gute Vorsätze

Bald ist es wieder soweit... wir haben den Geschenkerausch hinter uns, fragen uns, wie es passieren konnte, dass das Weihnachtsfest schon wieder vorüber ist und noch viel schlimmer... das gesamte Jahr.
Und es kommt der Moment der Glücksschweinchen, Schornsteinfeger, Kleeblätter und... VORSÄTZE.

So blöd man das Ganze findet, irgendwie ganz leise hat man doch im Hirn, dass es vielleicht ein guter Zeitpunkt wäre, ein paar Dinge zu verändern, wegzulassen, mehr zu tun... Dass der Moment nicht besser ist als jeder, an dem uns irgendetwas gehörig auf die Nerven geht, ist uns klar, aber wie will man sich dieser ganzen Neuanfangsstimmung entziehen...

Deshalb, allerdings wirklich für jeden Cut geeignet, ein nettes Heftchen, das einerseits den Kopf klar macht und andererseits zur schönen Erinnerung an ein Jahr werden kann... ob kalendarisch, Lebensjahr, ein Jahr Ehe, neuer Job oder was auch immer, spielt dabei keine Rolle (natürlich muss man das mit dem Zeitraum JAHR auch nicht so eng sehen, aber es ist ein überblickbarer Rahmen und dadurch schon gut geeignet).

Das Heftchen "Mein schönes Leben" (vielleicht sollte ich es gleich doch lieber "happy new year" nennen) sammelt Momente & Einsichten und bringt beim näheren Hinsehen vielleicht sogar den einen oder anderen Aha-Effekt zustande.

Heftchen ist wichtig, weil es schön ist und man es mögen muss, um es zu benutzen (dann fällt es deutlich leichter). Diese sind irgendwie für Mädels geraten... ich habe stark das Gefühl, dass die ganze Sache eher etwas für Mädels ist. Deshalb Muster, schöne Farben, schöne Haptik. Und das Schreiben sollte man sich nicht ersparen weil das, was man nur denkt, ebenso schnell unser Gehirn verlässt... eben auch die Erkenntnis.

Schreiben ohne jeden Schreibanlass fällt fast allen Menschen schwer, ausser denen, die gern bloggen, eh schon Tagebuch schreiben oder die sozialen Medien bevorzugt durch Mitteilungen auf Papier ersetzen (also eine deutliche Minderheit). Deshalb gibts zum schönen Heft, das gefüllt werden will, Kärtchen mit Fragen oder Denkanstößen... bewusst so formuliert, dass Auslegungen möglich sind... Lest das, was da steht, wie ihr wollt, antwortet das, was euch in den Sinn kommt, denn genau das, was ihr lesen WOLLT, hat mit euch zu tun... das ist so ein wenig wie mit diesen Suchbildern, auf denen man alte oder junge Frauen sehen muss, Katzen oder Hunde, Pferde oder wilde Tiere... oder so, wie man draussen scheinbar nur noch Hundebesitzern begegnet, wenn man selbst einen hat, obwohl man vorher dachte, keiner in der Straße habe auch nur einen Hund.
Wenn da also steht "...verloren gegangen. Schlimm?" wird das jeder anders interpretieren.

(Für mich ist's das Bedürfnis, immer mehr zu tun, das verloren gegangen ist in diesem Jahr. Eher mehr vom Richtigen, was am Ende weniger an Zahl der Dinge ist, aber ggf. doch wieder mehr an zu Erledigendem sein kann, was dieser Blog beweist. Was dann zwangsläufig im nächsten Jahr vielleicht zur selben Frage führen wird, weil‘s wieder zuviel war? Sehr philosophisch... ich weiß.)

Und weils wirklich manchmal philosphisch wird, ist es so interessant und genaugenommen auch in Auszügen geeignet für ein Neujahrsspiel unter Freunden, weils doch sehr persönlich ist. Für ein paar Momente sollte es das auch werden, aber ich habe mich für die stille, persönliche Version, also das Heft, entschieden. Für Freunde gibts bereits ein Spiel... "Indiskret". Auch da zieht man Karten und antwortet auf Lebensfragen, die ebenso kurz formuliert sind und ebenso zu verschiedenen Auslegungen führen, was Mehrmalsnutzung ermöglicht:)

Wer also auf charmante Art und Weise ein paar Erinnerungen sammeln will und nebenbei den einen oder anderen Aha-Effekt für sich selbst schätzt, liegt richtig bei dem Heftchen (oder verschenkt es an jemanden, dem bisher immer der Anlass zum Schreiben fehlte). Drin sind übrigens 48 Fragekärtchen, man kann also getrost die eine oder andere weglassen.

Wer es mag, das Heftchen, findet es dann bald auf der PaperPatisserie (ja, das war/ist Werbung, wie soll man sonst wissen, wo man es herbekommen kann). Da mein Leben uns in diesem Jahr einen zweiten Hund verpasst hat, damit ich nicht 16 Stunden am Tag vor dem Computer sitze und mir Sachen ausdenke, geht es aber erst einmal zur Mittagspause an die frische Luft, wo manches unwichtiger wird, als ich vorher immer dachte. Auch gut und mein Aha-Erlebnis Nr.1 für 2018)

 


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