Einmal Luxus pur

...direkt vor der Haustür und viele (vielleicht nicht genug, aber wenn es das wäre, würde es vielleicht den glückseeligen Text hier nicht geben...) Tage lang... denn es ist ein Traumsommer gerade eben.
Vor allem, wenn man es schafft, früh genug aufzustehen und Zeit zu haben, in Ruhe den ersten Kaffee des Tages draussen zu trinken, wo es sich anfühlt nach Sommerurlaub, einem langen Sonnentag und Leichtigkeit. Das mit der "Morgenstund" hat mein Vater vermutlich in meiner Kindheit mehr als nur am Sonntagmorgen gesagt, aber dass er recht hatte, wird mir irgendwie erst jetzt so richtig klar. Tage werden schön entspannt lang, wenn man sie früh genug beginnt. Mit Genuss gleich morgens geht man auch ganz anders  in Arbeitstage. Weil es den Hunden am Mittag an solchen Sommertagen einfach zu warm ist, wird gleich noch die Mittagspause vorgezogen und man läuft im nachtfeuchten Gras in der Morgensonne mit gutgelaunten Vierbeinern, der Rückweg durch den Wald bringt die nötige Ruhe rein... manchmal sogar durchs gleichmässige Gehen die ersten Lösungen für ein Arbeitsproblem, das man im Sitzen am Schreibtisch hundertmal erfolglos hin-und hergedreht hat. (Das mit den 2h von 8h Tagesarbeitszeit, die effektiv Ergebnisse bringen, hat was...)

Bewegung gepaart mit wenig Ablenkung scheint eh gut zu sein für kreative Gedanken. Sie fliegen einem zu und bleiben einfach so mal hängen, vermutlich, weil man sie nicht zwanghaft hin- und herschiebt, sondern vor sich hin huschen lässt...man muss ja auch nicht zum Ergebnis kommen, sondern kann...  Dasselbe passiert mir übrigens beim Autofahren, bevorzugt Strecken ab mindestens einer Viertelstunde und etwas Gleichförmigkeit im Fahren. Probiert es mal aus... dieses zähe Ringen um Lösungen bekommt durch die Bewegung von aussen wirklich Schwung:)

Egal wie... diese Sommerleichtigkeit, lange Tage, wunderbares Licht am Morgen, der Duft nach Sommer, erntereife Felder, Wiesen voller Blumen... es ist wirklich die Frage, was dem Leben Fülle und Ruhe gibt, was etwas ist, worauf man sich immer wieder freut und das Erinnerungen schafft. Es gibt da schon die beeindruckenden großen, aufwändigen Momente, die einen begleiten... aber das sind oft die, die man so als Aha-Momente  abspeichert und mal im Gespräch plötzlich aufgreift oder weil ein Thema auf dem Tisch ist, was dazu passt...aber das, was einen immer wieder freut, einem einen langen Winter erträglich macht, einsame oder graue Momente vergänglich... das sind doch am Ende diese "belanglosen", beständig wiederkehrenden Dinge, die einem gute Gefühle machen... Mehr davon lässt sich nicht nur leichter haben als die großen mit Knall, ist darüber hinaus mit Sicherheit auch einer der besten Tipps für Ausgeglichenheit... Es muss gar nicht immer Meditation sein... einfach DA sein und irgendwie dankbar dafür, was einem da gute Momente beschert, genügt vollkommen.

Also ihr da draussen... in Thüringen, auch im letzten Zipfel davon und am Ende der Welt gibt es einfach gutes Leben... Und die Ferien haben eben erst begonnen... Also nix wie weg und ab nach Thüringen:))

Und damit der Genuss vollkommen wird, heute mal ein ausgesprochenes Sommerrezept (naja... zu heißer Schoki mitten im kältesten Winter geht es vermutlich auch... dann ein paar Marshmellows dazu einkaufen:)): Eis.
Und nicht irgendeines, sondern eins, das die Einen jubeln und die anderen vermutlich am Geschmackssinn derselben zweifeln lässt. Und es sei gesagt...es ist nix für Gesundheitsfanatiker, Zuckersparer  oder Kalorienzähler. Wir haben die Milch aus dem Ursprungsrezept durch Sahne ersetzt (Cremigkeit...) und weiße Schoki dazugenommen. Die passende Schokosoße (oder Karamell, aber das macht keinen Unterschied) tut dann auch ihr Bestes, das Ganze zur Hauptmahlzeit werden zu lassen.

Es geht um Erdnussbuttereis... ohne ganze Erdnüsse: Eis leckt man, Nüsse werden geknabbert... irgendwie nimmt das hier den Eisgenuss... wer aber will, packt gerne zur Schokosoße noch Erdnüsse auf das Eis. Es reicht theoretisch für zwei... bei Viel-Kugel-Essern könnte es vermutlich eng werden. Andererseits ist es wirklich reichhaltig und kann gut geteilt werden:)

Lasst es euch schmecken... Das Ursprungsrezept stammt von eis-machen.de, es war das einzige, wo sahniges Eis im Mittelpunkt stand und man nicht versucht war, das Eis durch Banane und Co "gesünder" zu machen... (Banane passt trotzdem für Obstanbeter gut zum Eis). Aber wir haben noch kräftig eins draufgesetzt in den Zutaten, es ist nicht viel übrig vomOriginal.
Lasst es euch schmecken und geniesst den Sommer:)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

fünfzehn − 8 =