Physalis

Pimp den Möhrenkuchen...

Unser Möhrenkuchen mit frischen Möhren und Gin war einfach so unschlagbar, dass er Ostern wieder im Ofen gelandet ist... mit zwei verschiedenen Toppings.

Eigentlich sollte ein Pudding das Rennen machen, am Ende war es
*eine Panna Cotta und Pfirsichpüree
*sowie Tomatengelee mit Physalis und dunkler Schokolade.

Letzteres klingt gewagt... so hat es sich auch angefühlt, als die Tomaten mit Gelierzucker im Topf gelandet sind, aber durchs Sieb gestrichen und blind verkostet (die Probierer wussten nicht, was sie aßen) blieb Begeisterung... besonders,. wenn man den Kuchen direkt frisch isst.
In Kombination mit Physalis wird das Gelee ein sehr fruchtiges, leicht säuerliches Topping unter dunkler, süßer Schokolade.

(Die Möhren waren übrigens wirklich noch so richtige vom Dorf... gerade frisch geerntet, vom letzten Jahr und doch noch komplett in Ordnung und so, wie ich Möhren schon lange nicht mehr gesehen habe... eben richtige Möhren, nicht die in verpackungstechnisch passend von oben bis unten gleichbleibend dicker Form, die nichtmal mehr an diese Möhren erinnert...)

Die Kochzeit ist übrigens die reine Zeit des Teigbackens im Ofen und ihr müsst euch zum Kuchen für ein Topping entscheiden... also entweder die Tomaten oder Panna Cotta...
Der Gin kann überall weg, wenn Kinder mitessen wollen. Beim Fruchtmus (egal ob Pfirsich oder Tomate) gehört ein wenig Feingefühl bei der Menge des Gelierzuckers her... man kann gern mit etwas weniger beginnen und steigern, wenn die Masse nicht fest genug wird, um nach dem Abkühlen nicht vom Kuchen zu rutschen... aber das ist ja prinzipiell immer so... Anpassungen sind sinnvoll, wenn Zutaten im Spiel sind, deren Konsistenzen wie bei Früchten nicht immer gleich sein können)