SAFRAN

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Jetzt backe ich seit fast 4 Monaten mit Safran (das Ergebnis sieht man bisher nur auf unserem Instagram-Account) und taste mich langsam in die Welt dieses sehr eigenen Gewürzes... Es hat immer wieder Überraschungen im Gepäck und was es ganz bestimmt  ist, ist ziemlich anders und sehr eigen.

Genau das ist Safran dann auch, wenn man das Ganze von Anfang an betrachtet, nämlich nicht vom Safranfaden im Gewürzglas her, sondern bei dem Paket anfängt, das mir die Safrancrew Anfang August geschickt hat... ein Paket voller Knollen, aus dem mit etwas Glück der erste selbstgeerntete Safran im Kuchen landen könnte.

So wanderten dann letzte Woche die ersten davon in die Erde und es heißt warten, was passiert. Gute Komposterde (da zahlt sich dann doch noch aus, dass wir dieses Jahr planlos waren und der Komposter zweimal den Platz gewechselt hat und mehr als genug   Komposterde da war🙃) drauf, etwas Liebe dazu und jetzt jeden Tag einen noch liebevolleren Blick darauf, was da so passiert.

Theoretisch ernten wir im Herbst die ersten Safranfäden, zumindest wenn wir es hinbekommen, die schönen Blüten einfach abzurupfen. Sie sind übrigens essbar, habe ich herausgefunden, es wird also ganz sicher einen Safrangelee mit Blüten geben... zumindest versuchsweise😀 Die Knollen bleiben dann im Winter in der Erde, bilden Gras und halten im Sommer ganz italienisch Siesta, bevor es im nächsten Herbst wieder losgeht.

Also schon sehr eigen, dieser Safran... so wie der Geschmack, das Handling und immer wieder das Staunen, was er so beim Backen aus den Sachen macht.

Wer nun noch an Bord sein will, schafft es sogar noch, zu pflanzen. Vielleicht haben die Altenburger Safraner ja noch ein paar Starter-Sets auf Lager und ihr könnt sie dort bestellen. Wenn nicht, heißt es, Geduld bis zum nächsten Jahr haben und währenddessen den Safran benutzen, der in Altenburg im letzten Jahr gewachsen ist. Schaut auf Instagram bei @altenburger_safran vorbei oder sendet eine Mail an info@altenburger-safran.de Fragt einfach nach, ob es noch Starter-Sets zu haben gibt. Wenn nicht, machen sie ja vielleicht eine Warteliste fürs nächste Jahr auf...

PS... aktueller Stand der Dinge NACH VERÖFFENTLICHUNG DES BEITRAGES: bitte vormerken lassen für's nächste Jahr... in diesem Jahr wird nicht mehr versendet

Und wer sich jetzt noch ein bisschen unsicher ist, wie das alles so geht mit dem Safran, dem verlinke ich >>hier einen Beitrag des MDR, der eigentlich fast jede Frage beantwortet.    Ansonsten kontaktiert Andrea, Frank und Janek über deren Website oder die sozialen Medien.

Wie es meinen Safranknollen ergeht, könnt ihr über Instagram und sicher auch hier irgendwann verfolgen... im Herbst sollte zumindest Blütenpracht zu vermelden sein. Und in Alteburg startet Ende September der erste Safran-Trail. Mehr dazu demnächst.

Für euch ein schönes Wochenende... hier werden Safrancakepops aus dem Ofen kommen und die leckeren, leicht weihnachtlichen Elisenlebkuchen mit Safran warten heute auf leere Mägen. Hier darf nämlich immer der der Verkoster (und VORkoster) sein, der gerade ins Haus kommt, was nicht selten dazu führt, dass beim Betreten der Küche der zweite Blick immer in Richtung des Ofens wandert, weil da ja was Leckeres drin sein könnte.

Also... macht’s euch schön und schaut mal auf Instagram vorbei, wo sich schon so einiges zum Thema Safran angesammelt hat.

Kleines Glück für Väter

Damit der freie Tag nicht in der Küche vergeht, hier ein ziemlich schnelles Rezept für eine kleine Leckerei, die zumindest hier der Mann im Haus als Dessert zu schätzen wüsste.
2 Männer als Vorkoster heute fanden das Glas mit Mousse sehr lecker.
Der Tag sorgte mit viel zu warmen Temperaturen dafür, dass die Gläser vor dem Kosten noch im Tiefkühler landeten, auch wenn das nicht so geplant war.
Und wie das eben so ist... am Ende war das genau richtig... man kann einen kurzen (etwa 1h?) Aufenthalt im Tiefkühler vor dem Essen nur empfehlen.

Wie Tonka und Safran gemeinsam in einem Dessert landen?
Man kann sich nicht entscheiden zwischen den Lieblingsgeschmäckern, die man gerade hat...
Tonkabohne bekommt Kakao und Rum zur Seite, der Safran darf pur bleiben.
Alles in allem braucht man maximal eine halbe Stunde ohne Kühlzeiten für alles und schiefgehen ist fast nicht möglich.
Und... macht genug davon und esst fleißig mit, liebe Mamas.😀