backen

...ist weniger allein

Diesen Blog gibt es nun schon fast 3 Jahre, wobei die Hälfte eine wirklich crazy Zeit war. Fast jeder musste sich in irgendeiner Weise neu sortieren, viele Beziehungen (welcher Art auch immer) hatten Bewährungszeiten. Es gab Momente, da wäre es wirklich einfacher gewesen, diesen Blog zu einem reinen Backblog werden zu lassen. In letzter Zeit mag der Eindruck entstehen, dass hier der Backofen dauerglüht.
Aber das Safranprojekt sortiert sich... die letzten Ideen wandern in den Ofen und es wird wieder mehr Zeit sein für Gedanken außerhalb der Küche... die, die es nämlich gerade nur selten auf den Blog schaffen.

Dabei gibt es tolle (no-bake)Projekte und ständig landen neue interessante Menschen bei mir in der Küche. (Nicht, dass es da hinderlich wäre, auch was Schönes aus dem Ofen holen zu können... beim Essen redet es sich einfach wirklich gut. :))

Letzte Woche erst hat ein neuer Projektpartner hier Urlaub gemacht. Mit Grit von bauchfeelings entsteht ein wirklich schönes und menschlich bereicherndes Projekt, an dessen Ende in den nächsten Wochen ein Kalender stehen wird... ein "Herzhüpfkalender" mit 12 schönen Bildern, Zitaten und Anregungen, über den einen oder anderen Tellerrand zu hüpfen... Es wird wunderbar:)

Und genau das ist auch der Grund,weshalb dieser Blog bunt bleiben muss und nicht zum nächsten Foodblog wird, obwohl das so vermutlich nur halb so IN ist. Aber auch ganz persönlich ist es mir wichtiger, ihr würdet euch in die eine oder andere Bäckerei verlieben, euch wohl fühlen bei dem einen oder anderen Gedanken und mit etwas Glück vielleicht auch eben manchmal über den Tellerrand hüpfen:)

Es gibt so viele gute Begegnungen und Momente, die es wert sind, geteilt zu werden und sei es, um sich selbst daran zu erinnern, was einen berührt.
Das Herzhüpfprojekt beispielsweise hat mir letzte Woche einen Abend beschert, von dem ich noch lange zehren werde: mitten in der Woche eine Küche voller Menschen (wie eine italienische Großfamilie)... draußen brieten bei zugegebenermaßen sehr mittelprächtigem Sommerwetter Stapel von Eierkuchen auf der Murrikka und drin fühlte es sich so wohlig wie auf einem riesigen rosa Wolkensofa an (ob das am Kinderessen lag?).
Es hätte einfach ewig dauern können, dieses wunderbare Miteinander, wenn Menschen zusammen sind, die sich wirklich mögen.

Einen ähnlichen Tag hatte ich wenige Wochen vorher mit Andrea, Janek und Frank... dem Safranteam aus Altenburg. Auch wir haben eine Kooperation, die beide Seiten sehr erfüllt. Ich darf mich auf eine sehr spannende Reise machen und mit einem Gewürz backen, das mich immer wieder vor Fragen stellt. Dafür bekommt das Safranteam Backrezepte, die bisher kaum verfügbar sind, weil Safran (noch?) hierzulande einfach nicht DIE Rolle als Gewürz in Backwaren spielt.
Selbst wer Safran der Farbe wegen verwendet, tut das gewöhnlich (oft mit Backpulver) nur im Rührkuchen... Genau der braucht aber so viel Safran (wenn man ihn schmecken will), dass der dafür fast zu schade (teuer) ist. Das geht selbst mir so, auch, wenn ich das Glück habe, immer mit dem besten Safran ever versorgt zu werden... allerdings mit bleibender Ehrfurcht vor jedem Faden davon:))

Und weil speziell die Rezepte dieses Blogs nicht ohne Zutaten möglich sind, muss auch die dritte Kooperation unbedingt erwähnt werden.
Wenn ich backe, dann tue ich das mit Zutaten, die wirklich hochwertig sind.
Mir ist Geschmack wichtiger als die Optik, auch wenn ich natürlich verliebt auf einen Kuchen schaue, der wirklich schön aussieht. Aber das, was mich wirklich fasziniert, ist das, was passiert, wenn man kostet... wenn ein Schokokuchen nicht nur irgendein Schokokuchen ist, sondern das kleine bisschen Extra hat, das ihn zum Lieblingskuchen macht. Und es ist immer DRIN... das Gute, selten drumherum (so ein bisschen wie immer im Leben?).

Deshalb ist es im Laufe der Zeit wirklich wichtig geworden, nicht irgendetwas in den Kuchen zu tun. Ich persönlich bin verliebt in Eier hier aus der Gegend, die, die aus dem Hühnermobil in Oettersdorf stammen.
Wer sich die Mühe macht, einmal dabei zu sein, wenn die Eier abgenommen werden (was nach Vereinbarung durchaus möglich ist), entwickelt eine ganz leise Dankbarkeit dafür, dass man dieses Produkt nutzen darf. Dass das einmal Bedeutung haben würde, habe ich so nicht erwartet, aber das Gefühl ist Teil des Ganzen.
Und: "Das gelbe vom EI" ist hier tatsächlich Programm und wer einmal Eierlikör aus diesen Eiern gekocht hat, will es nie wieder anders tun.

Ich habe das Glück, diese Eier benutzen zu können, das Hühnermobil stellt sie mir zur Verfügung. Das Wissen, immer gute Zutaten zum Backen zur Verfügung zu haben, ist für mich ein wirklicher Luxus. Deshalb soll das an dieser Stelle unbedingt auch noch einmal erwähnt werden.

Naja... und wenn ich einmal beim Danke sagen bin... eigentlich müsste ich das auch den Vorkostern mal sagen, die hier tapfer jede Woche Unmengen an Backwerk verdrücken. Zwar mache ich bewusst kleine Mengen (nicht alles gelingt ja auch), aber gegessen werden muss es trotzdem, bevor die nächste Idee in den Ofen wandert. Und weil das hier in ganz privates Zuhause ist, ist es schon manchmal heldenhaft, was hier im Sinne neuer Rezepte alles verkostet und für mehr oder weniger gut befunden wird.:)

Und so wird es nun hoffentlich weitergehen... wer hätte gedacht, dass es mich das alles einmal so ergreift und ich das Glück habe, immer wieder wunderbare Begleiter zu treffen, die dem Ganzen unerwartete Wendungen geben. Und wenn ich mir eines wünschen würde, dann wäre es, dass ihr euch wohl fühlt beim Lesen des Blogs, dass Ideen entstehen und schöne Momente. Mehr braucht es nicht.

Elke

 

Safran macht glücklich


Auch dieser Blogpost wird Teil der Blogparade der Thüringer Bloggergemeinschaft von @thueringenbloggt in Kooperation mit @thueringen_entdecken.de.
und... geht auch diesmal um Entdeckungen in Thüringen.
Diesmal bin ich zurück in meiner Heimat gelandet... ein bisschen zufällig.


Man hätte es gleich beim Anklicken der Website wissen können, dass das passen muss, denn was passt besser zusammen, als „Thüringen verzaubert“ und „Safran macht glücklich“🙃

Aber es fing ganz anders an... eher berufsbedingt-materialverliebt.
Man mag es nicht glauben, aber unsere Energieversorger geben sich extrem Mühe mit ihren Publikationen... Irgendwer im Marketing scheint sehr klug erkannt zu haben, dass die Wahrscheinlichkeit, dass unangeforderte Postwurfsendungen nicht direkt in der Tonne landen, mit der Qualität derselben sinkt. Was selbst bei feuchtem Wetter noch blätterbar ist, optisch weit entfernt vom Anzeigenblatt ist und dazu nicht so dick, dass ich es eh nicht schaffen werde, es zu lesen, hat gute Chancen.

Und genauso ist es beim Magazin der TEAG (das betreffende, 1/2021 >hier verlinkt, allerdings ohne haptische Verliebtheitsgefühle)... qualitativ das, wohinter man gern ein umweltbewusstes Unternehmen erwartet... Tolles Papier, gutes Layout und ansprechender Inhalt.
Und so landet es meist wirklich auf dem To-Do-Stapel und ich etwas später im lila Magazin im Safranhimmel des Altenburger Safrans.

Und... es wird wunderlich, denn obwohl ich fast die Hälfte meines Lebens in Altenburg verbracht habe, habe ich dort nie etwas vom Safrananbau gehört und schon gar nicht, dass es Altenburg damit einmal sehr gut ging. Das verwirrt einen Einheimischen dann schon, zumal ich die Museen der Stadt nicht unbedingt gemieden habe. Man hätte es also hören können.

Auch Telefonate nach Hause brachten keine neuen Infos, allen ging es ebenso. Altenburg hat Ziegenkäse, die Skatkarten, Senf und Likör...und gut.
Oder eben doch nicht, wie der Beitrag des Magazins bewies und nach ein paar Klicks auf Safran-macht-glücklich.de passierte dann einfach mal die Mail an die SafranCrew. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich eine so positive Reaktion erwartet hatte, aber es war recht schnell klar, dass es der Versuch, dem Altenburger Safran auch aus backtechnischer Sicht zu mehr Bekanntheit zu verhelfen, starten kann.

Für Safran-Anfänger... (die wir fast alle sind)... Safran macht den Kuchen gelb: ja - kein Kindermärchen. Die meisten Haushalte verwenden ihn allerdings zum Kochen. Er passt gut in die orientalische und mediterrane Küche. Er ist teuer! 17000Euro kostet 1kg und für 1g braucht es ca. 200 Blüten, geerntet wird mit der Hand. Er wird aus Krokussen gewonnen, die im Herbst blühen, daher auch das Lila. In der Altenburger Stadtkasse lag bereits 1500 Geld aus dem Safranverkauf, aber erst 2016 kehrt der Safran nach Altenburg zurück... dank einer kleinen Gruppe Neugieriger, die als Forschungsprojekt versuchen, den Anbau von Safran im Altenburger Land, das eh stark landwirtschaftlich geprägt ist, wieder zu etablieren.

Nachdem klar war, dass ab jetzt mit Safran gebacken wird und ich es nicht dabei belassen wollte, Safran in einen Rührteig zu geben, musste etwas Mut her.
Ich hatte wirklich keine Ahnung... weder, wie Safran wirklich schmeckt, noch was er tut, wenn...? Und es gab tausende Wenns und dazu das Wissen, dass Safran teuer ist und damit auch jeder Fehlversuch.
Also befrage ich das dicke Backbuch meiner Oma... finde aber auch dort nicht wirklich viel zum Thema... backen und Safran braucht entweder Backbücher aus der orientalischen Küche oder eben den Entschluss, einfach mal zu machen.
Kurz darauf landet ein Carepacket aus Altenburg hier... ein dick gefülltes Gläschen mit Safran, das ich noch heute wie einen Schatz hüte, obwohl es verdächtig leer geworden ist. Dazu Safranhonig, der direkt am nächsten Morgen zu Safranbrötchen probiert wird. Wenn ein Nicht-Frühstücker dann doch frühstückt, heißt das, dass es wirklich großartig war!

Nachdem die ersten Versuche vielversprechend waren und ich mich eh bereits bis über beide Ohren in dieses tolle Gewürz verliebt hatte, gab es kein Halten mehr und kleine Törtchen mit Safrancreme, Safrantrüffel, Safransirup, Limonade, Hefeschnecken und Eis gingen hier in die Verkostung. Jeder, der unser Haus betrat, durfte probieren... meist eine Ehre, denn es gab jedes Rezept nur einmal, was durchfiel (meist nur durch meine eigene Wertung), wird es wohl nie wieder geben. Mittlerweile weiß hier jeder, dass es den Altenburger Safran gibt und wartet gespannt auf den nächsten Backtag.

Ergebnisse landen gerade eben vorrangig auf unserem InstagramAccount (@thueringen.verzaubert)... einfach, weil da schnell mal ein Bild untergebracht ist und wir eh vorerst die Rezepte (bis auf ganz wenige, die ihr in der Rezeptsammlung findet) in der Schublade behalten wollen. Und Rezepte erdenken, backen, fotografieren, testen und dann noch veröffentlichen zieht am Ende so viel Zeit, dass der, der gerade durch's Schlüsselloch schauen will, das nur auf Instagram tun kann.


Fakt ist... die lila Lust hat mich voll gepackt. Ich bin fasziniert vom Geschmack des Safrans und immer glücklich (was dem entspricht, was man dem Safran so nachsagt), wenn wieder ein Rezept gelingt und ich auf einen neuen Komplizen gestoßen bin, mit dem sich der Safran gern zusammentut. Man kann schwer beschreiben, wie Safran schmeckt... er ist ein eher erdiges Gewürz, sehr bodenständig und nicht sehr laut, passt also aus meiner Sicht nicht gut zu sehr säuerlichen Früchten. Toll macht er sich mit Cremes, zu Zimt, Kardamom, Orange, Gin und Bier...

Ja🙃 irgendwann verselbständigte sich das Ganze mächtig und mitten im Eismachen wanderte neben Safraneis mit Orangelikör auch Ziegenkäseeis und Biereis in den Tiefkühler... da treffen sich jetzt glatt noch mehr Altenburger...
Die Brauerei hatte ich vorhin auch glatt unterschlagen🙃 So ein richtiges Schwarzbier und Safran sind ein unschlagbares Team... unter anderem...
Bisher fühlt es sich an, wie der Anfang und so Stück für Stück bekommt man ein Gefühl dafür, welche Komponenten noch passen könnten. Auf dem Plan in jedem Fall noch Marzipan, Rotwein, im Herbst der Kürbis... Ich vermute deshalb, die Safranleidenschaft hat gerade erst begonnen und fühle mich wie im siebten Himmel, wenn ich darüber nachdenke, welchem großem Zufall ich das alles zu verdanken habe.

Mit der SafranCrew stehe ich mittlerweile in regelmäßigem Kontakt und nächste Woche werden wir uns sogar kennenlernen. Es wird spannend und ich freue mich, die drei wenigstens einmal kosten zu lassen, was man aus ihrem Safran so machen kann, denn auch die SafranCrew hat bisher nur die wenigen Rezepte, die ihr HIER findet, zum Nachbacken zu sehen bekommen.

Was also mit einem gut gemachten Magazin begann, wird ganz sicher noch so einige Folgen haben.
Irgendwann werden auch mehr Safranrezepte hier auf dem Blog Einzug halten und für mich persönlich fühlt es sich besonders an, Teil einer Story sein zu dürfen, die zur Geschichte meiner Heimatstadt gehört. Das hat schon was:)) Danke liebe SafranCrew für euer Vertrauen:))

Und eines ist klar... manchmal ist es so, dass Gelegenheiten ergriffen werden wollen, auch wenn man nicht so recht weiß, wofür. Irgendwas wird immer...


www.altenburger-safran.de
www.safran-macht-glücklich.de

Safrangugl

Hier ist er nun tatsächlich, der angekündigte Safrangugl.

Wir gugeln und googeln... einfach aus der Lust heraus, mal zu probieren, wie das schmeckt, was andere so machen, diverse Newsletter, Blogs und Backbücher gehen auch an uns nicht vorbei. Deshalb gibt es #guglgoogeln und ein nachgebackener (halbwegs originaler😀) Gugl jagt den anderen...

#guglgoogeln ist schönes Lernfeld... berechenbare Aufgaben und ein Terrain, auf das sich auch die trauen, die gerade neu einsteigen. Auch wir übrigens beim heutigen Gugl... wir steigen ein in einen neuen Versuch mit einem recht selten von uns verwendeten Gewürz. Ob das daran liegt, dass es in so minimalen Mengen verwendet wird, dass ich gar keine Waage dafür habe oder ich die kleine Dose, in der das Gewürz verpackt ist, immer verlege und nie wiederfinde, wenn ich sie brauche... man weiß es nicht. Aber mal ernsthaft auf die Suche gemacht, tauchen hier schon allein 2 Backbücher mit orientalischer Küche auf, in der natürlich des öfteren Safran verwendet wird.

Und um Safran geht es... der ist uns näher, als wir denken. Wir bleiben sogar fast klimaneutral, wenn meine Familie ihn mir beim Besuch von zuhause mitbringen würde wie bisher Senf oder Ziegenkäase, denn auch Safran kann für uns aus Altenburg kommen. Das Ganze ist eine längere Geschichte, die Teil von einem der nächsten Posts sein wird... aber heute gibts das erste Zusammentreffen der Themen #guglgoogeln und Safran...

Das Guglrezept ist ergoogelt und halbwegs identisch gebacken, einfach um sich auch dem Thema Safran zu nähern... also die Geschmackswelt kennenzulernen, zu sehen, was Safran womit macht und wohin das Ganze für uns gehen könnte. Es stammt von #kohlenpootgourmet, zumindest haben wir es da gefunden und für uns abgewandelt.
Der Gugl selbst ist wunderbar herb, aber auch unterschwellig süß geworden. Bei uns sind noch Birnen hineingelangt und etwas Birnenbrand, der das Herbe unterstützt...
Es ist ein Gugl der etwas anderen Art, aber sehr interessant und auch der war wie gewohnt schnell weggefuttert. Hier dann gleich das Rezept und euch viel Spaß beim Backen.

Die nächsten kleinen Gugl warten schon in der Schüssel darauf, in die Form zu wandern... Möhren und Bananen versuchen sich miteinander... man wird sehen, ob es das Rezept hierher schafft😀
(PS einen Tag später... JA... das Rezept hat es geschafft... es ist bereits gepostet... einfach KLCK auf den Beitrag nach diesem:)
Einen schönen Sonntag euch allen!

 

...sie sind da

...wenn auch mal wieder anders als gewünscht, haben sie es relativ pünktlich geschafft. Die Backhefte sind da... unsere Sonderauflage mit kleinen Ideen für die Frühlingszeit... nein, es sind nicht nur Ostereierideen, sodass sie einen ganz gelassen durch jedes Frühjahr in den nächsten Jahren bringen können...

Wir haben bewusst mit dem gebacken, was gerade verfügbar ist, entweder als TK oder eben frisch. Natürlich haben wir uns gewünscht, einfach mal unendlich viele zu drucken, damit nicht immer irgendwer länger warten muss oder wir uns entschließen, wie beim Kalender ganz schlicht bei einer Miniauflage zu bleiben. Das Thema ist die Schließung der Gastronomie. Wenn wir nicht wie beim Backbuch die Tage damit verbringen wollen, Bestellungen zu verwalten, zu verpacken und zu verschicken und einen gefühlt endlosen Mailverkehr zu führen (was wir natürlich gern machen, aber am Ende lieber zu Themen, die wir auf dem Blog haben oder neuen Ideen, aber eben nicht nur zu Kaufabwicklungen), muss das Backbuch und auch dieses Heft direkt vor Ort erhältlich sein... also bei Doreen in der Patisserie. Die hatte aber (Stand vorgestern und vorvorvor...gestern, als der Landkreis Greiz mal wieder als Hotspt dicht war oder eben sogar ist... wer weiß das schon noch so genau) keine Chance, mit Gästen zu rechnen, die sich tolle Leckereien nach Hause holen und gleichzeitig die Rezeptbücher mitnehmen können. Also haben wir nur wenige gedruckt, weil schwer abzuschätzen ist, ob ein Osterbackheft noch nach Ostern wirklich gern unter die Menschen will. Dass wir wissen, dass die Rezepte egal wann lecker sind, spielt halt nicht immer eine Rolle.

Also haben wir das Risiko für uns minimieren müssen und erst einmal nur eine kleine Auflage gedruckt, die ab HEUTE NACHMITTAG in der Patisserie abholbar ist... Ob geöffnet ist, bitte per Anruf in der Patisserie oder einem Blick auf die Website bzw. Google in Erfahrung bringen. Selbst wenn ich das jetzt hier schreibe, kann der Stand von jetzt eben ja schon der falsche sein. Wir hoffen sehr, ihr nehmt es alle mit etwas Frohsinn auf, sollten die Hefte schnell vergriffen sein, laden wir so schnell wie möglich nach... Wer mag, bestellt auch vor, dann wissen wir, dass mehr gewünscht ist und schaffen es vielleicht sogar noch vor Ostern, die zweite Auflage zu drucken.


Also:
Osterbackheft, die Sonderedition
8,50 Euro, per Abholung in der Patisserie
ggf. telefonisch vorbestellen, sodass wir wissen, ob wir nachordern müssen, damit ihr alle vor Ostern noch ein Backheft bekommt.


Und... das Thema Ostern hat es auch ins Fernsehen geschafft.
Doreen hatte Besuch vom ZDF und die wollten, dass sie unsere Ostertörtchen bäckt. Das Rezept gibts bereits seit einem Jahr >HIER, jetzt aber schön erklärt zum Mitmachen nochmal >HIER als Video beim ZDF, Mediathek, Drehscheibe (Kochen und Backen)... dort das Rezept leicht abgewandelt.

Das Rezept ist zugegebenermaßen aufwändig, aber schön der Reihe nach ist alles gut schaffbar.
Am besten Böden schonmal vorbacken, dann in Ruhe alles Cremes und die Schokoschicht vorbereiten... nochmal in Ruhe einen Kaffee oder Tee trinken und dann alles zusammensetzen. Wer sicher sein will, dass die Cremes ihm nicht um die Ohren fliegen, hat genug Dessertringe und lässt die Törtchen nach dem Schichten ein Weilchen IM RING kühlen... danach sind die Cremes definitiv fest und ihr bekommt die Törtchen sauber aus dem Ring. Wer ganz sicher gehen will, packt die gefüllten Dessertringe ein Stündchen in den Tiefkühler, drückt die Törtchen dann sanft von unten aus dem Ring und hat etwas Zeit bis zum Verzehr, weil sie aufgetaut am besten schmecken:))

Aber da Ostern ja doch eher ein ruhiges Fest werden wird (was uns ja an Weihnachten im Rückblick allen schon mächtig gut getan hat), dürften die Ostertörtchen dieses Jahr drin sein und wer es etwas übersichtlicher mag oder sich nicht traut, verliebt sich in den leckeren >GEFÜLLTEN HEFEZOPF oder schaut ins Osterbackheft.

Soviel für's Erste... dieses Wochenende packen wir noch leckeren Erbeerlimes und vielleicht die eine oder andere Kleinigkeit auf den Blog... ihr findet die dann in der Rezepterubrik.