Noch 2 Tage...

und schon ist das, was eigentlich ewig hätte dauern sollen (wie jedes Jahr?:) wieder vorbei.

Und... es kommen die 3 Tage des Jahres, die einen einzigartigen Zauber auf uns ausüben. Wir haben bis zum letzten Moment die Backbücher und Kalender versendet... und sind komplett ausverkauft. Es ist wunderbar zu sehen, dass sich all die Mühe nun wirklich gelohnt hat und wir sind wirklich gespannt auf eure Backerlebnisse mit dem Buch.

Und was machen Menschen, denen nicht viele Dinge mehr Entspannung bringen, als backen? Sie packen die Korrekturausdrucke und Speicherkarten bis zum Anfang des Jahres (ja... es wird eine neue Auflage des Backbuches geben für die, die in Runde 1 keines ergattern konnten... wir drucken im Januar nach) in die Ecke und backen... was sonst.

Und weil Weihnachten naht, gibt es hier eine zwar etwas divenhafte, aber beliebte Torte in leicht abgewandelter Form... die Baisertorte. Eigentlich ist sie die perfekte Weihnachtstorte... weiss wie Schnee, oberaus lecker und irgendwie für jeden etwas. Unsere Version (also auch die auf dem Foto) hatte als Füllung ein Orangenmarzipan mit Amarettinicrunch und weißer Schokolade, aber da die Vorbereitung des Orangenmarzipans etwas zeitaufwändig ist und man Weihnachten nicht in der Küche verbringen möchte, reduzieren wir hier für euch das Rezept auf Amarettinicrunch, mit dem die Baisertorte auch einen kleinen Pfiff bekommt und auch die Thüringer Oma, die diese Torte vermutlich schon lange kennt, noch überraschen kann.
(Wer Lust auf Orangenmarzipan hat: zum Amarettinicrunch Orangenmarzipan unterrühren, bevor der Crunch auf den Baiserboden gelangt...die Vorgehensweise bleibt also dieselbe, es dauert nur länger.)

Wir haben auf der Baisertorte mit Orangenmarzipan auf Deko ganz verzichtet und als letzte Schicht nur Baiser gewählt, das mit dem Brenner kurz gebräunt wurde. Da in dem Rezept, das wir hier für euch notieren, das Orangenmarzipan fehlt, kann ruhig etwas Säure AUF die Torte und wir würden empfehlen, für die Deko (nicht nur aus optischen Gründen) auf Granatapfelkerne zurückzugreifen... Wir vermerken das als Hinweis im Rezept.

Da man Baiser und Amarettinicrunch gut am Vortag vorbereiten kann, dauert die Torte nicht sehr lange und blockiert euren Tiefkühler nur minimal. Reste dürften nicht entstehen, sodass nach dem Kaffee dann wieder Platz im Tiefkühler sein sollte... Im Prinzip stapelt ihr am Tag des Essens nur die Böden und geschlagene Sahne... am besten gleich nach dem Aufstehen... und habt am Nachmittag eine schön gefrorene Baisertorte. Nach dem Schneiden der Stücke (Messer... heißes Wasser) noch ein paar Minütchen warten und schon hat die Torte die perfekte Konsistenz zwischen tiefgefroren und leicht angetaut, die sie unwiderstehlich macht. Habt Mut, auch, wenn es vorher vermutlich zu knapp für einen Test wird. Es kann eigentlich nix schieflaufen und ihr könnt die Torte auch servieren, wenn ihr sie noch niemals vorher gemacht habt.

Und hier ist sie, die Baisertorte, die bei uns genau 1 Tag (ohne Gäste) überlebt hat...:)

 

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