Gugl-Liebe
Auch, wenn es für eine Backstube alles andere als ökonomisch ist (so ein kleiner Kerl blockiert den Ofen für fast eine Stunde...), tun wir natürlich das, was uns ausmacht...
unsere Priorität gilt der Lust am Essen und wir lieben ganz eindeutig Gugl.

Und natürlich nicht nur wir, denn es hat sich rumgesprochen, dass immer mal ein Gugl in unser tägliches Angebot kullert und es gibt Gäste, die sind genausso süchtig wie wir nach dem Kuchen, den Oma noch immer fleißig in den Muckefuck (oder Blümchenkaffee, Ersatzkaffee oder den, den wir als Kinder auch immer bekamen...) getaucht hat.
So ganz ist aber nicht alles wie früher, denn viele kennen diesen Kuchen auch noch mit Trockenfrüchten und die ursprüngliche thüringische Version kam oft sogar mit Kartoffeln daher.
Und dann ist da ja noch der Aschkuchen, der aber wie der Gugl derselbe Rührkuchen ist, den wir so lieben. In einem tiefen Gefäß/Napf gebacken, wurde er von Oma so genannt und in nicht wenigen Familien in Thüringen hört man das noch heute so.
Lange Rede, kurzer Sinn... so ein gerührter Gugl-Asch-Kuchen wird sogar stylisch und geht noch viel schneller als der große Bruder, wenn man ihn in kleine Mini-Gugl-Förmchen packt. Unser Mini-Gugl-Lieblingsrezept an anderer Stelle, für heute unserer großer Liebling, der Vanille-Gugl.
Ebenso gelingsicher wie lecker und auf den Fotos zu sehen:
Rotweingugl, Nougatgugl, Eierlikörgugl

Aber hier nun endlich der Lieblings-Vanille-Gugl:


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