Wie das mit dem Grill und Süßkram so passiert ist, wissen wir bereits jetzt nicht mehr so genau, aber es hat sich gelohnt.

Prinzipiell fällt einem ja da vorerst Obst ein... gegrillte Bananen, Weintrauben, Melonen...
Naja, aber in wenig mehr Phantasie muss da dann doch her, wenn man die Backstube auf den Grill holen will.

Da größte Problem: der Grill, denn Gebackenes braucht meist dann auch die Luft von oben, aber mit wachsenden Bedingungen wird es auch schwieriger, die Dinge zu Hause umzusetzen. Und Grillen bedeutet noch lange nicht für jeden, den teuren Bräter mit Temperaturkontrolle und was noch immer, anzuwerfen, sondern vorrangig auch Freiheit, Unkompliziertheit, Genuss. Das war dann bei den ersten Versuchen nicht immer der Fall... aber bereits das erste Rezept hat sogar einen Nicht-Süß-Essser überzeugt. Das gab dann doch Mut.

Und so kam es, wie es kommen musste... es wurde wilder und die tausend Fragezeichen im Kopf hatten Urlaub. Mit ein wenig Mut kann wirklich viel auf den Grill, man muss sich einfach nur trauen. Viele der Rezepte sind auf einer Murrikka getestet, also einer Feuerschale... es hat ein wenig gedauert, bis wir auf die Idee kamen, nicht alles direkt auf die Schale zu legen (die Sachen bekommen dann den typischen Grillgeschmack, was allerdings schon etwas hat), was aber die einfachste Version ist. Wir haben dann kleine Auflaufschälchen und  Aluformen aus dem Campingbedarf oder Auflaufformen aus Glas probiert... alles perfekt.
Die ganz einfache Version allerdings, die sich auch für den herkömmlichen Grill eignen sollte, sind gusseiserne Pfannen... die von Oma (die gibts mittlerweile auch induktionsgeeignet, sodass ihr sie auch unabhängig von Grillexperimenten nutzen könnt).

Dazu noch einen GlasTopfDeckel und ihr seid ausgerüstet. Kein Kugelgrill, nichts Aufwändigeres.
DIE Entdeckung, die wir beim Grillevent mit den Thüringer Bloggern gemacht haben, sind allerdings die Porzellankochtöpfe von Eschenbach.
Die sind nicht nur optisch toll, sondern in verschiedenen Größen zu haben und parallel als Auflaufform, in der Mikrowelle und wo auch immer täglich benutzbar.
Besser geht eigentlich nicht, denn zugegebenermaßen kann man sich an süß grillen gewöhnen, aber es ist schon schön, Geschirr nicht nur für die Grillsaison anschaffen zu müssen.

In dem Sinne... probiert, was das Zeug hält und traut euch. Zur Not wird es halt nicht perfekt, aber auch für den perfekten Kuchen brauchts manchmal ein paar Anläufe.
Und schreckt nicht davor zurück, die Rezepte abzuändern, Dinge wegzulassen, neu zu kombinieren... Dann wird backen wirklich zum Genuss.
(Ich freu mich auch schon auf die Winterzeit... dann kommen Sachen mit Glühwein auf den Grill... alles ist möglich.)

KIRSCHCRUMBLE

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