wertschätzung und Verlässlichkeit in diese Welt bringen, wäre da ein vernünftigerer Umgang mit den Möglichkeiten. Bemerken wir noch, dass manches gar nicht machbar/sinnvoll ist, auch wenn Flatrates, Amazon Prime, Netflix und Co. es uns vorgaukeln??

Auf Facebook würde ich jetzt einen deprimierten Smiley posten können, aber auch der würde nichts dran ändern... nur schneller gehen, als dieser Satz:
Es sind jeden Tag viele kleine Entscheidungen, die uns in einem immer schneller und belangloser werdenden Leben die Möglichkeit geben, etwas entgegenzusetzen, was das erhält, was schönes Leben auch braucht: reales Miteinander, ob virtuell oder am Küchentisch.

(Achja... eben oder so um die Zeit gerade heiratet einer meiner Lieblingsmenschen... nur wenige wissen es, keiner erwartet umgehende Berichterstattung. Ich wünsche euch ein wunderbar reales Leben zu zweit, ihr Beiden!)


und weihnachtliche Challenge für alle
Es gab schon eine Menge Challenges in den letzten Jahren, aber diese gefällt mir, abgesehen davon, dass man nominiert werden muss, wirklich gut...
7 Tage, 7 Fotos aus dem täglichen Leben, schwarzweiß, keine Erklärung, keine Menschen.

Der Gedanke, den passenden Augenblick zu finden, der in schwarzweiss aussagekräftig genug ist, um ohne Erklärung nicht im Nichts zu verschwinden, ist reizvoll und ich würde die Challenge gern in diesen Blog bringen, allerdings mit ein paar Abwandlungen, um uns allen schöne Augenblicke zu garantieren.

Die Aufgabe:
schickt uns an die e-Mail e2grafik@email.de:
*von Samstag Morgen, 8.12.2018, 0:00Uhr bis Sonntag Abend, 9.12.2018, 24:00 Uhr
*maximal 2 Fotos
*keine Menschen
*Vorweihnachtsgefühle
*farbig, schwarzweiß...egal
*innen, außen, Tiere, Essen, Dinge, Altes, Dekoratives, Sinnträchtiges... egal

Am Montag veröffentlichen wir die Fotos hier.
(Natürlich ist es dazu nötig, dass mit dem Zusenden des Fotos per Mail das Einverständnis zur Veröffentlichung gilt. Wir geben den Urheber mit Vorname und Anfangsbuchstabe des Nachnamens an.)
Wir freuen uns auf eure Adventsmomente!


 Und da sind sie... die Momente. Ich hoffe, es haben nicht nur so wenig Menschen Weihnachtsgefühle oder obwohl auf Facebook sogardas Mittagessen von gestern landet, traut sich hier keiner... Danke an Silvio und Tina..... Eure Bilder hier. Und danke!!!


Und die Sache mit dem Herzen Und der Eile
Eigentlich ist es bei uns beiden gleich... wir machen am liebsten Dinge mit dem Herzen. Alles, was am Ende beim Empfänger kein Herzhüpfer verursacht, geht so grade noch durch.
Schwierige Angelegenheit, mag man meinen und es ist auch so.

In Zeiten des "alles geht" und einem süßen Brei von Versuchungen ist es schwer, dieses Herzhüpfen hinzubekommen, weil sich irgendwie die tausend gesehenen Bilder von weiteren Möglichkeiten in den Fokus drängen. Wie will man also noch richtig glücklich machen, so, dass es einem Jahre später noch einfällt, wenn man am Küchentisch sitzt und gemütlich von "damals" erzählt?

Wir haben Adventszeit, Nikolaus, Weihnachten naht... ich hab da sogar noch einen Geburtstag aufzuweisen. Also der volle Geschenkeregen und so ziemlich jeder Anlass findet sich gerade in der Werbung wieder. Für alles so speziell und besonders zu sein, dass es all das toppt, macht dann schon wieder den Stress, den man eigentlich in der Vorweihnachtszeit ja so gar nicht braucht. Aber egal... man wirft sich rein ins Entscheidungsgetümmel... backt den allerbesten, außergwöhnlichsten Stollen, schmückt wie ein Dekoprofi und ich denke mir seit Jahren Adventskalender aus, die eigentlich viel zu aufwändig sind, um Sinn zu machen.

Und trotzdem tun sie es irgendwie. Allein der Gedanke, dass man morgens sein Zettelchen liest und mindestens einmal am Tag noch richtig Spaß hat, wenn man es richtig anstellt, ist es wert. Immerhin gibt es mittlerweile Wiederholungstäter, die die Teilchen lieben. Statt Süßem gibt es Aufgaben, die selbst in der hektischen Adventszeit (leider habe ich wirklich den Eindruck, dass "besinnlich"für die meisten maßlos übertrieben ist) schaffbar sind... man beginnt, sich eine Weihnachtskiste anzuschaffen, in die man jedes Jahr ein Teilchen tut, das als Erinnerung an dieses Jahr taugt, bemalt Christbaumkugeln und beginnt eine Sammlung, kocht leckere heisse Schokolade oder entdeckt gar eine neue Lieblingsschokolade, packt Lieblingsplaylists auf die passenden Geräte oder... tut mal gar nix.
In jedem Fall wird man sich nach spätestens einer Woche auf jeden Tag freuen und das, was wieder zu tun ist und irgendwen garantiert zum Lächeln bringt. Und allein das ist der Grund, weshalb es sie gibt... die Adventskalender für Abenteurer, für Familien, für Fitte (die dürfen natürlich Sport machen) oder einfach nur mit Zitaten für die, denen das alles auf die Nerven geht:)

Hmmm... und wer keinen Kalender mag, zündet jeden Tag die schöne Adventskerze an, die wir jetzt schon wochenlang auf Funktionstüchtigkeit getestet haben (bestanden!!) oder tauscht täglich das Zitat im Adventslicht. Soviel dann zu meinem Versuch, die Herzen hüpfen zu lassen...

Und vielleicht gelingt das ja dann auch noch beim Nikolaus oder an Weihnachten.
Im Keller steht bei uns schon die alte Kloßpresse von Oma... es wird Omas Klöße geben... natürlich alle handmade... und irgendwas aus dem alten Backbuch, das wir auf dem Boden gefunden haben. Eigentlich dachte ich ja, wir wären so aufgeräumt, dass es nix zu finden gäbe, aber anscheinend ist das anders... Gottseidank. Und da wären wir auch wieder beim Thema erinnern, Dinge bewahren...
(Da habe ich übrigens Glück gehabt... bei uns bekommt die ganze Familie jedes Jahr Adventskalender von Oma... selbergemacht... dieses Jahr die roten Prachtstücke unten in der Galerie:) Man ist doch nie zu alt für Schokolade... danke an meine Mama an der Stelle:)))

Vermutlich ist die Weihnachtszeit die, bei der wir am meisten von Erinnerungen leben, dem, was wir als Kinder schon getan und unsere Großeltern gebacken oder gekocht haben, was geschmückt, gesungen oder anderweitig ins Leben geholt wurde. Also machen wir uns auf uns sorgen für die schönsten Weihnachterinnerungen:))

(Die Kerzen gibts übrigens in kleiner Stückzahl noch in der Pâtisserie Bergmann, Kalender können jeden Tag bis zum 1. noch auf Wunsch entstehen... mehr Erklärungen gibts >>hier)

Und lasst die Zeit nicht zu eilig werden. Sonst haben es die schönen Gefühle schwer, sich an eure Sohlen zu heften.:)


Von besonderen Tagen

Manchmal geplant, manchmal vom Leben gemacht oder als Festtag "so festgelegt" (hier schon die Frage, kann man nicht einfach auch mal für sich so einen Tag FESTlegen?), manchmal halt auch "nur" durch einen glücklichen Moment so dazwischengerutscht...
das Leben hält so ein paar besondere Tage für uns bereit.

Meist kann man sie als Kind mehr genießen (weil das Leben zwar jeden Tag unvergleichbar mehr Neues bringt als für Erwachsene, aber dennoch nicht so voll ist?), als Erwachsener tut man sich manchmal schwer damit. So machen wir möglichst viele Fotos davon, um..., ja, um was denn eigentlich? Sich später anzusehen, dass es ein besonderer Tag war, anderen zu zeigen, dass man einen hatte oder sich selbst zu erinnern, dass da doch was war?

Sie rennen an uns vorbei, wie jeder andere Tag auch, deshalb ist man wohl gut beraten, an solchen Tagen kurz innezuhalten, um zu merken, dass es ein besonderer Tag ist. Es kurz mal nicht eilig haben, Dinge, die man sonst so tut, heute mal nicht zu tun und nur einfach den Tag und sich selbst so richtig ernst zu nehmen:))

Und wenn man sie schon hat, diese kurze Auszeit vom Alltag, dann ist vielleicht ja noch ein kurzer Abstecher drin in eine kurze Liste kleiner Dinge, die man sich fragen könnte... und vielleicht merken, dass es neben den großen besonderen Tagen auch bereits noch viele kleine besondere gibt... Tage, an denen man Menschen trifft, die einem wirklich viel bedeuten, Tage, an denen etwas ins Leben kam, was sich als großer Glücksfall erwies (manches wird einem wirklich erst im Nachhinein klar), Tage, an denen endlich etwas gelang, was schon lange vorher hätte gelingen sollen oder Tage, an denen alles einfach nur so richtig schön hängemattenbaumelnd im Lot war...

*begeistert gewesen:
*schon als Kind immer gewollt:
*Lieblingsmenschen getroffen:
*früher nie gemacht und ich frag mich, wieso:
*das beste, was ich je getan habe:
*gemacht, weil es jemandem anders gut getan hat:
*Talent entdeckt:
*neu in meinem Leben und wunderbar:
*Zuhause gefunden:
*irgendwie völlig egal:
*mehr, als alles andere:
*endlich mal getraut:
*was bleibt von mir:
*die Welt zu einem besseren Ort gemacht:
*wirklich wichtig:
*Sinn des Lebens erahnt:
*tollstes Kompliment:
*Herzhüpfmomente:

Ich glaube, man muss sie ausfüllen, nicht nur denken... und vielleicht ist der Tag, an dem man das tut, ja der nächste besondere.
Ich wünsch euch einen besonderen Tag!

 


Über festliche Marathons
Noch fällt es schwer zu glauben, in 6 Wochen ist Weihnachten.

Jedes Jahr aufs Neue bringt uns diese Erkenntnis ins Zweifeln über die Eile, mit der unser Leben vergeht, darüber, dass das Jahr wieder herum ist, ohne dass wir eines der Vorhaben von Silvester nur annähernd angehen konnten oder dass die wunderbarste Zeit des Jahres (welche auch immer das ist...wenn es Weihnachten ist, hat man an dieser Stelle Glück) schon wieder einmal vorbei ist.

Aber anstatt an dieser Stelle das einzig Richtige zu tun... nämlich diesmal langsamer zu machen, begeben wir uns so richtig schön in den Stress des Jahres (mich überkommt der schon allein beim Schreiben der Anzahl der Wochen bis es wieder soweit ist) und bedauern nicht selten so ganz heimlich, dass man dem Zauber, den diese Zeit in der Kindheit hatte, irgendwie hinterherrennt.

Doreen hat mir heute von ihrer letzten Woche berichtet: neben dem normalen Tagesgeschäft 5 Pralinenkurse, ein Brotbackkurs, ein Backkurs mit dem Kinderballett Kess, ein Kindergeburtstag ohne Fahrer fürs Kind dorthin, ein Brunch, ein Fotoshooting, ein Tanzstunden-Abschlussball (die Karten 50km weiter weg in einem Fussballstadion) und als ob das alles nicht genügen wäre, Erkältung und Fieber. Am kommenden Wochenende ist Adventsmarkt, wenn nur ein Bruchteil der Gäste vom letzten Jahr kommen, wird es brechend voll und nur mit viel Liebe zu den Dingen, die man tut, kann man sich ein wenig vom Zauber der Vorweihnachtszeit erhalten.

Da Weihnachten Geschenkezeit ist, gab es auch bei mir Jahre, in denen Weihnachten im Bett endete, weil man einfach durch war mit der Kraft und Weihnachtsgefühl einzupacken und zu verschicken, hat dann doch nicht ganz gereicht. Also gab es zumindest in einem Jahr Plan B und er hat wunderbar funktioniert. Genau 1 Woche vor Weihnachten gab es kein einziges Paket mehr, außer denen, die mit Weihnachtsgeschenken hier eintrudelten, für die dann endlich Zeit war (manchmal schon etwas knapp... ja, die Leute, die sich 1 Woche vor Weihnachten auf den Weg machen, gibts ebenso wie die, die im Oktober alles bereits verpackt im Schrank liegen haben... und es hat den Vorteil, dass man nichts verstecken muss:))).
Zeit zum Backen, Zeit für Kerzen, Weihnachtsmusik und die Freude auf dieses Gefühl, das jeder irgendwie aus der Kindheit mit sich nimmt und was diese Zeit so besonders macht.

Und ganz leise gibt es in diesem Jahr zumindest den Wunsch, nicht wie ein Formel 1-Fahrer durch die Adventszeit zu rasen. Ganz genau genommen müsste ich mir einen meiner Adventskalender nehmen, den manche nun seit Jahren kaufen. Es gibt sie mittlerweile für Abenteurer, Familien, Fitte oder einfach nur als Zitatesammlung... so richtig gern mag ich die abenteuerlichen Varianten. Aber natürlich nur rein theoretisch, denn mitten in der Adventskalenderzeit stecke ich noch im Geschenkerummel für andere. Und dabei habe ich ein paar Favoriten, die die Adventszeit ganz sicher zu einem riesigen Spaß machen. Die Adventskalender enthalten nämlich keinen einzigen Krümel Schokolade...für Süßes ist Doreen zuständig... sondern Aufgaben (selbstverständlich welche, die die Adventszeit verschönen sollten), die man zusammen erfüllt. Und wenn ich es schaffen würde, nur ein Viertel der Aufgaben, die, von denen ich immer gern wüsste, wie sie ausgehen, auch selbst zu machen, wäre meine diesjährige Adventszeit eine ziemlich besondere...

Sie hätte alles... den Duft von damals, Abenteuer, Genuss, Überraschungen, Lichterglanz und Erinnerungen.
Mir war vor Schreiben des Beitrages nicht so ganz klar, wie man diesem Kreislauf an jährlichem Stress entgehen könnte... aber vermutlich ist die Idee, die sich so beim Schreiben entwickelt hat, gar keine so schlechte.
Die diesjährige Adventszeit scheint gerettet und wenn ich es jetzt noch schaffen würde, all die, denen ich gern etwas schenken mag zu fragen, was sie am liebsten mögen und nicht immer noch einer Versuchung, die mir während der Adventszeit so begegnet nachzugehen und ständig "nachzubessern", gäbe es die Chance auf eine wirklich wunderbare Adventszeit mit vielen Kerzen (von denen ich mehr als genau weiss, wie man schöne macht und ausserdem ja gute Kontakte in ein tolles Kerzencafe habe), tollen Bäckereien (ein Rezept gibt es dann gleich noch hier), jeden Tag das Weihnachtsoratorium, bis meine Familie um Gnade bittet und ein ganz klein wenig Weihnachtsdeko.

Das hat sich bereits geändert... es muss weder jedes Jahr die Modefarbe am Weihnachtsbaum hängen (ach... der ist ja auch noch ein Thema... wusstet ihr, dass der in manchen Ländern an der Decke hängt? Für Familien mit Tieren durchaus ein lohnenwerter Gedanke, wir haben es ausprobiert.) noch alle Deko, die sich im Laufe der Jahre angesammelt hat, herausgekramt werden... sicher habe ich erst vor ein paar Tagen die erste Dekozeitung wieder aus der Hand gelegt und doch ein wenig neidisch auf perfekt inszenierten Weihnachtsglanz geschaut...
Aber solange wir alle um den Küchentisch sitzen, der Ofen knistert und der Glühwein duftet, kommt es nun wirklich nicht darauf an, ob nun der neueste Adventskranz draussen an der Tür hängt, nur damit alle außer mir sehen, dass ich vorbereitet bin.


Ich wünsche euch schräge Gedanken zum Thema... wer weiss, vielleicht bleibt  "anders machen" ja in diesem Jahr nicht nur ein Wunsch sondern wird zum puren Genuss. Wir werden hier berichten, wie es uns ergeht.

Und für alle, die aus dem T-Shirt in die Weihnachtszeit hüpfen mögen... am Wochenende glitzert die Patisserie in Stelzendorf im Adventszauber. Nicht vergessen... es gibt Weihnachtsdüfte... also Augen zu und den Duft genießen, sobald ihr die Patisserie betretet (mit etwas Glück gibts auch ein paar der Adventskalender dort...)!

Und...ach ja... das erste Plätzchenrezept:))