Über Glück, Zuhause und ein bisschen Weihnachten
Ein Mehrteiler.Vermutlich

Geplant hatten wir, über Zuhause zu schreiben, dann sind die Gedanken gelandet bei Zuhause, Glück und Weihnachten... Es geht hier ziemlich oft um Glück, auch ungeplant... das ist also keine Strategie, sondern es entwickelt sich einfach so. Und Weihnachten... naja...es ist November, wenn auch einer mit 12 Grad.

Und das mit dem Zuhause... eigentlich sollten es Fotos sein von Dingen, die für uns Zuhause bedeuten, ein wenig Spurensuche nach den Dingen, die die Wurzeln ausmachen. Aber das einzige, was sie mit einem Baum gemein haben, wird vermutlich die Tatsache sein, dass es wächst (und das immer schon ein Weilchen) und kein Ort zu sein scheint, auch wenn man das gern glauben mag... (vielleicht, weil man dann beruhigt zurückkehren kann?)

Aber auf dem Foto gibt jeder Ort, an dem man gern ist und der Zuhause zu bedeuten scheint, nur eine ziemlich müde Figur ab und stattdessen sind es ganz andere Dinge, die Zuhause zu sein scheinen... Gerüche, Rituale, bestimmte Zeiten, besondere Tage, Worte, ein albernes Lied, Gefühle... und auch wenn es kein Ort ist, kann man zu alldem zurückkehren... in Gedanken zu jeder beliebigen Zeit und manchmal sogar ganz real, wenn es Dinge sind, die mit diesen Erinnerungen und Gefühlen in Verbindung stehen.

(Besonders viel Zuhause scheint übrigens an Weihnachten zu sein, dieser Zeit, in der alles ein wenig diesen Stempel der Glückseeligkeit zu bekommen scheint... das Bemühen umeinander, um Zeit, Gemütlichkeit, Heimlichkeiten und Überraschungen, tolle Düfte, Lichterglanz, der aus kaltem Schneetreiben eine Wunderwelt macht...
Und jeder, der Kinder hat, weiß, dass man um nichts in der Welt verpassen will, die eigenen Kinder diese Glückseeligkeit und die Besonderheit dieser wenigen Tage im Jahr spüren zu lassen.)

Und so gibt man es weiter, von Generation zu Generation... dieses Gefühl von Zuhause, wo auch immer man ist auf der Welt und das sich so ein ganz klein wenig behütet anfühlt manchmal, egal, wie alt man ist.

Letztlich ist Zuhause aber vermutlich der Geruch von deinem ersten Hund, die Himbeerhecke in deinem Garten, die der, die dein Opa auch hatte, ziemlich ähnlich ist (und jetzt ist vielleicht auch klar, weshalb da unbedingt eine alte Hollywoodschaukel hin musste....die gab es nämlich damals auch), die Wochenenden bei deinen Großeltern, der Kuchen deiner Oma, jede karierte Couch oder die Rühreier, die du aus Nostalgie immer dann machst, wenn es dir schlecht geht, nur weil sie Zuhause bedeuten. (Unser Hund fühlt sich zuhause, wenn die Nase tief in der Kuscheldecke steckt, egal, wo diese liegt.)

Zuhause ist also ganz viel... aber jetzt ist nunmal November und auch, wenn es in diesem Jahr schwer vorzustellen ist... bald begegnen sie uns wieder...die Schneekugel, die alte Tannenbaumspitze deiner Oma (auch wenn die schon mächtig angekratzt ist), der Uraltschlitten deines Onkels, Plätzchenrezepte aus Backbüchern, die fast auseinanderfallen, weil sie so unendlich oft benutzt wurden, Bilderadventskalender mit viel Glitzer...
Ein Haufen Zuhause also, der alles so zuckerweich angenehm macht.

Achja... und ein Mehrteiler wird das hier ganz sicher...denn wir haben ja beide nachgedacht über Zuhause. Ich vermute stark, dass Doreens Zuhause unter anderem ganz vielmit Duft zu tun hat. Man wird sehen...


1 Kommentar

  1. Herzliche Glückwünsche zu 10 Jahre Patisserie Bergmann.
    Wie wunderbar, dass ich Sie in dieser Zeit immer mal besuchen und die Köstlichkeiten genießen konnte.
    Vielen Dank für diesen schönen Ort zum Genießen und Wohlfühlen.
    Alles Gute für Sie mit Ihrem Team und Ihrer Familie.
    Herzlichst Martina

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